- Baustoffe, die einkondensierendes Wasser nicht durch künstlich wasserabweisende/porenstopfende/festigende
"Ausrüstung/Vergütung" (z.B. "moderne" Putze und Anstriche auf Silikat/Silikon- und
Kunststoffbasis, Hydrophobierungs- und Festigungsmittel, Wärmedämmstoffe)
einsperren, sonder kapillar nach außen transportieren können:
Ziegel und Luftkalkmörtel/-anstrich. Übrigens: Die typischerweise
abgesoffene Dämmung verschlechtert deren k-Wert dramatisch. Vorhangfassaden
fallen heute herunter, da ihre Ankersysteme die über die Zeit voll
Wasser gelaufenen Dämmschichten hinter der Verkleidung nicht mehr tragen können.
Surftipp: Meine Baustoffseite mit entsprechenden Unterrubriken
- Keine nur dampfdiffusionsoffene, aber kapillarbrechende kunststoffhaltigen Beschichtungssysteme (alle "modern-intelligenten" Beschichtungsstoffe für mineralische und sonstige Untergründe). Merke: Dampfdiffusion gibt es im Labor, nicht in der Baukonstruktion. Dort sind mangels Tauchsiedereinbau 99,99% aller Feuchtetransporte in flüssiger Form. Verdampfung findet praktisch nur auf - nicht unter - der letzten Verdunstungsebene statt, also auf der raum- bzw. außenluftberührten Beschichtung. Der falsche Schichtenaufbau führt zu Beeinträchtigungen im Feuchteverhalten. Die Diffusion wird behindert, die Feuchtesorption, der kapillare Feuchtetransport - im Verhältnis 1000:1 gegenüber der Dampfdiffusion, was den Feuchtetransport in Baustoffen betrifft, wird verhindert. Nun wird zwar versucht, die Dampfdiffusion mit Hilfe des Glaser-Verfahrens (Glaser-Diagramm) nach DIN 4108 zu berechnen, um damit berechnete Feuchtefrachten mittels kapillardichter aber diffusionsoffener "Dampfbremsen" zu vermeiden. Dabei wird jedoch vergessen, daß das Glaser-Verfahren lediglich den Wassertransport mittels Dampfdiffusion berücksichtigt, und das bei Bedingungen, die in Wahrheit gar nicht vorkommen. Der wesentlich höhere Anteil des Kapillartransports - Wasser in flüssiger Phase wird dabei durch die Porenräume des Materials transportiert - bleibt unterschlagen, ebenso die klimatsichen Randbedingungen wie Regen und Sonneneinstrahlung. Auch das sorptive (saugende) Aufnahmevermögen des Baustoffs für Tauwasser gibt es im Glaserverfahren nicht. Im Klartext dringt immer Kondensat in sorptionsfähige Baustoffe ein und kann nur flüssig, also kapillar, wieder heraustransportiert werden. Insofern wird in jeder nur dampfdiffusionsoffenen aber kapillarblockierenden Außenkonstruktion eine höhere Feuchtebelastung als im Glaserverfahren berechnet und von Baulaien vermutet eintreten, die den Schimmelpilz / das Schimmelpilzwachstum begünstigt. Also: Auf Holz reine Standöl-/Leinölfirnisfarbe ohne Harzzusatz, auf mineralische Untergründe Sumpfkalkfarben.
- Massivbauweisen, die die kostenlose Sonnenenergie einspeichern können und dadurch im Sommer und auch Winter eindringende Kondensat- und sonstige Feuchte mittels ständiger Energiezufuhr unbehindert austrocknen. Keine Barackenbauweise. Keine innere oder äußere Abdämmung des Massivbaus. Merke: Schichtbauweisen moderner Bauart saufen ab: Ihre wo auch immer liegenden wasserabweisenden Wärmedämmschichten saugen sich mit zwangsweise einkondensierendem Wasser voll (da "dampfdiffusionsoffen"!), verlieren ihre Dämmfunktion und begünstigen Feuchte-, Schwamm- und Schimmelschäden auf den angrenzenden Bauteilen. Entfeuchtung total gestört, da wasserabweisend beschichtet bzw. trocknungsblockierend von der Sonne abgedämmt.
