Altbau und Denkmalpflege Informationen - Startseite / Impressum
Inhaltsverzeichnis - Sitemap - über 1.500 Druckseiten unabhängige Bauinformationen
Die härtesten Bücher gegen den Klimabetrug - Kurz + deftig rezensiert +++
Bau- und Fachwerkbücher - Knapp + (teils) kritisch rezensiert
EnEV-Befreiung gem. § 17! +++
Fragen? +++
Alles auf CD
27.10.06: DER SPIEGEL: Energiepass: Zu Tode gedämmte Häuser
Kostengünstiges Instandsetzen von Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Villen - Ratgeber zu Kauf, Finanzierung, Planung (PDF eBook)
Altbauten kostengünstig sanieren -
Heiße Tipps gegen Sanierpfusch im bestimmt frechsten Baubuch aller Zeiten (PDF eBook + Druckversion)
Referenzen von Bauherren und Behörden +++
Spannende Bau-Umfragen - Machen Sie mit!

Konrad Fischer
Sparsam Planen und Bauen im Altbau - Voraussetzungen und Methoden 1.6
(aktualisiert 6.02.08)
In Unterseiten aufgeteilt: 1:
Einleitung:1.1 1.2 1.3 1.4 Der Krieg gegen die
Bausubstanz:1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11
Kapitel 1: Projektentwicklung:1.12
Kapitel 2: Bauvorbereitung1.13 1.14
Kapitel 3: Funktions-, Entwurfs-, Ausführungs- und Kostenplanung:1.15
Kapitel 4: Konstruktionsplanung:1.16
Haustechnikplanung:1.17
Altbaugeeignete Reparaturverfahren und Alternativen zu zerstörerischen
Sanierverfahren 1 2.2
Kapitel 5: Maßnahmen- und Kostenplanung
Kapitel 6: Bauablauf
Kapitel 7: Planungsvoraussetzungen
Mancher Gebäudeplaner
- weiß, wie man ängstliche Bauherrn fängt und dient sich deswegen als oberster
Verharmloser aller Kosten an, später folgen die "ach so überraschenden" Kostenexplosionen
allerorten;
- weiß nicht, will oder darf nicht wissen, wie man alte und geschädigte
Bausubstanz technisch zutreffend erfaßt, kostentreu instandsetzt und wirtschaftlich, also
öffentlich ausschreibt - das hat er weder im Studium gelernt noch dazu in der Praxis allzuviel
Brauchbares erfahren, deswegen setzt er auch aus berechtigter Versagens-
und Haftungsangst auf firmen-, schwachverständigen- und fachplanerseitige
Erledigung seiner unterlassenen Planungspflichten, wobei diese "Unterstützer"
genau seine Wissenslücken nutzen, um den geradezu größten
Mist - für den Gebäudeplaner sogar in vielfacher Weise honorarerhöhend - zu vermarkten.
- berät den Bauherrn wenig bis gar
nicht zu den wirtschaftlichen Fragen rund um die Objektentwicklung und -vermarktung;
- vernachlässigt die lage- und objektbedingten Planungsbeschränkungen
und bevorzugt eher übertriebene Eingriffe um "seiner" vom Zeitgeist
abgekupferten Pseudo-Ästhetik willen - egal wie sich das rechnet und
ob das den späteren Bauwerksnutzern auch behagt;
- versteht es meisterlich, aus
oberflächlicher Bestandsaufnahme und Schlechtachten
seiner Helfer die im
neuen Glanz erstrahlende Rundumerneuerung vom Baugrund bis zum Dachspitzl
abzuleiten - auf Kosten von Bausubstanz und Bauherrnkasse;
- begreift Altbaukonstruktion, Baustofflehre und Schadensdynamik gar nicht oder nur aus
gratifikationsgestützter Herstellersicht, also Einsatz von schädlichen, aber teuren
Sanierbaustoffen
oder -methoden (z.B. Heil-
bzw. Sanierputze, hydrophobe
Fassadenbeschichtungen, Dämmstoffe,
Kondensatfallen) oder Saniermethoden
(z.B. Horizontalsperre gegen
kondensatbedingte Feuchteschäden, lufterhitzende Heizung),
mit
denen er gleichwohl
