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Konrad Fischer

Die Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsberechnung als Planungsgrundlage der Altbausanierung 5

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Strategietips für den Planer

1. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung des Planers bezeugt wirtschaftliche Kompetenz als sinnvolle Ergänzung seiner technischen und gestalterischen Fähigkeiten. Auch Denkmalbehörden können das nützen, um Abbruchbegehren auf Grundlage von "Schlechtachten" entgegenzutreten.

2. Die wirtschaftliche Diskussion mit dem Bauherrn beugt unliebsamen Überraschungen im Projektablauf vor.

3. Der Planereinsatz auf Seiten des Bauherrn im Finanzierungs- und Förderverfahren erfolgt von einer überzeugenden Grundlage aus.

4. Die vorgezogene Wirtschaftlichkeitsberechnung ist eine Besondere Leistung gem. HOAI im Sinne von "Mitwirkung bei der Kreditbeschaffung", auch wenn nicht alle Planer so etwas anbieten. Die dafür erforderlichen Arbeitsstunden sollten nach Voreinschätzung vertraglich vereinbart werden, mit der Klausel, daß ggf. erf. Leistungserweiterungen nur nach schriftlicher Vertragsergänzung durchgeführt werden dürfen.

5. Der Bauherr erhält von der wirtschaftlichen Kompetenz des Planers mehr Nutzen, als von überzeugend aufbereiteten aber nicht bestandsgerechten Vorentwürfen, die er "von jedem" umsonst kriegt. So eine Vertragsbindung lohnt sich für ihn mehr, als für bunte Bilderlein. Die üblicherweise erwartete Vorplanung ohne schriftliche Vertragsgrundlage "auf Risiko" wird hier kaum gefordert. Bei Förderprojekten kann es für die anfallenden Vorleistungen sogar Zuschüsse geben.

6. Die für die vorgezogene Wirtschaftlichkeitsberechnung / Kosten-Nutzen-Analyse/ Machbarkeitsstudie erforderlichen Planungsleistungen sind meist noch leicht finanzierbar, der Vertragsabschluß dafür gelingt leichter. Die dabei erbrachten und noch vergleichsweise preisgünstigen Grundleistungen/ Leistungen gem. HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) werden bei entsprechender Planungs- und Auftragsfortsetzung mit angerechnet. Am besten läßt man sich als Vertragsbestätigung bzw. Auftragsbestätigung nicht nur die Unterschrift, sondern auch ein angemessene Vorkasse der angebotenen Kosten geben. Das stärkt das Vertrauensverhältnis und die Vertragsbindung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, dem Bauherrn und Architekten und umgekehrt.

7. Bei der Frage nach einer angemessenen Instandhaltungsrücklage und Beurteilung der späteren Betriebskosten als wichtige Berechnungsgrundlage der betriebswirtschaftlichen Analyse der Bauinvestition können Sie sich vorteilhaft von der Konkurrenz absetzen, der diese Denkkategorien Fremdworte sind. Es muß nicht immer eine Glaskiste oder Stahlbetonbauwerk sein, liedschäftig montierte Natursteinlamellen vor taubenkotverschissenen Fensterfronten oder dauertropfenden Flachdachkonstruktionen, die die Bauherrnkasse auf Dauer erledigen. Es gibt schönere Dinge.

8. Mit dem somit risikoarm gestaltbaren Vertragseinstieg offenbart sich die Vertrags- und Zahlungsmoral des Bauherrn so frühzeitig, daß größere Verluste für beide Vertragsseiten kaum zu erwarten sein dürften (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Weiter: Wirtschaftlichkeitsberechnung Kapitel 6








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