- Fensterbau nach den technisch und bauphysikalisch traditionellen Regeln - ohne wohnklimabedrohende Lippendichtung, ohne trocknungsblockierenden und frühversprödenden Kunstharzanstrich. Ohne praktisch unwirksames und nur zu bald erblindendes Isolierglas, das auch keine Sollkondensatfläche bei extremen Raumluftfeuchten bietet. Rahmenmaterial: HOLZ, das im Gegenteil zu dichtem Kunststoff oder Metall nicht kondensatgefährdet ist und keine gefährliche Wärmebrücken oder kondensatgefährdete Metallkerne hat. Surftipp: Die Fensterseite.
- Keine elektrischen Lüftungsanlagen. Sie sind total unwirtschaftlich, besonders mit Wärmerückgewinnung, und Brutstätten der gesundheitsgefährdenden Verkeimung. Nur der ausreichend bemessene Fugendurchlaßwiderstand des klassischen Holzfensters kann nach langjährigen baupraktischen (!) Untersuchungen des Instituts für Bauklimatik an der TU Dresden (Prof. Roloff) die feuchtetechnisch ausreichende Raumluftentfeuchtung sicherstellen. Die von Schwachverständigen ohne jeden technischen Einblick propagierte "Stoßlüftung" kann das erwiesenermaßen nicht! Leider verlieren viele Mieter trotzdem wegen hier häufiger Fehlbeurteilung ihre Schimmelprozesse. Verantwortlich ist aber der Planer, der Fensterbauer, der Verordnungsgeber usw., die technischen Unsinn verwirklichen helfen.
- Abkehr von der Konvektionsheizung zur Strahlungsheizung (Hüllflächentemperierung). Vorteil: Außenwände sind wärmer als die Raumluft, keinerlei Kondensat kann in die (ungedämmte!) Baukonstruktion einwandern. Die konvektionsbedingte Umwirbelung der Bodenverschmutzung auf alle luftstromberührten Innenflächen entfällt. Raumtemperaturen um ca. 18 Grad C liefern behagliche Innenräume. Geringer temperierte Raumluft als bei der bis ca. 30 Grad (auf Deckenhöhe) erhitzten Konvektionsluft entweicht nach außen - ein wichtiger Energiesparfaktor. Die Außenwände trocknen dabei erheblich unter den "Rechenwert" lt. EnEV, wobei schon 1% weniger Feuchtegehalt den Wärmedurchlaßwiderstand um 32% erhöht. So entstehen "hochwärmedämmende" aber speicherfähige Massivwände, deren echter U-Wert weit unter Dämmstoffniveau sinkt. Dies bestätigen nicht nur die historischen Massivbauwerke wie Kirchen und Burgen, sondern auch moderne speicherfähige (natürlich unporosierte) Ziegelhäuser - wenn man deren echten Energieverbrauch mißt und nicht nur nach der getürkten Berechnung gem. DIN/Energieeinsparverordnung/Energiesparverordnung/EnEV ermittelt.
- Und natürlich keine politisch schöngeredete und mittels Steuergeldverschwendung schöngerechnete sog. "alternative" Energietechnik. Sie dient Abschreibungsgesellschaften, Produzenten (Shell!) und Verarbeitern - aber bestimmt nicht dem Kunden.
Merke: Technik, die subventioniert werden muß, ist grundsätzlich unwirtschaftlich. Und was unwirtschaftlich ist, verschleudert zwangsläufig Energie. Die alternativen Energien sind also Energievernichter. Grund: Ihre mangelhafte Energiedichte und ihr unzuverlässiges Energieangebot, das Zusatzsicherungen (unwirtschaftlich!!) erzwingt.
Oder wollen Sie nur die Glotze bedienen, wenn es gleichzeitig stürmt, die Sonne scheint und genug Wasser durch die Turbine rauscht? Wissen Sie, was das an Anlagendichte bedeutet, wenn Deutschland spielt? Da bleibt kein Platz mehr für freilaufende Hühner!
Wo lernt man ordentliches Bauen vorzugsweise? Am Altbau (vor "Sanierung"!). Aus alten Fachbüchern (ohne Vermarktungsinteressen). Aus Erfahrung. Von alten Handwerkern und Baumeistern.
Oder aus Bauschäden!TOPP-LINK: Dämmung und
Schimmel-Info: DIMaGB.de - Infobereich
INFOFORUM SCHIMMELPILZ
FOCUS Online:
Gift in der Wohnung: Was Mieter unternehmen können
Schimmel durch Dispersionsanstriche
Schimmel durch pervertierte Fensterkonstruktionen
Yahoo!
