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Klimaschutz, Klimaschwindel, Klimawandel, Klima, AGW, Treibhaus, Treibhauseffekt, CO2

Dipl.-Ing. Manfred Müller
Amselweg 2
65527 Niedernhausen
Tel. 06128-71084 Fax -71085

Diskussion der UBA-Broschüre

"Klimaänderung:

Ein wissenschaftlicher Popanz?"

Auch wenn das Fragezeichen hinter Popanz zunächst einmal Ergebnisoffenheit proklamiert, so läßt die neunfach dargestellte Erdkugel mit medizinischem Thermometer nichts Gutes ahnen - weder für das Klima, noch die Klimakatastrophenkritiker. Neben der Begriffsdefinition, daß Klima der aus einem längeren Zeitraum ermittelte Durchschnittswert des Tageswetters ausdrückt, wird eingangs auch auf die Schwankungen der sog. globalen mittleren Temperatur (was immer das auch sei) zwischen 9 bis 16°C in den letzten Millionen Jahren hingewiesen. Da wir in Mitteleuropa im wetterlichen Jahresablauf an Variationen von -20°C bis +40°C gewöhnt sind, wäre es jedoch viel anschaulicher für die Mächtigkeitsdarstellung von Klima gewesen - vor und ohne Anthropos -, hätte das UBA an dieser Stelle ergänzt, daß noch vor 20000 Jahren ein Spaziergang zwischen England und Kontinent oder Jersey und Frankreich möglich war, bei einem Meeresspiegel um 130m tiefer als heute.

Ehrlicherweise wird auch gleich darauf hingewiesen, daß der natürliche Treibhauseffekt - wie immer er auch berechnet wurde - irdisches Leben erst ermöglicht. Man erfährt dann, daß die GO´s wie UNO, UNEP, WMO und zuvorderst das IPPC gemeinsam mit dem Sachverstand der Wissenschaftler erforderliche Maßnahmen für die Politik erarbeitet haben. Erste Schlußfolgerung für den Leser: Wohin auch immer das Klima driftet, man kann es mittels parlamentarischer Maßnahmen irgendwie dirigieren - war das nicht schon immer der Wunschtraum aller früheren Potentaten? Manche Naturreligion ist aus diesem Denken heraus entstanden, selbst in der christlichen Religion nimmt Petrus eine besondere Stellung ein.

Nun zur Sache: Die sechzehn Streitpunkte - besser gesagt Thesen der Katastrophengegner (ein wirklich offener wissenschaftlicher Wettstreit geht schon seit langem in der Noelle-Neumannschen Schweigespirale unter) werden sequentiell abgehandelt, obwohl sie untereinander verkoppelt sind.

These 1 verweist auf die wenigen Hardliner unter den Zweiflern, die generell einen Anstieg von CO2 in der Atmosphäre verneinen. Daten der berühmt berüchtigten Mauna Loa Station auf Hawai sowie von Eisbohrkerndaten belegen das Gegenteilige. Doch warum in die Ferne schweifen, die Station Schauinsland im Schwarzwald läßt nicht nur den Anstiegstrend sondern auch die jahreszeitlichen Sägezahnkurven mit winterlichem Anstieg wegen Entlaubung sehr gut erkennen, ist dies dem UBA nicht erwähnenswert?

Prekär wird es bei These 2 und These 3, ob der CO2-Anstieg anthropogenen Ursprungs - also PKW-Oberklassen verursacht - oder Meeresausgasung sei. Jetzt müßten wissenschaftliche Zahlen sprechen, die aber nicht verfügbar sind.

Also wiederholt das UBA die mutmaßlichen 50% Verbleib von anthropogenem Kohlendioxyd in der Atmosphäre bei bis 100 Jahre Verweildauer, während das natürliche CO2 von Biomasse, Meeren, Atmung/Photosynthese sich mit der Natur im Gleichgewicht befände. Rund ein Drittel des Treibhausgases werde von den Ozeanen aufgenommen, die grundschulmathematisch verbleibende Restmenge von 1/6 wird nicht weiter erwähnt - ein rechnerischer Fauxpas oder vielmehr das Ergebnis unwissenschaftlicher Ansätze?

Ketzerische Artikel über Klimawissenschaft waren schon vor Jahren mit der Headline versehen: Forscher auf der Suche nach Millionen verschwundenen CO2-Tonnen. Hand aufs Forscherherz: Wer ist in der Lage, auch nur annähernd genau die in den Ozeanen gespeicherten CO2-Massen zu berechnen? Dafür würde er mindestens die genaue dreidimensionale Temperaturverteilung, Salzgehalt sowie Strömungsprofile benötigen.

