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Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren
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Konrad Fischer

Planungskosten im Altbau 18

(denn mit nichts kann man beim Bauen mehr Geld verlieren, als durch falsche Planung)

(aktualisiert 11.02.08)

Seite aufgeteilt: Aktualitäten:1 2 3 4 5 6 Einleitung:7 8 9 Luxusplanung:10 11 12 Handwerker-Quiz:13 Planer-Quiz:14 Deutschland sucht die Super-Planung:15 Bauherrn-Quiz:16 Ziel- u. qualitätsbezogene Vergabekriterien für Planung:17 18 19 Sachgerechte Vertragsgestaltung:20 Bestandsaufnahme:21 Honorarzone u. -satz:22 Grundleistungen/Zuschläge:23 Anrechenbare Kosten:24 Substanzsicherung/Nebenkosten/Haftungsausschluß:25 Zusammenfassung:26 Last, but not least: Bauen ohne Planer/Vertragsrecht/Vertragsmuster:27

Nicht nur die formal vergleichbaren Leistungen gem. HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), sondern z.B. auch folgende Themen liefern qualifizierte Entscheidungsgrundlagen für die Vergabe des Planungsauftrags:

Inhaltliche Vergabekriterien für Planungsauftrag

  • Kann der Bewerber über seine Planungsleistung hinaus auch Finanzierungs- und Förderberatung bieten oder erwartet er vom Kunden die Lösung aller finanztechnischen Probleme?
  • Kann der Bewerber dem Kunden Finanzierungs- und Nutzungspartner zuführen?
  • Kann der Bewerber schnell und sicher die wesentlichen Projektfragestellungen erfassen, auch schon vor dem Projektstart hinsichtlich Kosten, Finanzierung und Ablauf qualifiziert beraten und Lösungsalternativen entwickeln sowie beurteilen?
  • Beherrscht der Bewerber die für den Kunden erfolgreiche Kommunikation und Konfliktmoderation mit weiteren aktuellen oder künftigen Projektbeteiligten der Bereiche Finanzierung, Genehmigung, Nutzung, Betrieb oder ist er der Typus "empfindliche Hochnase mit Geschmacksdiktatur"?
  • Berät der Bewerber den Kunden auch gegen eigene Interessen hinsichtlich honorarsteigerndes Baukostenanschwellen und planungskostensenkendes Vorgehen?
  • Dient die vom Bewerber vorgeschlagene Projektstrategie dem Kunden und seinen wirklichen Problemen hinsichtlich Budgetgrenze und -kontrolle, Bau- und Betriebskostensenkung sowie nachhaltiger Konstruktionsinstandsetzung oder will er lieber auf Kosten des Budgets den En-Vogue-Architekturstil der großen Zampanos nachäffen, auch wenn danach die Betriebskosten explodieren und die plastikzementierte Stahlglasbude bald dahinbröselt?
  • Geht der Bewerber auf die Fragestellungen des Kunden ein oder will er vorwiegend "seine Sicht der Dinge" aufdrängen?
  • Kann der Bewerber dem Kunden ein weitreichendes, nicht nur berufsspezifisches Kontaktnetz auch für die projektspezifischen Randprobleme zur Verfügung stellen?
  • Kann der Bewerber berufsspezifisches Insiderwissen im finanz-, verwaltungs- und baurechtlichen Konfliktmanagement für den Kundennutzen einsetzen?
  • Bietet der Bewerber eine schlagkräftige, hochqualifizierte Mannschaft und damit Termintreue sowie Leistungskapazitäten bei unvorhergesehenen Projektänderungen?
  • Beherrscht der Bewerber die Organisation von technischen Erprobungsphasen im Vorprojekt zur rechtzeitigen Vermeidung falscher Entscheidungen, Minimierung und Qualifizierung des Bestandsaufnahmeaufwands, rechtzeitigen Überprüfung gewählter Reparaturvarianten und Steigerung der Qualitätssicherung im Vergabe- und Projektablauf?
  • Liefert die vom Bewerber vorgeschlagene Methode der Bestandserfassung substanz- und kostensparende Planungsgrundlagen als möglichst schlanker Beitrag zur Planungs-, Termin- und Kostensicherheit oder geht es Richtung Gutachterei, zweckfreier Datenanhäufung, Verantwortlichkeitsverlagerung bzw. Vorbereitung der folgenden Rundumerneuerung mit Kostenexplosion?
  • Dienen seine Entwurfsprinzipien der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens oder der Eitelkeit?