Gesundheit>Krankheiten und Beschwerden>Allergien
Schadstofflexikon - Schimmelpilze
Eczem.de - Super!
www.medworld.de - Top-Info aus der Welt der Medizin. Reingucken!
Raumluftbelastung
und Schimmelpilz - ein Experte klärt auf
Haus und Garten online - Wohngifte
ECO-News:
Wenn Häuser krank machen - Biologische Luftschadstoffe
Umweltmesstechnik
Stiftung Warentest mit Ratschlägen für schimmelgeplagte Mieter
BioRid und Grafo Therm - Schimmelabwehr und
Feuchteabsorption auf kondensatbelasteten Oberflächen
Restauro empfiehlt:
www.dehs.umn.edu/fungus/myco.html - Schimmelinfo der Universitity of Minnesota
www.envirovillage.com/papers/N0000100001.htm
- Schimmelinfo der Mykologischen Station des Unikrankenhauses Adelaide
www.wisc.edu/botany/images/fungi/fungi/index.htm
- Info der Uni Wisconsin-La Crosse
Isoliergläser
Aus den ibau-Planungsinformationen 12.2.1999:
Wärmeisolierte Gläser lassen Pflanzen verkümmern
Worauf muß ein Architekt schon im Vorfeld der Grünplanung achten?
Stuttgart - Moderne Energiesparfenster lassen Pflanzen im Dunkeln stehen. [...] Welkes Grün, dürre Äste, gelbe Blätter, hängende Zweige - von September bis Mai beobachten Gärtner bei Pflanzen immer häufiger ein Dahinsiechen und Kümmern. Was ist die Fehlursache? Falsche Pflege, zuviel oder zuwenig Wasser? Der Pflegefahrplan wurde eingehalten, daran kann es nicht liegen.
Lichtmessungen in verschiedenen Gebäuden, in denen die Innenraumbegrünung kränkelte, zeigten den Mangel: Es fehlt an Licht. Obwohl die Pflanzen direkt an den Fenstern stehen, kommt bei ihren Blattsensoren zu wenig Licht an.
Schuld ist die Wärmeschutzverordnung. Sie wurde am 1. Januar 1995 in Kraft gesetzt mit dem Ziel, den Wärmeverlust von Gebäuden [...] zu reduzieren. [...] Zur Erreichung dieses Ziels sind Gläser entwickelt worden, die mit Edelmetallen beschichtet sind und die Wärmestrahlen-Transmission sehr gut reduzieren. [...]
Das zweite Problem, das der Überhitzung in den Sommermonaten, wird mit Sonnenschutzgläsern gelöst. Diese können bis zu 55% der auftreffenden Sonnenstrahlen reduzieren. [...] Je höher der Sonnenschutz und/oder je geringer der Wärmeverlust aus den Räumen durch die Glasfassade ist, desto geringer ist der Durchgang der Sonnenstrahlen (g-Wert). Im Vorfeld der Grünplanung sollten Architekten unbedingt nach dem g-Wert eines Glases fragen! Im Sommer ist die Reduzierung der Lichtmenge kein Problem, doch von September bis Mai leiden sie an Lichtmangel. Sie welken, kümmern und können sogar absterben.
[...] Dem menschlichen Auge erscheinen die Räume hinter Sondergläsern zwar optisch hell, die für Pflanzen wichtigen Lichtbereiche werden jedoch nicht durchgelassen. Pflanzen nutzen die Strahlungstransmission im sichtbaren Bereich von 380-780 Nanometer (nm), manche auch die für das menschliche Auge nicht sichtbaren ultravioletten Strahlen (bis 320nm) und die Infrarotstrahlung von 780nm bis 1,4 Micrometern. Den zuerst genannten Bereich der Lichtwellen brauchen die Pflanzen für die Photosynthese, die eigene Produktion von Kohlenhydraten, ihre Nahrung. Ohne diese Lichtwellen bricht die Physiologie der Pflanzen zusammen. Sie kümmern und sterben.
Wie war das doch gleich? Wo der Wald stirbt, ...
Zur Glasarchitektur - Glück und Glas ...
Aus der SZ 23.3.1999
""Da hätten Menschen umkommen können"
Splitternde Neubauten
Häuser im Gewächshaus-Look liegen im Trend - sie können
aber zum Sicherheitsrisiko werden
Von Olaf Kaltenborn
Die beiden Splitter bewahrt Armin Rogall [lt. SZ: Bochumer Architekturprofessor, Fachmann für energiesparendes Bauen] auf wie Reliquien. Nicht aus einem Domschatz stammen die wertvollen Beweisstücke - sie gehören zur gesprungenen Glasfassade des Berliner Kaufhauses Galeries Lafayette. [...]
