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Konrad Fischer Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren
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Aktuell: 2.3.08: WELT am Sonntag/WAMS: "Der Schimmel breitet sich wieder aus. Starke Dämmung und falsches Lüften führen schnell zu Parasitenbefall" - Mit Aggen, Meier + Fischer!
27.10.06: DER SPIEGEL: Energiepass: Zu Tode gedämmte Häuser
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Konrad Fischer

Energiesparen und Wärmeschutz am Altbau 15 - Wohnklima? in vorschriftsgemäß gedämmten Bauwerken

Von der Intelligenz moderner Baumethoden/Haustechnik/Schimmelpilzzüchtung usw.
Wissenschaftsdogmatik am Bau und in den Klima-Simulatoren

Energiesparen und Wärmeschutz Kapitel Einleitung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

Wohnklima? in vorschriftsgemäß gedämmten Bauwerken

Zur Schimmelpest: Energie Journal des stern 46/2000

In ÖKO-TEST 2001 erklingt nun das letzte Halali zur Hatz auf Vermieter, die von der modernen Bauphysik mit unwirtschaftlicher Wärmedämmung, lebensgefährlicher Blower-Door-Dichtung und hermetisch luftdichten Wärmeschutzfenstern bzw. davon verführten Planer und Handwerker ausgeschmiert und gewissenlso reingelegt wurden:

Götz Wiedenroth Karikatur: Energiepass-Weltklasse - CO2-Einsparung durch Maximaldämmung - Schimmelpilzbefall in Wohnung
© Götz-Wiedenroth-Karikatur: Klima-Kamikaze (durch Energiepass-Weltklasse):
"Ich habe mich zur CO2-Einsparung für Maximaldämmung entschieden - Für die Schimmelpilze in dieser Wohnung hat sich das Klima schon total verbessert!"

Was nicht zu empfehlen ist: Der "typische" (?) Schimmel-Sachverständige, der dann für seine Empfehlung zur Stoßlüftung plus Zusatz-Dämmung 50 Seiten Textbausteine für 6.000 DM abliefert (und "seinem" Richter dafür 1.000 DM übereignet). Inzwischen hat aber die Plastikfensterindustrie reagiert und bietet "Fugenlüftungssystem" mit "Lüftungsfräsungen mit Mitteldichtung", "Kammlüftung", "Lüfterkanal mit Anschlagdichtung und Mitteldichtung", "Teildurchlässige innere Anschlagdichtung" und "Dichtungsausnahme". Der Gipfel: Klimaautomaten mit beweglicher Lamelle, austauschbarem Pollenfilter und Staubfilter als Aufsatzsystem, das bei entsprechendem Winddruck von außen automatisch dichter schließt, sonst aber ausreichend offen steht. Wie einfach schafften das die alten Baumeister: Ihnen genügten die nach außen öffnenden Fensterflügel, teils nur mit einem beweglichen Flügel im Winterfenster. Jedoch: Warum einfach, wenn's auch kompliziert gelingt? Wofür gibt es denn die F+E-Abteilungen in der Fensterindustrie? Erst die Buden mit übermäßig dichten Gummilippen-Fenstern hermetisch versiegeln bis der Bewohner im eigenen Mief erstickt und dann als Retter aus dem selbstfabrizierten Anschlag auf die Wohngesundheit auftreten wie Ziethen aus dem Busch mit undichten "Spezialdichtungssystemen". Hauptsache, es kostet und fördert den Umsatz.

Aus einer Anzeige in Novalis 2/1999 für ein Luft- und Raumreinigungsgerät:

Aus den Meßreihen Prof. Roloffs ergab sich übrigens, daß auch nach umfangreicher Stoßlüftung sehr bald der ursprünglich zu hohe Feuchtegehalt der Raumluft wieder erreicht war. Die "Auffüllung" des Feuchtegehalts erfolgte aus der "abgesoffenen" Wandkonstruktion, die durch Stoßlüftung eben nur oberflächlich abgetrocknet war, da sich das Porenwasser mit seiner Dipolbauweise an den gegenteilig geladenen Porenwandungen "magnetisch" festkrallt und auch dank dispersiv vernetzter Kunststofffarben nicht mehr kapillar abtrocknet. Dies kann sogar jeder Sachverständige in verschimmelten Räumen in einer halben Stunde selbst feststellen. Einfach Messen, Lüften, Warten, Messen. Für Schimmel genügen übrigens ca. 55% Luftfeuchte aufwärts. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß sich der Fensterleibungsbereich bei Stoß-, bzw. Kipplüftung erheblich abkühlt, wodurch vermehrte Kondensataufnahme erzwungen wird. Dem Buch "Bauphysik nach Maß", Beton-Verlag 1995, sind folgende Werte des Wassertransports aus Wohnräumen zu entnehmen:

Situation: Aw = 38,6 m2 (77,2%)

AF = 11,4 m2 (22,8%)

Geschlossene Bebauung
Klima: Außen 0oC/65% r.F. Innen 22oC/40% r.F.

Wenig Wind
Ergebnis: Wassertransport durch Mauerwerk 7,4 g/h

Fensterfugen

ohne 59,0 g/h

mit Dichtung 3,9 g/h

Fensterlüftung

Kippstellung 140 g/h

ganz geöffnet 4540 g/h

Wobei, wie oben angemerkt, die hervorragende Entfeuchtung durch das ganz geöffnete Fenster bei Stoßlüftung nur auf die Raumluftfeuchte wirkt und die schon in den Bauteilenporen gespeicherte Nässe kaum beeinflussen kann. Das sieht sogar Dr.-Ing. H. Künzel vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik so und schreibt in: Sollen Hausaußenwände atmungsfähig sein? in: Physik unserer Zeit, 21 (1990) Heft 6:

Weiter: Energiesparen und Wärmeschutz am Altbau Kap. 16

Kontroverse Fachliteratur und nützliche Produkte rund ums Energiesparen, den Schimmelpilz und die Feuchteproblematik








Energiesparen im Altbau ohne Fassadendämmung, Dämmstoff, Dachdämmung, Wärmedämmung, Wärmedämmverbundsystem WDVS


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