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Konrad Fischer Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren
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Trick 17: EnEV-Befreiung gem. § 17/25! +++ Fragen? +++ Alles auf CD
20.3.08: WELT: "Teure Dämmung lohnt oft nicht - Klimaschutz: Eigenheimbesitzer können bei Umbauten eine Ausnahmegenehmigung erwirken" - Mit Aggen, Meier + Fischer!
2.3.08: WELT am Sonntag/WAMS: "Der Schimmel breitet sich wieder aus. Starke Dämmung und falsches Lüften führen schnell zu Parasitenbefall" - Mit Aggen, Meier + Fischer!
27.10.06: DER SPIEGEL: Energiepass: Zu Tode gedämmte Häuser
Kostengünstiges Instandsetzen von Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Villen - Ratgeber zu Kauf, Finanzierung, Planung (PDF eBook)
Altbauten kostengünstig sanieren - Heiße Tipps gegen Sanierpfusch im bestimmt frechsten Baubuch aller Zeiten (PDF eBook + Druckversion)






Konrad Fischer

Energiesparen und Wärmeschutz am Altbau 21 - Wie sollen wir richtig bauen?

Von der Intelligenz moderner Baumethoden/Haustechnik/Schimmelpilzzüchtung usw.
Wissenschaftsdogmatik am Bau und in den Klima-Simulatoren

Energiesparen und Wärmeschutz Kapitel Einleitung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21

(aktualisiert 4.04.09)

Wie sollen wir also wirtschaftlich, schadensarm, störungstolerant bzw. bestens instandhaltungsfähig, gesund und energetisch effektiv bauen?

- Baustoffe, die einkondensierendes Wasser nicht durch künstlich wasserabweisende/porenstopfende/festigende "Ausrüstung/Vergütung" (z.B. "moderne" Putze und Anstriche auf Silikat/Silikon- und Kunststoffbasis, Hydrophobierungs- und Festigungsmittel, Wärmedämmstoffe) einsperren, sonder kapillar nach außen transportieren können: Ziegel und Luftkalkmörtel/-anstrich. Übrigens: Die typischerweise abgesoffene Dämmung verschlechtert deren k-Wert dramatisch. Vorhangfassaden fallen heute herunter, da ihre Ankersysteme die über die Zeit voll Wasser gelaufenen Dämmschichten hinter der Verkleidung nicht mehr tragen können.
Surftipp: Meine Baustoffseite mit entsprechenden Unterrubriken

- Keine nur dampfdiffusionsoffene, aber kapillarbrechende kunststoffhaltigen Beschichtungssysteme (alle "modern-intelligenten" Beschichtungsstoffe für mineralische und sonstige Untergründe). Merke: Dampfdiffusion gibt es im Labor, nicht in der Baukonstruktion. Dort sind mangels Tauchsiedereinbau 99,99% aller Feuchtetransporte in flüssiger Form. Verdampfung findet praktisch nur auf - nicht unter - der letzten Verdunstungsebene statt, also auf der raum- bzw. außenluftberührten Beschichtung. Der falsche Schichtenaufbau führt zu Beeinträchtigungen im Feuchteverhalten. Die Diffusion wird behindert, die Feuchtesorption, der kapillare Feuchtetransport - im Verhältnis 1000:1 gegenüber der Dampfdiffusion, was den Feuchtetransport in Baustoffen betrifft, wird verhindert. Nun wird zwar versucht, die Dampfdiffusion mit Hilfe des Glaser-Verfahrens (Glaser-Diagramm) nach DIN 4108 zu berechnen, um damit berechnete Feuchtefrachten mittels kapillardichter aber diffusionsoffener "Dampfbremsen" zu vermeiden. Dabei wird jedoch vergessen, daß das Glaser-Verfahren lediglich den Wassertransport mittels Dampfdiffusion berücksichtigt, und das bei Bedingungen, die in Wahrheit gar nicht vorkommen. Der wesentlich höhere Anteil des Kapillartransports - Wasser in flüssiger Phase wird dabei durch die Porenräume des Materials transportiert - bleibt unterschlagen, ebenso die klimatsichen Randbedingungen wie Regen und Sonneneinstrahlung. Auch das sorptive (saugende) Aufnahmevermögen des Baustoffs für Tauwasser gibt es im Glaserverfahren nicht. Im Klartext dringt immer Kondensat in sorptionsfähige Baustoffe ein und kann nur flüssig, also kapillar, wieder heraustransportiert werden. Insofern wird in jeder nur dampfdiffusionsoffenen aber kapillarblockierenden Außenkonstruktion eine höhere Feuchtebelastung als im Glaserverfahren berechnet und von Baulaien vermutet eintreten, die den Schimmelpilz / das Schimmelpilzwachstum begünstigt. Also: Auf Holz reine Standöl-/Leinölfirnisfarbe ohne Harzzusatz, auf mineralische Untergründe Sumpfkalkfarben.