Die Scheibe, aus der sie stammen, krachte, zentnerschwer, aus zehn Meter Höhe hinter Rogalls Rücken auf das Straßenpflaster. [...] Die Scheibe des Lafayette [...] ist in großen Stücken aus der Halterung gefallen. [...]
Strittige Prüfverfahren
Während in Deutschland immer mehr Bürohäuser im modischen Gewächshaus-Look aus dem Boden schießen, [...] streiten Glasfachleute weiter um die einfachsten Sicherheitsfragen. [...] mit welchem Prüfverfahren die thermische Belastbarkeit solcher Scheiben zuverlässig nachgewiesen werden könnte. Bisher kommen die Sicherheitsgläser in einen Ofen und werden dort über mehrere Stunden hohen Temperaturen ausgesetzt. [...] Die Belastungen des Tests kommen (praktisch) gar nicht vor.
Für die thermischen Spannungen, denen die Scheiben über Jahre zwischen heißen Hochsommertagen und kalten Winternächten ausgesetzt sind, gibt es bisher kein adäquates Prüfverfahren. [...] die enormen Lasten, die durch das hohe Eigengewicht an den vier winzigen Haltepunkten auftreten, werden ebenfalls nicht gemessen. Rogall: "Man verläßt sich auf die Zusagen der Hersteller." Die aber garantieren im Fall eines Glasbruches nicht für ihre Produkte. Sie müssen lediglich innerhalb von fünf Jahren für die optische Durchsichtigkeit ihrer Erzeugnisse geradestehen. "Alles andere ist Sache von Fensterbauern, Fassadenbauern und Architekten", sagt Jens Thane von der Gelsenkirchener Flachglas AG.
Tückisch [...]: [...] Erst nach etwa drei Jahren wirken sich kleinste Fehler in der Glasqualität oder Bauausführung aus - so war es auch beim Lafayette. Glas verzeiht noch weniger als andere empfindliche Materialien Pfusch am Bau. "Schon winzige Detailfehler können zur Folge haben, daß Scheiben später verrutschen und herausfallen", sagt Jens Thane. Auch Erschütterungen oder Bausetzungen können Scheiben fliegen lassen. [...] nach Ansicht von Experten [...] weitere(n) folgenschweren Abstürzen oder gar Einstürzen [...]wie [...] Hamburg: Gleich zweimal hintereinander brach im Vorort Halstenbeck eine halbrunde Sporthalle in Doppelfassadentechnik teilweise in sich zusammen. [...]
Die Glasbauten sind derzeit bei Architekten auch deshalb beliebt, weil ihre Hersteller spürbar weniger Energieverbrauch versprechen. [...] Firmenprospekt [...] VEGLA[...]: "Die Glasbauten wirken als Sonnenkollektor, indem sie mehr Wärme herein- als herauslassen." Das stimmt: Wenn sich die Luft im zehn bis 30 Zentimeter breiten Glaszwischenraum im Extremfall auf hochsommerliche 70 Grad erhitzt, herrscht in den Räumen dahinter oft ähnlich dicke Luft wie in einem richtigen Gewächshaus. [...]
Das 1991 von Stararchitekt Norman Foster errichtete gläserne Haus der Wirtschaftsförderung in Duisburg [...] - wegen zahlreicher splitternder Scheiben ebenfalls schon zu trauriger Berühmtheit gelangt - muß in den heißen Monaten kräftig gekühlt werden. Allein die Klima-Anlage des vom Spiegel als "Paradebeispiel energiebewußter Solararchitektur" gelobten Hauses verschlingt 90 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter und Jahr. Ein modernes Niedrigenergie-Bürogebäude benötigt für ein angenehmes Betriebsklima so gut wie keinen Strom mehr.
Besonders im Winter, wenn das Glashaus eigentlich als Riesenkollektor wirken sollte, erweist sich Fosters Rennomierbau als Energieschleuder. Während sich gut gedämmte Bürogebäude in der kalten Jahreszeit im wesentlichen durch die Wärmeabstrahlungen von Mitarbeitern und Maschinen warmhalten, werden in Fosters Glashaus pro Quadratmeter 212 Kilawattstunden verpulvert. Das liegt auf dem Niveau ganz normaler Bürohäuser aus den 70er Jahren [...].
