Schön, daß die Ökowissenschaft inzwischen herausgefunden hat, daß wir mit Algen endlich und sogar das angebliche "Klimakillergas CO2" beseitigen können:
"Am Botanischen Institut der Universität Köln konnte nachgewiesen werden, daß Grünalgen das Kohlendioxid innerhalb von nur zwei Tagen vollständig beseitigten und zu interessanten Produkten umbauten. Ein Beitrag gegen den Treibhauseffekt?" - titelte die Zeitschrift UMWELTSCHUTZ im Jahre 1996 in ihrer Wissenschaftsrubrik. Nun versteht man die allseits grünenden Öko-WDVS-Fassaden schon besser, gelle?
Auch dünnblecherne Verkehrsschilder in der Nähe von hohen Bäumen veralgen und leisten so ihren
Pflichtbeitrag zum Klimaschutz - eine logische Folge ihrer Exposition, aber auch ihrer mangelhaften
Speicherfähigkeit und kunstharzigen Oberfläche, beste Voraussetzungen für Kondensatbeaufschlagung bei
jedem feuchtwarmen Lüftchen und folgendem mikrobiellem Bewuchs
Herrliche Schadensbeispiele zur Bauwerksdämmung / Gebäudedämmung / Bauwerksisolierung / Gebäudeisolierung bietet auch dieser Superlink: DIMaGB.de - Infobereich: Alte Häuser und Wärmedämmung
Und hier mehr Fachinfo:
Algen an der Wand - Grünalgen und Schwarzalgen auf WDVS-Fassaden - Warum/Wieso?
Schimmel durch und trotz Dämmung/Schimmel an der Wand
Aus einer Leserzuschrift vom 10.7.02:
Die Fassade sieht inzwischen aus, dass unser Objekt Gesprächsthema im ganzen Ort ist. Leute, die uns nicht kennen, stufen uns ins Asozialenmilieu ein, nur wegen dem Anblick unserer Fassade. ..."
Abbildung: Eine verschindelte Mineralwolledämmung auf Ziegelmauerwerk von außen - mit frischen
Nässespuren der vollgesoffenen Dämmung am Sockel, und von innen - die Schimmelpilzzucht (Bildquelle:
Dipl.-Ing. Steier).
Doch wo die Flora wächst, ist die Fauna nicht weit - und schon nach einem Jahr ist manche Dämmfassade die perfekte Madenzuchtstation:
Aufnahme: Edmund Bromm, Fa. ISAR Bautenschutz, in München (aufgenommen während des von den verekelten Hausbewohnern
veranlaßten Abbruchs des madendurchwachsenen WDVS)
Na, wo so feine Maden wachsen, steigt selbst ein eingeschworener Borkenkäferliebhaber gerne um:
Aufnahme: Prof. Dipl.-Ing. Arch. Jens Fehrenberg, ö.b.u.v. Bausachverständiger, an einem
WDVS-verschandelten Tagungshotel in Norddeutschland.
Nachdem der Specht jedes Jahr seine Bruthöhle neu
löchert - sehr standorttreu übrigens - finden fröhliche Stare als Nachmieter ein prima Domizil.
Man sieht sie aus den Löchern lugen. Der Hausmeister scheint ein wahrer Tierfreund zu sein. Seine
Vergrämungsaktion ist bestimmt vom Landesbund für Vogelschutz, Abteilung Buntspechte und Grünspechte,
beraten. Auf den extrem erwärmten dünnen Kunstharzputzen der WDVS-Schwarte tummeln sich außerdem die
Insekten in Massen, das lockt den Specht und verführt ihn zur Ansiedlung. Er klopft auch gerne erst mal die
Löcher, in denen dann die Insekten ihre Behausung finden. Vergrämungskonzepte mit Windspielen,
Großvogelattrappen (Storch, Rabe, Sperber ...) werden mit mehr oder weniger Erfolg angewendet.
Die SPD-nahe Zweimonats-Zeitschrift "Berliner Republik" im Vorwärts-Verlag schreibt dazu in ihrer letzten
Jahreausgabe 6/2008 unter "Spechte, Milben, Schimmelpilze":
Über die Risiken und Nebenwirkungen des Programms [Energetische Gebäudesanierung] wird allenfalls in
Expertenkreisen diskutiert. Oder im Internet.