- Massivbauweisen, die die kostenlose Sonnenenergie einspeichern können und dadurch im Sommer und auch Winter eindringende Kondensat- und sonstige Feuchte mittels ständiger Energiezufuhr unbehindert austrocknen. Keine Barackenbauweise. Keine innere oder äußere Abdämmung des Massivbaus. Merke: Schichtbauweisen moderner Bauart saufen ab: Ihre wo auch immer liegenden wasserabweisenden Wärmedämmschichten saugen sich mit zwangsweise einkondensierendem Wasser voll (da "dampfdiffusionsoffen"!), verlieren ihre Dämmfunktion und begünstigen Feuchte-, Schwamm- und Schimmelschäden auf den angrenzenden Bauteilen. Entfeuchtung total gestört, da wasserabweisend beschichtet bzw. trocknungsblockierend von der Sonne abgedämmt.

- Fensterbau nach den technisch und bauphysikalisch traditionellen Regeln - ohne wohnklimabedrohende Lippendichtung, ohne trocknungsblockierenden und frühversprödenden Kunstharzanstrich. Ohne praktisch unwirksames und nur zu bald erblindendes Isolierglas, das auch keine Sollkondensatfläche bei extremen Raumluftfeuchten bietet. Rahmenmaterial: HOLZ, das im Gegenteil zu dichtem Kunststoff oder Metall nicht kondensatgefährdet ist und keine gefährliche Wärmebrücken oder kondensatgefährdete Metallkerne hat. Surftipp: Die Fensterseite.

- Keine elektrischen Lüftungsanlagen. Sie sind total unwirtschaftlich, besonders mit Wärmerückgewinnung, und Brutstätten der gesundheitsgefährdenden Verkeimung. Nur der ausreichend bemessene Fugendurchlaßwiderstand des klassischen Holzfensters kann nach langjährigen baupraktischen (!) Untersuchungen des Instituts für Bauklimatik an der TU Dresden (Prof. Roloff) die feuchtetechnisch ausreichende Raumluftentfeuchtung sicherstellen. Die von Schwachverständigen ohne jeden technischen Einblick propagierte "Stoßlüftung" kann das erwiesenermaßen nicht! Leider verlieren viele Mieter trotzdem wegen hier häufiger Fehlbeurteilung ihre Schimmelprozesse. Verantwortlich ist aber der Planer, der Fensterbauer, der Verordnungsgeber usw., die technischen Unsinn verwirklichen helfen.

- Abkehr von der Konvektionsheizung zur optimierten Strahlungsheizung (Hüllflächentemperierung). Vorteil: Außenwände sind wärmer als die Raumluft, keinerlei Kondensat kann in die (ungedämmte!) Baukonstruktion einwandern. Die konvektionsbedingte Umwirbelung der Bodenverschmutzung auf alle luftstromberührten Innenflächen wird bei strahlungsoptimiertem Heizungsbetrieb wesentlich geringer. Raumtemperaturen um ca. 18 Grad C liefern behagliche Innenräume, soweit keine böse Nachtabsenkung den Heizerfolg wieder zunichte macht. Geringer temperierte Raumluft als bei der bis ca. 30 Grad (auf Deckenhöhe) erhitzten Konvektionsluft entweicht dann nach außen - ein wichtiger Energiesparfaktor. Die Außenwände trocknen dabei unter den "Rechenwert" lt. EnEV, wobei schon 1% weniger Feuchtegehalt den Wärmedurchlaßwiderstand um 32% erhöht. So entstehen "hochwärmedämmende" aber speicherfähige Massivwände, deren echter U-Wert weit unter Dämmstoffniveau sinkt. Dies bestätigen nicht nur die historischen Massivbauwerke wie Kirchen und Burgen, sondern auch moderne speicherfähige (natürlich unporosierte) Ziegelhäuser - wenn man deren echten Energieverbrauch mißt und nicht nur nach der getürkten Berechnung gem. DIN/Energieeinsparverordnung/Energiesparverordnung/EnEV ermittelt.

- Und natürlich keine politisch schöngeredete und mittels Steuergeldverschwendung schöngerechnete sog. "alternative" Energietechnik. Sie dient Abschreibungsgesellschaften, Produzenten (Shell!) und Verarbeitern - aber bestimmt nicht dem Kunden.

Merke: Technik, die subventioniert werden muß, ist grundsätzlich unwirtschaftlich. Und was unwirtschaftlich ist, verschleudert zwangsläufig Energie. Die alternativen Energien sind also Energievernichter. Grund: Ihre mangelhafte Energiedichte und ihr unzuverlässiges Energieangebot, das Zusatzsicherungen (unwirtschaftlich!!) erzwingt.

Oder wollen Sie nur die Glotze bedienen, wenn es gleichzeitig stürmt, die Sonne scheint und genug Wasser durch die Turbine rauscht? Wissen Sie, was das an Anlagendichte bedeutet, wenn Deutschland spielt? Da bleibt kein Platz mehr für freilaufende Hühner!

Wo lernt man ordentliches Bauen vorzugsweise? Am Altbau (vor "Sanierung"!). Aus alten Fachbüchern (ohne Vermarktungsinteressen). Aus Erfahrung. Von alten Handwerkern und Baumeistern.