Ein typischer ABM-Beitrag (beachte roten Text), im Interesse der Dämmfans und ihres Cheermans Rogall ("Fachmann für energiesparendes Bauen", der die Mängel und Gefahren der Dämmbauweise unterschlägt). Das kennen wir aus unserer Fachpresse: Aus den erwiesenen Schäden der Konkurrenz kurbelt man sich selbst an. Lerne: Immer die Konkurrenz über die Mängel des Konkurrenten ausfragen. Das bringt mehr Erkenntnis als "Zusagen der Hersteller" und Aussagen von Fachmännern. Sie unterschlagen das wahre Langzeitverhalten und alle dem Hersteller bekannten typischen Praxismängel.
Die Fortsetzung - SZ 22.5.1999:
Kaum richtig etabliert, fällt das Berliner Kaufhaus "Galeries Lafayette" auch schon wieder auseinander. Zum vierten Mal ist am Donnerstag abend eine Glasscheibe aus der Fassade im fünften Stock gesprungen, in tausend kleine Splitter zerborsten und auf den Gehweg geprasselt. [...] Alle Gehwege rund um das Haus wurden gesperrt. [...] Außerdem würden rechtliche Schritte gegen den Eigentümer des Gebäudekomplexes erwogen, da die öffentliche Sicherheit gefährdet sei. Auch die "Galeries Lafayette", die nur Mieter sind, wollen ihren Vermieter weiter verklagen. Zuletzt waren mitten im Weihnachtstrubel Glasscherben niedergekommen. Danach waren alle Scheiben abmontiert und getestet worden. --- SZ"
Wir warten auf die Scheibendefekte der Reichstagskuppel. Die Dokumentation wird fortgesetzt. Zur Einstimmung:
SZ 8.5.1999:
"Mängel am Reichstag nicht gravierend
"Nichts Spektakuläres" verbirgt sich nach Angaben der Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB) in der umfangreichen Mängelliste zum Umbau des Reichstagsgebäudes. Keinesfalls könne von einer "Reichstags-Katastrophe", von der die Bild-Zeitung am Freitag berichtete, die Rede sein. Während die Zeitung von 6000 zum Teil "gravierenden Mängeln", etwa beim Brandschutz, schrieb, verwies eine Sprecherin der BBB auf "viele kleine und einzelne Stellen", die nun nachgebessert würden. [...] Dagegen wie der stellvertretende Geschäftsführer der IG Bau Berlin, Wilfried Eichhorn, darauf hin, daß die Gewerkschaft bereits seit langem vor "Baumängeln in überdurchschnittlicher Zahl" gewarnt habe. Grund sei die Beschäftigung von Schwarzarbeitern und Illegalen beim Umbau."
Obermain-Tagblatt Lichtenfels 8.6.1999
"Im Reichstag ist der Wurm drin
Laut, zugig, wackelige Tribünen: Was den Abgeordneten
am neuen Parlament mißfällt
BERLIN
Von Jochen Wagner
Der für rund 600 Millionen Mark zum Bundestag umgebaute Reichstag wurde nach den ersten Jubelveranstaltungen von den Fraktionen inzwischen kritisch unter die Lupe genommen. Fazit: der Plenarsaal ist zu laut, monoton, blumenlos, eigenwillig, sichtstörend und wird zudem als zu zugig eingestuft. Weitere gravierende Mängel sind fehlende Telefonmöglichkeiten, wackelige Pressetribünen, die keine einwandfreien TV-Aufnahmen ermöglichen, sowie blendende Scheinwerfer und Glasflächen und eine überempfindliche Beschallungsanlage.
Kritische Beiträge von Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Nürnberg
Neu:
Prof. Meiers Website
Widerwärtige Aktivitäten
- zur Entartung der etablierten Bauphysik
Stellungnahme Prof. Meiers gegen
den Entwurf der DIN 4108 Teil 3
Einspruch
gegen den Entwurf zur DIN 4108-2 - Gegen die Diktatur der Industrie
im Bauwesen - lesen Sie auch die handfeste Kurzfassung,
erschienen in "bausubstanz" 9/1999
Contra EnEV 2000 und weitere kritische Fachartikel in reicher Zahl)
Das berühmt/berüchtigte Interview des VdW Bayern
mit Prof. Meier: http://80.237.200.106/rw_e4v/news.asp?WebID=VdW&NewsID=143&PageID=1
OLFRY-Tagungsbericht
und Vortrag von Prof. Meier - Dämmen wir uns in die
Sackgasse?