Eine Kostprobe:
"Hilfe! Ein Specht hat unsere Fassade mit Wärmeschutzisolierung für sich entdeckt. Wie bekomme ich diesen
Vogel wieder los?" Wer die Stichwörter "Specht" und "WDVS" (Wärmedämmverbundsystem) im Netz eingibt,
lernt das Leid von Hausbesitzern kennen: "Mein Nachbar hat dasselbe Problem. Zuerst hat der Specht ein Loch in die
Styro-Fassade gemacht, weil dahinter ein Hohlraum war, und sich ein Nest gebaut, und kaum ist er wieder ausgezogen,
sind die Eichhörnchen eingezogen und wohnen bis heute drin."
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Unter dem Stichwort "Spechtschäden an Fassaden"
findet sich im Netz auch eine Immobilienanzeige für Spechte in Fassadenhöhlen: "Bequem zu erreichende, wohligwarme
Nisthöhle, in vor Raubtieren bestens geschützter Höhlenlage, mit Futtergarantie, samt Telefonanschluss, kostenlos
zu vergeben" ..."
Am 24.02.2009 berichtet die Augsburger Allgemeine von einem lokalen Bauskandal rund um die Fassaden des vor nur acht Jahren
errichteten Augsburger Justizpalastes - Baukosten 38 Mio Euro.:
"Sanierungsfall:
Spechte löchern die Gerichtsfassade ... Unter anderem muss die Fassade für einen sechsstelligen
Betrag renoviert werden. Ein Teil der Arbeiten wurde bereits erledigt. Überraschend schnell setzten sich an den
Außenmauern nämlich Algen an. Zudem übt ihr Putz auf Spechte einen unwiderstehlichen Reiz aus. Sie
hämmern Löcher in die wärmeschützende Isolierung."
Ja mei, die boarischen Specht hoit - vielleicht wollns den Hiasl aus den Klauen der Justiz befreien? Was rät nun
das Augsburger Käsblättli zur Abwehr der Spechtplage - die lieben Vögeli sind nämlich
naturgeschützt, Luftgewehrbeschuß (ach, wie würde sich der Schützenverein freuen, Samiel huif!),
Schrotflinte und Giftköder bei Strafe verboten!? Lesen Sie selbst (Auszug):
"Das Tier stören, so oft es nur geht! Man kann z. B. nachts mit einer Taschenlampe in die Höhle leuchten;
auch durch Lärm lassen sich Spechte verscheuchen. Einen Schutz der Fassade bieten Drahtnetze. Auch
Gegenstände, die sich bewegen und/oder reflektierende Oberflächen haben, eignen sich zur Spechtabwehr, z. B.
Windspiele oder Kinderdrachen."
Aha. Wir stellen uns nun die betroffenen Fassaden vor, wie die Hausbesitzer mit Taschenlampen an und in ihren Spechtlöchern
nachts herumlärmen - in steiler Höh! Aufi muaßi, dr Spächt rufft! Der vorherige Besuch eines
Loriot'schen Jodelkurses erscheint zumindest nicht nachteilig, wenn man zum stilaechten boarischen Fassadenkraxler
mutieren wui. Und all die Windspiele und Kinderdrachen an, auf und über Deutschlands WDVS-Fassaden. Herrlich! Und
dann erst die engmaschigen Vernetzungen und Vergitterungen (an Justizpalästen)! Was mag sich diesmal das Ausland
wieder denken? Kommt das der von deutschen Innenpolitikern und Stadtplanern geförderten kontrollierten Käfighaltung der deutschen Duckmäuser
nicht sehr entgegen? ...
Derartige Spechtschäden wachsen für Hausbesitzer/Hauseigentümer und vor allem die dämmwütigen
Wohnungsbauunternehmen der Wohnungswirtschaft also zu einem zunehmenden Problem heran. Tauben waren gestern, heute ist
Specht angesagt! Wenn das nur das einzige Risiko wäre für die Dämmerei, könnte das meinetwegen ja
noch angehen. Dem ist aber leider nicht so ...
Unser Rechtssystem hält eigentlich die passenden Paragrafen auch für solche Bauschadens-Phänomene bereit. Als Gegenwehr gegen die ökologische Wahrheit am Bau entfalten die gewerblichen, beamteten und gewählten Dämmfans jedoch ein Medientrommelfeuer bis hin zur steuergeldverschlingenden "Motivationskampagne Klimaschutz in privaten Haushalten", das auf den geringstanzunehmenden Verstand der offensichtlich seit vielen Jahrhunderten schon professionell durch Politik, Industrie, Handwerk, Medien, Schulsystem usw. vollverblödeten oder eben typisch-deutsch-leichtgläubigen Bevölkerung zugeschnitten ist.