Hatte noch vor 2 Jahren der angesehene Ozeanprofessor Carl Wunsch vom MIT mit den Worten "die verbreitete Vorstellung von der Zirkulation in den Ozeanen ist historische Sicht" die Forschergemeinde überrascht, so gibt es dieses Jahr wieder neue Erkenntnisse über gewaltige Mengen von CO2-Austrag in die Atmosphäre durch Hurrikane und Taifune.

Wer kennt eigentlich sämtliche Biomassen auf dem Land, in den Seen und auch in den Ozeanen hinreichend genau, geschweige ihre CO2-Ausgasungsmengen, um selbstbewußt CO2-Globalbilanzen präsentieren zu können? Darüber schweigt sich die UBA-Broschüre wohlweislich aus. Hingegen wird die kurzzeitige Verlangsamung des CO2-Anstiegs mit dem Pinatuboausbruch erklärt, da dieser eine geringe globale Abkühlung herbeigeführt habe. Das kältere Ozeanwasser habe mehr CO2 gebunden - soll man zwischen den Zeilen lesen -, es wird auch mit dem Attribut vermutlich versehen, wohlweislich der infinitesimalen Temperaturänderung.

Es zeugt von wenig Bilanzüberblick, wenn das UBA zu der These 3 mit "Holz verbrennen ist Klima förderlich" kontert. Sollte sich auf lange Sicht dieses CO2-Kachelofen-Gleichgewicht einstellen, so wären doch die Anfahrvorgänge katastrophal. Man stelle sich mitten in das Szenario, ab morgen heizt die ganze Welt nur noch mit Holz: Die massenhaft abgeschlagenen Wälder fehlen als CO2-Senke - Jungbäume benötigen mehrere Jahrzehnte, um diese Aufgabe zu übernehmen - und die Atmosphäre wird in den CO2-Rausch gepuscht. Angeblich befinden wir uns doch schon im "Überkritischen" Zustand? Im übrigen sei dem UBA empfohlen mal Literatur über die variantenreiche Chemie der Holzverbrennung in die Umweltbilanz mit einzubeziehen!

Daß der Mensch mit seiner Atemluft durch die wachsende Weltbevölkerung immer mehr CO2 abgibt, wird vom UBA zur These 4 als winziger Bruchteil abgetan. Wo doch ein Taschenrechner ausreicht, um die 1kg CO2 mittlere Tagesabgabe dieses Spezies auf 6 Milliarden Bewohner für das ganze Jahr mit 2,19 Milliarden Tonnen zu ermitteln! Also durchaus betrachtenswert in Relation zu den durch die Industriegesellschaft künstlich erzeugten 26 Milliarden Tonnen.

Wieder einmal ein Beispiel für klimawissenschaftliches Vorgehen: Sind keine Daten verfügbar, saugt man sich diese schätzend aus den Fingern. Sind sie relativ faßbar, fallen sie marginal unter den Forschertisch. Wie akribisch ist doch sonst die Vorgehensweise zur Zählung aller Methan ausstoßenden Rinder und Reisfelder rund um den Globus! Dies wurde wohl bewußt in der UBA-Broschüre weggelassen, denn auch im IPCC ist man sich der Brisanz bewußt, die Nationen in klimagefährdende Rinderzüchter und Reisbauern aufzuspalten. Da hackt man dann schon lieber auf die emittenten Industrienationen ein.

Die These 5 beschäftigt sich mit dem verstärkten Pflanzenwachstum bei erhöhtem CO2. Es wird auf Labor- und Modellstudien mit positiven aber auch negativen Auswirkungen hingewiesen, letztlich die zunehmende Flora als wirkungsvoller CO2-Puffer wegen der Mengenproblematik jedoch abqualifiziert. Daß sich der CO2-Gehalt der Urerde von 95% auf die heutige Kleinigkeit von 0.035% verringerte und während vieler Millionen Jahre sich die Natur mit diesen Randbedingungen arrangierte, indem sich gigantische Bäume, Farne und Tiere popularisierten, sei hier für die nächste UBA-Broschüre beigetragen.

Zu These 6 verschweigt die Broschüre nicht den Wasserdampf als größten Anteil am natürlichen Treibhauseffekt. Allerdings wird im Stile von Greti und Pleti argumentiert, daß dieser nicht 100 Jahre verweile, sondern meist nach wenigen Tagen in Form von Niederschlag zur Erde zurückkehrt - wer hätte das vermutet?