Wärmeschutz und Energieeinsparverordnung - Widersprüchliches und Absurdes (Tag des
Backsteins 30./31.01.2001)
Berücksichtigung der Speicherung beim k-Wert - Mit Tabelle der inkl. Solarstrahlung vorliegenden
keff-Werte
im Unterschied zu den nur im Labor gültigen k-Werten nach DIN 4108
Die Fouriersche Wärmeleitungsgleichung - zur Gültigkeit des k-Werts
Die Verführung zum Mißbrauch der Begriffe
Ein Grundsatzreferat vom 18.03.1999 (Loccum, XXVI. Fortbildungstagung unter dem Motto "Ökologie und Ökonomie in der Denkmalpflege"
Veranstalter: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, FH Hildesheim/Holzminden). Lesenswert
für Sachverständige und Planer, Bauherrn und Produzenten.
Inhalt:
1. Mißbrauch von Rechenmethoden
2. Mißbrauch der Mathematik
3. Mißbrauch empirischer Ergebnisse
4. Mißbrauch des Gesetzes
5. Mißbrauch des Kostenminimums
6. Mißbrauch anerkannter Regeln der Technik
7. Mißbrauch von Kompetenz
8. Mißbrauch von Erfahrungswissen
9. Mißbrauch von Datenmaterial
10. Mißbrauch der Wissenschaft
11. Mißbrauch einer Forschungseinrichtung
12. Mißbrauch des Grundgesetzes
13. Mißbrauch einer Führungsposition
Auszüge aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch
Auszüge aus dem Strafgesetzbuch
DIN - Normen - Kritik
Einschlägige Urteile des Bundesgerichtshofes
(Zum Thema Sprache, das ja auch Orwells Neusprech und das Gutgemensche betrifft - Nietzsche: "Sprachverwirrung des Guten und Bösen: dieses Zeichen gebe ich euch als Zeichen des Staates." aus Also sprach Zarathustra - Vom neuen Götzen (Volltext))
Materialien zur Wirtschaftlichkeit von Energiesparmaßnahmen -
Rechenbeispiele und Tabellen (Download MS Word 6 Dokument, komprimiert mit WinZip, selbstentpackend)
Praxis Ratgeber der Deutschen Burgenvereinigung: Altbau und Wärmeschutz
Aus
"Hrsg. PaX Holz-Fenster GmbH: Fenster
im Baudenkmal, 1998, Tagungsbeiträge, Lukas
Verlag für Kunst und Geistesgeschichte, ISBN 3-931836-39-8: Claus Meier, Das Fenster und die Wärmeschutzverordnung:
"Mehr Wärmedämmung hilft [gegen Kondensat- und Schimmelbildung] nicht weiter! Schimmelpilzbildung wird maßgebend gefördert durch hohe relative Feuchten, also durch "Nichtbelüften" des Raumes. Insofern wird Lüften notwendig, um hohe relative Feuchten zu vermeiden. Diese verursachen aber nicht nur Feuchteschäden, sondern verbrauchen auch Energie. Die Enthalpie feuchter Luft ist größer als die trockener Luft, deshalb muß auch rechtzeitig gelüftet werden, bevor hohe und damit energiereiche relative Feuchten ausgetauscht werden."
Dipl.-Ing. Paul Bossert, Architekt und Bauingenieur:
UNIVERSE Publikationen - Thema Energie:
Gesundheitsfalle Energieeinspar-Verordnung 2000
Die Fehlentwicklung der Bauhaus-Idee ("DIE WELT", 12.12.1996)
Die kommentierte "Stellungnahme der deutschen Bundesarchitektenkammer BAK"
Der "MINERGIE"-Standard
Wenn Milliarden verschwendet werden. ("DIE WELT", Forum vom 25.6.1997)
Polystyrol ist für die Hausisolation nicht geeignet. ("Tages-Anzeiger Zürich", 30.03.2000)
Diskussionen
im Universe-Forum Energieeinsparung
Die Schweizerische Energiepolitik ist fragwürdig
- Zur Wärmedämm-Mafia im Land der Lederhosen und Kontenplünderer
Energie-Faschismus: Wie
das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
(BMBau) die Empfehlungen des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages missachtet.
Verpackungsware Mensch
Neu: Zum fiktiven Rechnen mit der EN 823