Themenlink: DIMaGB.de: Rezension Sto-Bauherrn-"Ratgeber"
Bewährte Schlagworte wie Arbeitsplätze, Klimaschutz und Nation gewinnen die doitsche Schnäppchenfangemeinde wie bei der Wind- und Solartech für die volksbeglückenden Machenschaften unserer gesellschaftlichen Elite.
Beispiel:
Hamburg (ots) - Die Umweltorganisation Greenpeace und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben in Hamburg eine Studie vorgestellt, die die großen Potenziale der Gebäudesanierung für den Klimaschutz und den Arbeitsmarkt belegt. Ein nationales Wärmeschutzprogramm für die Isolierung und Sanierung von Wohnungen kann bis zum Jahr 2020 die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid im Gebäudebestand um insgesamt 58 Prozent senken (Vergleichsjahr 1999). Der Energieverbrauch der Gebäude wird dabei mehr als halbiert. Darüberhinaus würden dauerhaft mehr als 400.000 Arbeitsplätze in der Baubranche, im Handwerk und in anderen Wirtschaftszweigen entstehen."
Die Marktbeeinflussung wird dann praktisch als "Greenpeace, die Wärmedämmvollzugs-Prüf-, Polizei- und Meldebehörde" umgesetzt, wie diese Meldung der Nürnberger Nachrichten vom 24.6.00 belegt:
Das Siedlungswerk Nürnberg GmbH hat der Greenpeace Gruppe Mittelfranken eine Unterlassungserklärung zugeschickt [...] 500.000 Mark Ordnungsgeld, ersatzweise sechs Monate Ordnungshaft angedroht.
Greenpeace hatte mit einer Wärmebild-Kamera festgestellt, dass auch an komplett sanierten SWN-Häusern teilweise die Wärmedämmung vergessen wurde und die Mieter unnötige Heizkosten haben [...] Kritik veröffentlichte Greenpeace auf [...] Website http://www.greenpeace.de/mittelfranken. Über ein Haus heißt es [...], es sei in miserablem Zustand, selbst der ungeheizte Dachboden strahle erheblich Wärme ab. Dazu [...] Überschrift: "Hier muss man sich warm anziehen.""...
Bild aus BYG-TEK 25.10.04
Link: Frage: Wieso hat der Raum an der Ecke zwei
unterschiedlich temperierte Außenwände? Details zum Schwindel mit Thermografie / Wärmebildaufnahmen
"... Solche Passagen zitieren die SWN-Anwälte und verlangen von Greenpeace zu unterlassen, den "Zustand von im Eigentum meiner Mandantin stehender Gebäude zu kritisieren und Ihre Untersuchungsergebnisse ohne Zustimmung meiner Mandantin ... zum Gegenstand eine Website im Internet zu machen." SWN sehe darin sein Ansehen als Wirtschaftsunternehmen beschädigt. [...] Greenpeace [solle] eine Unterlassungserklärung unterschreiben.
Greenpeace sieht [dafür] keinen Anlass [...] ihre Aussagen würden von SWN inhaltlich in keiner Weise bestritten. Eine Schmähung des SWN [...] liege nicht vor. "Die Bezeichnung der Gebäude als miserabel gedämmt stellt nach unserer Auffassung eine Bewertung unbestrittener Fakten dar, die unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fällt."
Das Siedlungswerk Nürnberg (SWN) hat Entwarnung signalisiert: Es wird die Greenpeace-Gruppe Mittelfranken nicht verklagen. Aber es lehnt die [...] geforderte Vollwärmedämmung [...] ab - mit Rücksicht auf die Mieter [...] . ...
[Geschäftsführer] Zecha wies [...] darauf hin, dass umfassende Wärmedämm-Maßnahmen [...] die Mieter schwer belaste. [...] Erhöhung des Mietzinses von mindestens einer Mark pro Quadratmeter Wohnfläche [...] . Demgegenüber hätten die Mieter eine [vermutete, d.h. nur berechnete, Anm. KF] Einsparung an Heizenergie von lediglich 15 Pfennigen pro Quadratmeter zu erwarten. [...] Mieter eine solche Verteuerung nicht akzeptieren. Umfassende Fassadendämmung würde dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit widersprechen. ..."