In den Thesen 7 und 9 wird die Variabilität der Sonnenstrahlung und der Erdbahn ins rechte Licht gerückt und ihr klimatischer Einfluß zugebilligt, immerhin ein Novum im bisherigen Klimastreit. War noch bei den Vorausberechnungen des DKRZ (Deutsches Klimarechenzentrum, Hamburg) vor 2 Jahren zu lesen, es gäbe keine praktisch relevanten Beeinträchtigungen, so kann man nunmehr etwas mehr wissenschaftlichen Freigeist einatmen, allerdings wird nach dem Komma gleich relativiert, es sei nicht die einzige Ursache der Klimaänderung, was wohl auch niemand bestreitet. Mutig wird auch die neue Theorie des Dänen Fris-Christensens über kosmischen Strahleneinfluß auf die Wolken durch Sonnenfleckentriggerung erwähnt, jedoch mit physikalisch sehr umstritten, gleich wieder zu den Akten gelegt.

Daß die Solarkonstante gar nicht konstant ist, wird bestätigt, wobei die Semantik "allerdings ist es sehr schwierig die Wirkung der Sonneneinstrahlung auf das Klima zu quantifizieren, weil nur wenige zuverlässige Daten über die Höhe der Solarkonstanten vorliegen" allerhand Sprengstoff in sich birgt: Wie kann man dann überhaupt zuverlässige Computer-Klimaprognosen durchführen? Dieser Satz reiht sich mit seiner nüchternen Widersprüchlichkeit in das Repertoire zahlreicher Klimasprüche. Da erinnert man sich doch gerne an das erfrischende Zitat von Klaus Hasselmann, Direktor des DKRZ: "Ein anthropogenes Klimasignal ist heute mit hoher geschätzter Wahrscheinlichkeit erkennbar, aber die statistische Schätzung beruht auf einer noch unbefriedigenden Datenbasis". Selbst Politiker tun sich schwer, sich gleich in einem Satz selbst zu widerlegen, meist benötigen sie dafür zwei.

Zwischen These 7 und 9 versteckt, die These 8 mit der Henne-Ei Problematik: Ob denn nun der Temperaturanstieg Folge der Kohlendioxydzunahme sei - die Argumentationsbasis der Klima-Advokaten - oder ob umgekehrt Wirkung und Ursache vertauscht seien? Geschickt wird auf die komplexen Wechselbeziehungen klimatischer Rückkoppelungsprozesse abgehoben - die mathematische Formulierungen übrigens auch schwierig machen -, ohne die Frage im Sinne der zeitgeistigen Klima-Apokalyptik CO2=Ursache zu beantworten, immerhin!

Zitiert wird wieder die weitgehend unbestrittene Parallelität von Temperatur und CO2-Verlauf der letzten 160Tausend Jahre. Außer Acht gelassen wurde dabei erneut die Arbeit Ulrich Berne's von der Bundesanstalt für Geowissenschaften, der mit einer Eichkurve 950 Millionen Jahre zurück zahlreiche Erdepisoden nachgewiesen hat, in der CO2 und Temperaturverlauf völlig unzeitgeistig aus dem Ruder liefen. Lapidar wird statt dessen festgestellt, "Wechselwirkungen prähistorischer Spurengase mit vorgeschichtlichen Klimaverläufen ist wissenschaftlich bedeutsam, berührt die Frage nach Wirkungsweise und Ausmaß des heutigen Treibhauseffektes im Kern aber nicht". Aha, so ist das also: Was das Klima früher einmal selbst zustande brachte, darf es heute nicht mehr. Bitte nun die rote Karte und das UBA auf den Prüfstand!

Mit der These 10 hatte sich neulich der Klimatologe Thüne in seinem Buch ganz schön geoutet, als er feststellte, der 2. Hauptsatz der Thermodynamik (Wärme kann nur von wärmeren zu kälteren Körpern übergehen) sei nicht vom Treibhauseffekt (zuvorderst dem natürlichen) erfüllt, folglich gebe es ihn auch nicht. Hier kann das UBA natürlich leicht Punkte machen, indem es zurechtrückt, was geschlossene bzw. offene Systeme bei thermodynamischen Betrachtungen sind. Ganz abgesehen davon, daß molekulare und atomistische Vorgänge bei Strahlung/Absorption von Gasen nicht unbedingt in die Thematik klassischer Thermodynamik einzuordnen sind. Allerdings ist es Thüne anzurechnen, daß er Dinge aufgerüttelt hat, die - weil als längst bewiesen angesehen - nicht mehr hinterfragt werden.

