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Konrad Fischer Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren
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Energiesparen im Altbau ohne Schimmel, Schimmelbilz, Schimmelbefall, Schimmelpilzbefall

Dipl.-Ing. Sylwester Kabat

Brandschutz in historischen Bauten / im Altbau 4

Ein DBV-Praxisratgeber zum Vorbeugenden Brandschutz



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3. Brandschutztechnische Verbesserung in Altbauten

Erfüllt der Baubestand nicht die Grundsätze des bautechnischen Brandschutzes, ist er spätestens im genehmigungspflichtigen Baufall, bei besonderer Gefahrenlage auch außerhalb von Genehmigungsverfahren brandschutztechnisch zu ertüchtigen. Dies kann geschehen durch:
1. Erhöhung der Feuerwiderstandsklassen der Bauteile;
2. Austausch der brennbaren Baustoffe gegen nichtbrennbare und nicht brennend abtropfende;
3. Sicherung der Rettungswege und Feuerwehrflächen;
4. Horizontale u. vertikale Unterteilung in Brandabschnitte, Abschottung der Wand- u. Deckendurchbrüche;
5. Einbau von Brandschutz- und -meldeeinrichtungen;
6. Instandsetzung und Modernisierung der Haustechnik.

3.1 Bestandsaufnahme und Brandsicherheitsanalyse

Die Planung einer brandschutztechnisch wirksamen Ertüchtigung im Bestand erfordert zuerst eine Bestandsaufnahmen am Bauwerk und Grundstück - am besten zusammen mit der maßlich-konstruktiven Bestandsaufnahme für das Gesamtvorhaben vorgenommen werden. Dadurch entstehen Planungsgrundlagen, die vorhandene Konflikte rechtzeitig erkennen und lösen lassen - Grundlage jeder wirtschaftlich vertretbaren Baumaßnahme.

Die brandschutztechnische Bestandsaufnahme umfaßt:
• Bauteile: tragende Wände und Stützen, Decken, Dachtragwerk,
• Baustoffe: Dämmstoffe, Verkleidungen, Dachdeckung,
• Brandlasten: Möbel, Archivgut, sonstiges Inventar,
• Rettungswege: Treppen, Treppenraumwände, Ausgänge ins Freie, Fenster, Flurwände und Unterdecken,
• Feuerwehrflächen: Zugänge und Zufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen, Straßen und Grünanlagen,
• Brand- und Rauchabschnitte: Brand-/Trennwände, Feuer-/Rauchschutztüren, Kabel-/Rohrdurchbrüche,
• Brandschutzeinrichtungen: Rauchabzüge, Brandmelde-, Lösch- und Blitzschutzanlagen,
• Haustechnik: Elektrik, Lüftung, Heizung und Aufzüge,
• Brandgefahren der vorhandenen und geplanten Gebäudenutzung sowie des geplanten Bauablaufs.

Für eine aussagefähige Brandschutz-Bestandsaufnahme ist oft der Nachweis des Brandverhaltens der eingebauten Baustoffe und -teile nicht eindeutig zu ermitteln. Die DIN 4102 kann hier behilflich sein.

Danach erfolgt die zweistufige Brandsicherheitsanalyse:
1. Bewertung des Brandrisikos aus Bestand, derzeitiger und geplanter Nutzung sowie des Bauablaufs.
2. Können die Brandgefahren durch den Bestand nicht ausreichend abgesichert werden, sind durch Vergleich mit den Anforderungen die Brandschutzmängel festzustellen. Diese bilden die Grundlage für das Brandschutzkonzept.

3.2 Was sollte ein Brandschutzkonzept beinhalten?

Im Altbau können die Gebäudegliederung und -lage, Grundrißgestaltung, Feuerwiderstandsdauer der Bauteile, brennbare Baustoffe, sowie die vorhandene bzw. geplante Nutzung die baurechtlichen Vorschriften oft nicht vollständig erfüllen - es braucht Kompromisse und Kompensationsmaßnahmen. Auf der Grundlage des Mängelkatalogs entsteht dann ein Brandschutzkonzept.

Das Brandschutzkonzept beinhaltet:
• den Katalog der festgestellten Brandschutzmängel,
• die Planung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen, auch für die Brandschutzsicherung des Bauablaufs mit seinen verschiedenen Bauphasen, sowie
• die Kompensationsmaßnahmen.

Das Brandschutzkonzept ist Teil der Vorplanung, wird in der Entwurfs- und Ausführungsplanung umgesetzt und der Baubehörde mit der Genehmigungsplanung vorgelegt. Es muß in seinen maßgeblichen Teilen den an seiner Umsetzung Beteiligten, bezüglich Baustellensicherung allen sonstigen Handwerkern und Gebäudenutzern durch Übergabe, Aushang und geeigneten mündlichen und schriftlichen Erläuterungen bekanntgemacht werden.

Bei der Erstellung von Brandsicherheitsanalyse und -schutzkonzept sind die technisch und wirtschaftlich vertretbaren Anforderungen, Befreiungen, Kompensationsmaßnahmen, vielleicht auch Fördermöglichkeiten mit den Beteiligten (Feuerwehr, Bauaufsicht, Denkmalamt, Brand- u. Katastrophenschutz, sonstige Aufsichtsbehörden, Versicherung, Fachfirmen) im Sinne des Bauherrn abzustimmen. Dies erspart böse Überraschungen im Genehmigungsverfahren und bewirkt Planungssicherheit. 

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Nachfolgend einige Angebote rund um Ihr privates Brandschutzkonzept gegen Brandereignisse und Unglücksfälle durch Kerzen, Adventskranz, Christbaum, Kabelbrand und Fernseher-Implosion, Kurzschluß, Grill und Pfannenbrand / Küchenbrand, Feuerwerk-Rakete und -Kracher, zündelnde Kinder und Funkenflug aus dem Kamin / Holzfeuer sowie Unfälle im Campingwagen und Auto. Und denken Sie daran, es gibt Brandversicherungen, die bei einem glaubwürdigen privaten Brandschutzkonzept Nachlässe auf die Versicherungsprämie gewähren.





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