1. Wärmekameraaufnahmen am Tag zeigen Dämmfassaden, die Solarstrahlung nicht wegspeichern können, als Energieverschwender. In der Nacht jedoch strahlen Massivwände die tagsüber eingestrahlte Solarenergie wieder etwas ab. Und die Wärmebild-Analyse wertet dies dann als Energieverlust mangels Dämmung. Dabei kann eine Wärmebildaufnahme nur Wärmestrahlung zeigen, egal wo diese herkommt - sogar von eingestrahlter Sonne. Dümmer geht´s nümmer.
2. Dämmmaßnahmen kosten den Mieter viel Geld, lt. SWN 1 DM/qm. Dem steht eine theoretische, mit dem k-Wert gerechnete Einsparung von jährlich ca. 15 Pfennig gegenüber. Unwirtschaftlicher kann man sein Geld kaum rausbleuen. Vor allem, wenn man weiß, daß Dämmen/Dichten das Wohnklima zerstört und ein praktischer Nachweis der Energieeinsparung durch nachträgliche Dämmung nicht existiert (sogar lt. Auskunft des Wirtschaftsministeriums und eines großen Dämmstoffproduzentenverbandes gegenüber einem skeptisch nachfragenden Bauredakteur). Im Gegenteil...
Kommentar: Kämpft Greenpeace für seine Mineralöl- und Chemiesponsoren? Was sind die Ergebnisse des diesbezüglich geschlossenen "Burgfriedens" (lt. unautorisierter Aussage eines leitenden Greenpeace-Mitarbeiters)? Hintergrundinfo dazu auf der Literaturseite.
Darüberhinaus ist die Produktion und Entsorgung dieser Stoffe aus unserer Sicht noch mit ungelösten Problemen behaftet ...
Vor diesem Hintergrund wird das gemeinsam mit der IG BAU entwickelte Gütesiegel "Das Plus für Arbeit und Umwelt" nicht vergeben, wenn Dämmstoffe verbaut werden, die "Dauergifte" enthalten. Dies schließt üblicherweise die Verwendung von Polystyrol und Polyurethan aus. ..."
... Die neue Galerie, die im Mai öffnen sollte, wird erst im Herbst Publikum sehen. Der Grund: Schimmelpilz hat sich in Mauern und Gebälk der Pfleghofscheune eingenistet.
Vom Ludwig Laibacher
[...] ausgeprägte Pilzkulturen in Holz und Mauerwerk der historischen Pfleghofscheune [...]. (Die Beseitigung) werde [...] teuer [...] aus der Eröffnung im Frühling wird erst mal nichts.
Die Pilzsporen seien [...] in der Luft vorhanden gewesen [...] so lange alles zugig im Haus war, gab es auch keine Schäden. Erst nach dem Einbau von Dämmplatten im Dach und nach einem ersten Heizen der alten Scheune hätten die Sporen sich eingenistet und ihre Zerstörungsarbeit begonnen. Nun hoffen die Experten, dem Pilz mit Borwasser und Imprägniermitteln beizukommen, zumindest was die Balken anlangt. Teile der Hölzer müssen "gesundgeschnitten" werden [...]. Viel härter trifft die staatlichen Denkmalpfleger allerdings, dass wegen des Schimmelpilzes sehr viel vom originalen Mauerwerk nicht mehr zu retten ist. ... Zähneknirschend mussten die Kulturbewahrer zustimmen, dass die befallenen Gefache ausgeschlagen und durch Backsteine ersetzt werden. ..."
Und so einfach wäre es gewesen: Heizen nur bei gesicherter Feuchteablüftung und mittels kontrollierter Wärmestrahlung, Dachausbau nur mit speicherfähiger "Dämmung" und ohne Luftdichtfolie, Schimmelbekämpfung nur mit Alkoholreinigung (Haushaltsspiritus), evtl. Dauerbekämpfung und Vorbeugung mit ebenso ungiftigem mineralisch-alkalischem Holzschutz, Vorbeugung nur mit Hüllflächentemperierung im erforderlichen Temperaturprofil, Fachwerkreparatur ohne Norm- und Handwerksschwindel. Dafür darf man halt keine Experten bemühen, die dann nicht nur die sinnlosen Mehrkosten, sondern auch die "bauphysikalischen" Mängel- und Schadensbeseitigungskosten dem Bauherrn aufdrücken.
Weiter: Der Schwindel mit der Wärmedämmung - Kapitel 5