Ein Sprung zur These 12 erhärtet dies mit der Frage, ob zunehmender CO2-Gehalt überhaupt mehr Wärmestrahlung zur Erde reemittieren kann, obwohl doch bereits weitgehend im Sättigungszustand. Bildlich könnte man es mit einem Auto am Berghang vergleichen, das trotz weiterem Durchtreten des Gaspedals nicht mehr beschleunigt.

Im Internet - die publizistische Fluchtburg aktiver Klimakritiker - jagt derzeit eine Email die andere über Neuigkeiten in Sachen CO2-Sättigung. Besonders hervorgetan haben sich Dietze und Hug durch "ehrenamtliche" Analysen und Bilanzen. Ganz beiläufig ergab sich dabei, daß der häufig zitierte Wert 7.5°C Erwärmung durch die natürliche CO2-Präsenz in keiner Urliteraturquelle konkret auszumachen, geschweige verifizierbar ist. Die Wissenschaftsgemeinde zitiert sich diesbezüglich seit Jahrzehnten gegenseitig im Kreise und teilweise im Eigenbetrieb. Wie angreifbar ist dann wohl die postulierte Erwärmung durch CO2-Anstieg? Das UBA zieht sich recht auffällig aus der Affäre, indem es die Sättigungssachlage zum Teil einräumt, jedoch das damit geringere Erwärmungspotential, mit den enormen CO2-Mengen hochmultipliziert, dennoch zum Klimakiller erklärt.

Übrigens, eines dürfte dem aufmerksamen Leser der UBA-Broschüre bis hierhin aufgefallen sein: Themen werden nicht geschlossen behandelt, sondern sprunghaft: These 11 und 13 beschäftigt sich z.B. mit den Modellrechnungen, These 12 mit CO2. Eine bemerkenswerte Taktik, die das Erkennen von Zusammenhängen und Widersprüchen unmerklich verwischt. Oder ist das etwa nur Zufall wie beim chaotischen Klimaablauf?

Bei These 11 und 13 geht es nun ins Eingemachte: Die mathematische Formulierung der Wetter- und Klimaabläufe. Da wird doch glatt vom UBA konstatiert, die Fehlerhaftigkeit von Wettervorhersagen könne man nicht bei Klimaprognosen anführen, "da nicht was im kleinen gilt, auch für das Große gelten muß".

Bis zu dieser These konnte man fast an ernsthafte Argumentation glauben, hier jedoch rutscht das Ganze in eine Dümmlichkeit ab, die kaum noch zu überbieten ist, der völlige Platzverweis wäre jetzt fällig. So würde auch niemand bei der Berechnung der Planetenbahnen auf die Idee kommen, selbige anzuzweifeln wegen quantenmechanischer Vorgänge (Anm.: der Atome) im Inneren der Planeten.

Das weitere Beispiel mit kranken Menschen sei hier nicht angeführt, da es wirklich krank macht. War doch nicht in der Einleitung Klima als Beobachtung und Mittelwertbildung von Wetter über einen längeren Zeitraum definiert worden?

Im Klartext, wenn sich ein massives Festlandhoch=Wetter im Sommer über Mitteleuropa langfristig einnistet, dann trägt dieses Jahr zur Erhöhung des Temperaturmittelwertes bei. Tritt das Hoch im Winter auf, so ist es natürlich umgekehrt oder beides kann sich mathematisch zur Temperaturkonstanz neutralisieren. Während die Atome eines Planeten in ihrer Summe eine träge Masse bilden, die den Keplerschen und Newtonschen Gesetzen gehorcht, ungeachtet ihres atomaren Detailzustandes, ist doch Klima die akribische Beobachtung aller Wetter=Atome! Masse stellt sich physikalisch real dar, aber Klima ist virtuell und ein fiktiv erdachter Begriffszeitraum.

In völligem Widerspruch zu dem Sandkastenpostulat: Wetterberechnung hätte nichts mit Klimaprognose gemein, stehen dann die UBA-Feststellungen, daß es sehr wichtig sei, alle Einzelheiten wie Wolken und Niederschlagsbildung, deren Wechselwirkung auf die Einstrahlung, die bodennahe Lufttemperatur und den Wind in der mathematischen Formulierung für die Klimaberechnung zu berücksichtigen.