  • Verfügt der Bewerber über Kenntnisse hinsichtlich systematischer Herbeiführung der bau- und förderrechtlichen Genehmigungen?
  • Hat er ausreichende Kenntnisse zu altbautauglichen Baustoffen und -verfahren, zu technischen und kostengünstigen Lösungsalternativen der Bestandsprobleme, zur aktuellen Reparaturtechnik vom Baugrund bis zur Dachhaut oder will er (dank firmenseitiger Umsonstplanung) nur produkttypische kosten- und honorarsteigernde Neubaunormen erfüllen?
  • Kann er die technisch und wirtschaftlich erforderlichen und damit den Bauherrn begünstigenden Normausnahmen und -abweichungen vertragstechnisch so vereinbaren, daß dabei seine Haftpflichtversicherung erhalten bleibt?
  • Hat er eine eigene Meinung, vielleicht gar kritische Fachpublikationen oder gar Lehrveranstaltungen zu den entscheidenden Problemstellungen vorzuweisen oder plappert er bestenfalls nur Werbebotschaften und sonstwie Aufgeschnapptes nach?
  • Mit welcher Methodik will er die Kosten als zuverlässige Finanzierungsgrundlage ermitteln?
  • Schlägt er die als Planungsgrundlage unabdingbaren Arbeitsmuster vor?
  • Welche Einblicke in das Förder-, Finanzierungs- und Abrechnungswesen sowie in Kosten-Nutzen-Berechnungen kann der Bewerber mit in die Projektfinanzierung einbringen? Kennt er die Voraussetzungen des Sponsorings?
  • Mit welchen Ausschreibungsmethoden will er absichern, daß qualifizierte Unternehmen auf wirtschaftlich besonders überzeugende Angebotspreise den Zuschlag erhalten und entsprechend ihren Preisen später abrechnen? Greift er in die Mottenkiste des Standardleistungsbuchs bzw. verwandter Systeme, strickt er selbst an unstrukturierten Texten herum, ist er VOB-sicher oder delegiert er diese Leistungen an damit leistungs- und produktplazierende Firmenberater?
  • Beherrscht der Bewerber die vorgeschriebenen Vergabesysteme im rechtlichen, wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Sinn um spätere Projektprüfungen mit Bravour zu überstehen und damit Rückforderung öffentlicher Mittel zu vermeiden?
  • Welche qualitätssichernden Systeme kann der Bewerber von der Bauaufnahme bis zur Bauüberwachung einsetzen? Kann er durch Omnipräsenz verpaßte Planungsvorgaben ausgleichen? Welche Kapazitäten stehen ihm zur Verfügung?
  • Ist er HOAI-kundig und bringt die Fachplaner dazu, das erste Mal in ihrem Leben HOAI-konforme und für den kostenbewußten Bauherrn brauchbare Planungsqualität abzuliefern?
  • Kann er selbst das Rundum-Sorglos-Paket schnüren und erbringt zentrale Leistungen wie Bauaufnahme, Substanzbewertung und Fachplanungen?
  • Wie sieht es mit Kostenüberschreitungen an vergangenen Projekten aus? Kann er finanztechnisch (Vergleich Kostenschätzung - Vergabe - Abrechnung, Quadratmeterpreis der Gesamtbaukosten) an vergleichbaren Objekten überzeugen? Was sagen die beteiligten Behörden und Bauherren (außer Gemecker zur Honorarfrage)?
  • Bietet der Bewerber nachhaltige Qualitätssicherung nach Projektablauf und eine dauerhafte Betreuung des Kunden auch für Folgeprojekte?
  • Bietet der Bewerber erfolgreich abgeschlossene Beispielfälle?
  • Wie kann der Bewerber die vorgetragenen Qualitäten dokumentieren? Wie oft hat er die behaupteten Qualitäten in Altbauprojekten nachgewiesen?
  • Wie sieht es aus mit den Fähigkeiten des Bewerbers, seinen Bauherrn zu leimen?
  • Diese Abfrage gibt dem Bauherrn zumindest eine Chance, sein Altbauprojekt sicher in das von ihm definierte Ziel zu dirigieren. Meist geht das jedoch anders herum, man diskutiert über Preisnachlässe und tut so, als ob keine ergebnisbezogenen Vergabekriterien bestehen. Ein paar mit teuer Geld verschandelte/zu neuem Glanz zerstrahlte Altbaukisten scheinen zu genügen, um in den erlauchten Bieterkreis aufgenommen zu werden. Jeder soll mal drankommen. Der gute Bekannte zuerst. Gerechtigkeit muß sein. Und dann - warum nicht runter mit den Honorarforderungen?: hier weiter





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