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"So geht´s in der Welt,
dass, wer öffentlich stehlen und rauben kann,
der geht sicher und frei dahin,
von jedermann ungestraft ...
Unterdessen müssen die kleinen heimlichen Diebe,
die sich einmal vergriffen haben,
die Schande und Strafe tragen."
Dr. Martin Luther im "Großen Katechismus"

Behördenprobleme
Seite wg. Überfüllung nachträglich z.T. in Unterseiten geteilt. Alle Kapitel sind vom Inhaltsverzeichnis anlinkbar.
(aktualisiert 9.10.08)

Inhalt:
1. Baurecht und Ausnahmen
2. HOAI-Mißbrauch
2.1 Im Vertragswesen der öffentlichen Hand
2.2 Finanzierungsrichtlinien der öffentlichen Fördergeber
3. VOB-Manipulationen
4. Stadtsanierung/Städtebauförderung/kirchliche und staatliche Denkmalpflege
5. Privatisierte, kommunale und staatliche Baubehörden
6. Technische Prüfbehörden
7. Wasser-/Abwasserwirtschaft
8. Hochschule
9. Regierungskriminalität
10. Links


7. Wasser-/Abwasserwirtschaft und sonstiger Tiefbau

Daß die Baukorruption unter Baubeamten und Planern gerade von den Baubereichen, wo es traditionell am meisten stinkt, nicht Halt macht, ist den nachfolgenden Belegen zu entnehmen:

Süddeutsche Zeitung 26.5.1996

Schon schrecklich, wie gelassen man diese üble Praxis hinzunehmen gewohnt ist. Und wer denkt wirklich, daß es heute damit vorbei wäre? Eine mickrige Prüfung der Rechnungsprüfer in JEDEM Bauamt nach korruptionstypischen Auffälligkeiten wie unerlaubte Produktnamensnennung i.V.m. "oder gleichwertig" würde all die Abgründe offenbaren, die hinter solchen industrietypischen Mogeleien und beamten-/planerseitigen Vorteilnahmen stecken. Denn "umsonst" kommen solche Produkte/Firmenangaben niemals in Leistungsverzeichnesse für absolut "homogene" Leistungen, die nach VOB/Verdingungsordnung für Bauleistungen keiner firmenspezifischen Konkretisierung bedürfen und deswegen schlichtweg strengstens verboten sind. Weiß natürlich jeder, und genau deswegen prüft das niemand. Könnte man sonst vielleicht gleich die Mehrzahl der Baubehördenmitarbeiter landauf und -ab in Staat und Kirche inkl. deren "zuarbeitenden" freien - und wenigstnehmenden Planer ins Kittchen bringen? Oder sehe ich hier zu schwarz, verehrte Leser der Bau- und Prüfungsbranche?

Neue Presse Coburg 21.8.1997:

Das Ergebnis für den korrupten Beamten - Obermain-Tagblatt 22.4.1999:

- zuzüglich der inzwischen verjährten bzw. durch Zusammenhalten und Falschaussagen der Beteiligten nicht mehr beweisbaren Fälle. Die ja auch heute gang und gäbe sein dürften, oddä?

Obermain-Tagblatt 12.8.1999

Das geht natürlich nur deswegen so gut, weil das Netz- besser Filzwerk bis in die letzten Stübchen reicht. Das ist beim Dämmzwang ja nicht anders. Jeder will eben möglichst kräftig zulangen. Warum sollte da der brave Beamte eine Ausnahme sein? Wo er sich doch so sehr beim Bleistiftspitzen für uns alle abmühen muß, bis er vielleicht sogar schwitzt?

Presse-Erklärung des "Vereins zur Abwasserversorgung bzw. -wiederaufbereitung im ländlichen Raum der Stadt Weismain" vom 16.4.1999:

Kommentar:
Es geht dem Verein um Durchsetzung einer technisch, ökologisch und wirtschaftlich überlegenen Pflanzenbeetkläranlage (z. T. als Eigenleistung der Anlieger zu verwirklichen) anstelle Sammlung und Einleitung der dörflichen Gewässer in eine zentrale, teure und planungshonorarfördernde Kläranlage.

Nicht angesprochen in der Erklärung, aber zu berücksichtigen, sind die effektiven Strategien im Hintergrund der Entscheidung öffentlicher Verantwortungsträger vom Kommunalpolitiker bis zu den Behördenmitarbeitern. Aufwendige Bewirtungen durch auftragswerbende Ingenieurbüros bis zu dicken Kuverts und Herrenabenden im Rotlichtmilieu sind hier keine Unmöglichkeit.

Mögliche Gegenwehr: Öffentliche Anfrage nach derartigen Bewirtungsvorgängen und sonstigen Einflußnahmen mit der Forderung nach detaillierter schriftlicher Beantwortung und Offenlegung - Abdruck der Anfrage an zuständiges Finanzamt des Ingenieurbüros und die zuständige Rechnungsprüfbehörde mit der Bitte um Mithilfe bei der Aufklärung.

Merke (gilt nicht nur für den Bau der Cloaca maxima im alten Rom): Pecunia non olet. Aber es hinterläßt Spuren.

Last, but not least: Zur Abwasserdiktatur in Deutschland:

Tatort Briesensee


Polizeistaat in Brandenburg: Staats-Gewalt gegen zivilen Ungehorsam







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