Wo denn anders als im Wetter kommen Strahlung, Wolken, Niederschlag und Wind in individuellen und vermischten Formen vor - was berechnen die Klimapropheten eigentlich? Darüber hinaus wird völlig verschwiegen, daß Wettervorhersagen mit einer viel besseren örtlichen Feinauflösung des Berechnungsgitters (50 x 50km) erfolgen und mit ständig die Theorie stützenden Realzeit-Meßdaten getunt werden.

Bei aller Anerkennung der Vorhersageverbesserung der letzten Jahre liegen sie dennoch recht häufig und kräftig daneben, so man denn auch zur Imagewahrung zeitgeistig von Regenwahrscheinlichkeit und fühlbaren Temperaturen spricht.

Bei den Klima-Computerprognosen des DKRZ, deren Ergebnisse fest zementiert im Enquete-Bericht des Deutschen Bundestages den Weg in die Klimakatastrophe aufzeigen, konnte nur eine Gittergröße von 500 x 500km Anwendung finden; Europa wird derart in dieser Simulation verunstaltet, daß Großbritannien und Italien im Wasser versinken und aus dem Mittelmeer und dem baltischen Meer die Fische nicht mehr in den Atlantik schwimmen, geschweige sich das Wasser real austauschen könnte.

Der Autor dieses Artikels hat sich in einem Buch Klimalüge? (http://www.itcm.com/ENERI) sehr ausführlich mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Die Computerberechnungen neigen dazu, nach einigen Jahren Realzeit in ein wildes Horrorklima auszubrechen. Da entsteht auch schon mal negative Wassermasse - klimatische Antimaterie - beim Feuchteaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, würde man nicht geschickt mit sog. flux controls diese Unannehmlichkeit manuell wegbügeln. In der UBA-Broschüre spricht man diese Peinlichkeit nicht explizit an, aber bezieht Stellung mit: "ist die Frage, ob Klimamodelle überhaupt zur Beschreibung des Klimasystems geeignet sind, wenig hilfreich, da eine bessere Untersuchungsmethodik derzeit nicht existiert. Auch in anderen Wissenschaftsbereichen (nicht nur in der Naturwissenschaft) wird mit Modellen gearbeitet".

Fast könnte man Mitleid bekommen, der grundlegende Unterschied ist doch, daß andere Wissenschaftsbereiche die Gesellschaft nicht auf Basis unzureichender Computerszenarien umkrempeln wollen.

Fast dreist wird es aber dann einige Sätze später mit der Feststellung: "sie (Klimamodelle) verbinden alle bekanntermaßen das Klima beeinflussende Größen in wissenschaftlich einwandfreier Weise". Dieser Satz könnte von Hasselmann formuliert sein, hieß es doch im vorhergehenden Abschnitt "Wegen der Vernetztheit ist die Schätzung der Folge der Variationen eines Klimafaktors ... nur über den Einsatz von Klimamodellen möglich". Schätzungen können niemals den Anspruch haben wissenschaftlich einwandfrei zu sein, es sind eben nur Schätzungen.

Das vorgetäuschte Selbstbewußtsein in Sachen Klima-Computermodelle verblaßt völlig zur Vermeidung jeglicher Verantwortlichkeit der Wissenschaft, indem sprachlich zwischen Vorhersagen (Prognosen) und Szenarien-Rechnungen unterschieden wird. Alles, was wir bisher an zukünftigen Klimaabläufen vorgerechnet bekamen, waren nur Szenarien, die nicht so einzutreten brauchten, weil Solarstrahlung und Vulkanismus sowie Beschaffenheit der Erdoberfläche nicht vorhersagbar seien.

So banal und ehrlich dies klingt, ist es doch glatt die Bankrotterklärung der gesellschaftlichen Verwertbarkeit von Klimaberechnungen. Im nächsten Satz wird aber trotzdem postuliert, jetzt unverkennbar ideologisch, die Simulationsergebnisse (wohlweislich nicht die Prognosen!) seien Anlaß zur Besorgnis und zu schnellem Handeln. Diese Logik kann man wohl nur mit einem Beispiel aus dem Alltag konterkarieren: Simulationsberechnungen ergeben, daß ein Metall-PKW bei Wandaufprall weitgehend zerstört wird, aus Besorgnis darüber stellt man die Produktion auf Weichgummi-PKW um.