altbauspezifische "Therapie", sogar "Denkmal-Pflege" vorflunkert
(ähnlich der Niedrigenergiehaus- und
Passivhaus-Leichtbauweise, in
denen kranke Bauherrschaften sich über Hausschwamm, Schimmel
und
ausbleibende Heizkostenersparnisse wundern dürfen);
- kann sich im endlos verschlimmbessernden
Wirrwar der umsatzsteigernd manipulierten Bauvorschriften,
Normen und Regelungen zugegebenermaßen
niemals zurechtfinden und nimmt deswegen die
gratifikationsgestützte
Hilfe der hier Kompetenz vorspiegelnden umsatzorientierten Firmen in
Anspruch;
- kann mangels Einblick in die bestandsgerechten
Regelungen der Honorarordnung
für Architekten und Ingenieure (HOAI
§§ 2-7, 10-12,
15, 24, 27) gegen die Neidphalanx von Förderbeamten und
Bauherrn kein
für die kostengünstige und -sichere Reparaturplanung
auskömmliches
Honorar durchsetzen;
- ist den
rechtsmißbräuchlichen Drohungen und Aufforderungen
zu Honorarangeboten
gegen konkurrierende
Honorardumper, ahnungslose Berufseinsteiger und Denkmalpflegestudenten
hilflos ausgesetzt, da kostendämpfende
Planungsqualität bei der
Vergabeentscheidung keine Rolle spielt;
- kann die HOAI
§ 10.3a und die Besondere Leistung
"Planen und Überwachen von Maßnahmen zum Schutz von
vorhandener
Substanz" nicht richtig anwenden. Seine diesbezügliche
Beratung unterbleibt, obwohl sie zum wirtschaftlichen
Bauergebnis führen
würde;
- führt deswegen die Bestandsaufnahme
in der Grundlagenermittlung bau- und kostentechnisch unzureichend
aus;
- veranlaßt aus Angst und zur
Verlagerung seiner Verantwortung teure
und oft sinnlose "Untersuchungen" und Gutachten mit vorhersehbar
baukostensteigerndem
Ergebnis: Bestandsvernichtung, -vergiftung und Erneuerungsempfehlung;
- liest aus restauratorischen
Befunduntersuchungen bestenfalls eine Aufforderung
zum Totalreinigen
inkl.
Nachäffen früherer Bauzustände heraus - egal
wieviel Substanz
und Geld das auch kosten mag;
- studiert zu wenig die Schadensfälle
der Baupraxis, vertraut deshalb
den nicht nur für ihn unverständlichen Rechenformeln
"moderner"
Bauphysik und Normen zur Vermarktung technisch unsinniger oder gar
schädlicher
Konstruktionen;
- kennt die VOB- und Baurechts-Kommentare nicht
und kann
deswegen im Altbau erforderliche
Vertragsregelungen und "Normausnahmen" nicht rechtssicher durchsetzen;
- kennt auch die Leistungspflichten der
Fachplaner nicht, verankert deren
vom Bauherrn zu liefernden erforderlichen Planungsbeiträge
nicht in
seinem Vertrag und muß sich dann mit unzureichendstem Mist
zufrieden
geben, obwohl später die Planungslücken auf eigene
Kosten zu
ergänzen sind;
- weiß, daß er Neuteile
planerisch leichter bewältigen kann
(Umsonstplanung vom Hersteller, die der Bauherrn honoriert) und damit
mehr
Honorar bei weniger Leistung entsteht;
- droht deswegen mit instandsetzungsbedingten
Mehrkosten, Normen sowie Richtlinien
und empfiehlt den Bestandsaustausch bzw. sinnlos teure
Instandsetzungsverfahren.
Olympiazentrum
München. Stahlbetonfassade nach 10 Jahren. Planungs- und Handwerkskunst heute.
Das lustige Planer-Quiz
Noch nicht genug? Dann hier weiter zur Fortsetzung

Andere Seiten:
Baustoffseite +++
Energiesparseite +++
Finanzierung +++
Wirtschaftlichkeit +++
Arbeitshilfen/Formulare (z.B. Planungsvertrag
für Altbau, Raumbuchsystem) zum Bestellen
Altbau
und Denkmalpflege Informationen Startseite