Die ideologische Verbrämung der UBA-Broschüre mündet dann in der hinlänglich bekannten Angstparole, man könne doch nicht die Unvollkommenheit der Modelle zum Anlaß nehmen, mit Maßnahmen zu warten bis es zu spät sei. Was hier als Unvollkommenheit quasi verniedlicht ist - wurde bereits in der Einleitung der Broschüre auf Seite 7 als IPCC-Aussage zitiert: "es wird eine Erhöhung bis zum Jahre 2100 um 1 bis 3.5°C erwartet". Die Fehlerbandbreite liegt also bei 250%! Interessant ist auch die Formulierung "wird erwartet", demnach das IPCC eine Prognose und keine Szenarienrechnung präsentierte. Hat das UBA dies vielleicht übersehen?

Fast hätte man die Broschüre wegen "wissenschaftlicher Glaubensbekenntnisse" an dieser Stelle schon weggelegt, gäbe es da nicht noch die Statements zur Temperaturbeobachtung der letzten 100 Jahre, in den Thesen 14 und 15. Die offizielle Lehrmeinung, daß die mittlere globale Lufttemperatur in den letzten 100 bis 130 Jahren um ca. 0.3 bis 0.6°C gestiegen sei, wird wie üblich mit dem impliziten Fehler von 100% genannt. Das Beiwort "ca." sagt eigentlich schon alles.

Die mangelnde globale und homogene Verteilung der Meßstationen wird damit abgetan, daß die unterschiedliche Stationsdichte keinen wesentlichen Einfluß auf die Mittelwertbildung hätte und die Sprünge in den Datenreihen aufgrund langjähriger Erfahrung korrigiert seien.

Die Satellitendaten mit einem Abnahmetrend der Temperatur werden disqualifiziert, da erst seit 17 Jahren verfügbar und nur indirekt über die Strahlung gemessen. Um so einleuchtender ist es doch nach UBA, daß der Meßdatensatz über 130 Jahre mit zahlreichen Unterbrechungen, örtliche Versetzungen der Meßanordnung, primitive Technik und dünner Stationsdichte - besonders auf den das Klima prägenden Ozeanen mit mittelalterlicher Eimermessung sporadisch entlang einiger Wasserstraßen - den räumlich äquidistanten, global umfassenden Satellitendaten überlegen sind. Oder bleibt da nicht ein bitterer Beigeschmack?

Der Nord/Südkonflikt der globalen Erwärmung wird in These 16 mit dem erhöhten Schwefeldioxydanteil auf der Nordhalbkugel, industriell verursacht, begründet. Dies klingt auch teilweise plausibel. An dieser Stelle wäre es angebracht gewesen, auch auf die Nord/Südproblematik der 130jährigen Meßdaten hinzuweisen, denn die Südhalbkugel präsentiert sich in diesem Zeitraum überwiegend als meßtechnische Wüste. Auch heute noch weist der Norden erheblich mehr Meßstationen auf, nicht nur durch die größere Ozeanflächen der Südhalbkugel bedingt.

Eigentlich hätte man es nicht erwartet, auf der letzten Seite noch das i-Tüpfelchen mit der unheiligen Allianz Politik-Geld-Wissenschaft, welche von den verunglimpfenden Klimaschutzmaßnahmengegnern nur zum Kaschieren der eigenen Unsicherheit ins Feld geführt werde. Dabei ist die UBA-Feststellung, die Auseinandersetzung zeige, "daß sich an das Thema vielfältige politische und wirtschaftliche Interessen knüpfen" eine sinnige Formulierung dessen, was die etablierte Klimaforschung so vehement von sich weist. Climate as usual läßt keinen Penny aus dem Sponsor-Etat springen, da müssen schon Horrorszenarien her, und wie wir gelernt haben, sind das ja glücklicherweise keine Prognosen,sondern nur Szenarien, oder ?

Ob es unter Trittin nochmals ein Klimapopanzheftchen mit Nachbesserung geben wird, ist zu bezweifeln. So kalt können die nächsten Winter gar nicht werden, als daß die Klimawissenschaft ihr Waterloo eingestehen würde. Vielleicht hat sie sich durch ihre zielsicheren Vorhersagen aber auch überflüssig gemacht, denn der politische Zweck ist längst vollbracht.



Martin Durkin: The Great Global Warming Swindle, CD mit dem sensationellen Klimaschocker-Film, der die mediale Aufklärung rund um den Ökoterrorismus kräftig anfeuerte.

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