Oder aus Bauschäden!

TOPP-LINK: Dämmung und Schimmel-Info: DIMaGB.de - Infobereich
INFOFORUM SCHIMMELPILZ
FOCUS Online: Gift in der Wohnung: Was Mieter unternehmen können
Schimmel durch Dispersionsanstriche
Schimmel durch pervertierte Fensterkonstruktionen
Yahoo! Gesundheit>Krankheiten und Beschwerden>Allergien
Schadstofflexikon - Schimmelpilze
Eczem.de - Super!
www.medworld.de - Top-Info aus der Welt der Medizin. Reingucken!
Raumluftbelastung und Schimmelpilz - ein Experte klärt auf
Haus und Garten online - Wohngifte
ECO-News: Wenn Häuser krank machen - Biologische Luftschadstoffe
Umweltmesstechnik
Stiftung Warentest mit Ratschlägen für schimmelgeplagte Mieter
KefaRid und KefaTherm - Schimmelabwehr und Feuchteabsorption auf kondensatbelasteten Oberflächen

Restauro empfiehlt:
www.dehs.umn.edu/fungus/myco.html - Schimmelinfo der Universitity of Minnesota
www.envirovillage.com/papers/N0000100001.htm - Schimmelinfo der Mykologischen Station des Unikrankenhauses Adelaide
www.wisc.edu/botany/images/fungi/fungi/index.htm - Info der Uni Wisconsin-La Crosse


Leserbriefe von Konrad Fischer - Kontroverses zum Thema
Niedrigenergiehaus und Schimmel in wärmegedämmten Bauten
Rat+Tat-Seite - Beantwortung von Anfragen rund ums Bauen und Sanieren


Nachschlag zum intelligenten Bauen:

Isoliergläser

Aus den ibau-Planungsinformationen 12.2.1999:

Wie war das doch gleich? Wo der Wald stirbt, ...


Zur Glasarchitektur - Glück und Glas ...

Aus der SZ 23.3.1999

Ein typischer ABM-Beitrag, im Interesse der Dämmfans und ihres Cheermans Rogall ("Fachmann für energiesparendes Bauen", der die Mängel und Gefahren der Dämmbauweise unterschlägt). Das kennen wir aus unserer Fachpresse: Aus den erwiesenen Schäden der Konkurrenz kurbelt man sich selbst an. Lerne: Immer die Konkurrenz über die Mängel des Konkurrenten ausfragen. Das bringt mehr Erkenntnis als "Zusagen der Hersteller" und Aussagen von Fachmännern. Sie unterschlagen das wahre Langzeitverhalten und alle dem Hersteller bekannten typischen Praxismängel.


Kritische Beiträge von Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Nürnberg

Prof. Meiers Website
Widerwärtige Aktivitäten - zur Entartung der etablierten Bauphysik

Stellungnahme Prof. Meiers gegen den Entwurf der DIN 4108 Teil 3
Einspruch gegen den Entwurf zur DIN 4108-2 - Gegen die Diktatur der Industrie im Bauwesen - lesen Sie auch die handfeste Kurzfassung, erschienen in "bausubstanz" 9/1999
Contra EnEV 2000 und weitere kritische Fachartikel in reicher Zahl)
Das berühmt/berüchtigte Interview des VdW Bayern mit Prof. Meier: http://80.237.200.106/rw_e4v/news.asp?WebID=VdW&NewsID=143&PageID=1
OLFRY-Tagungsbericht und Vortrag von Prof. Meier - Dämmen wir uns in die Sackgasse? Wärmeschutz und Energieeinsparverordnung - Widersprüchliches und Absurdes (Tag des Backsteins 30./31.01.2001)
Berücksichtigung der Speicherung beim k-Wert - Mit Tabelle der inkl. Solarstrahlung vorliegenden k
eff-Werte im Unterschied zu den nur im Labor gültigen k-Werten nach DIN 4108
Die Fouriersche Wärmeleitungsgleichung - zur Gültigkeit des k-Werts
Die Verführung zum Mißbrauch der Begriffe
Ein Grundsatzreferat vom 18.03.1999 (Loccum, XXVI. Fortbildungstagung unter dem Motto "Ökologie und Ökonomie in der Denkmalpflege" Veranstalter: Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, FH Hildesheim/Holzminden). Lesenswert für Sachverständige und Planer, Bauherrn und Produzenten.
Inhalt:
1. Mißbrauch von Rechenmethoden
2. Mißbrauch der Mathematik
3. Mißbrauch empirischer Ergebnisse
4. Mißbrauch des Gesetzes
5. Mißbrauch des Kostenminimums
6. Mißbrauch anerkannter Regeln der Technik
7. Mißbrauch von Kompetenz
8. Mißbrauch von Erfahrungswissen
9. Mißbrauch von Datenmaterial
10. Mißbrauch der Wissenschaft
11. Mißbrauch einer Forschungseinrichtung
12. Mißbrauch des Grundgesetzes
13. Mißbrauch einer Führungsposition
Auszüge aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch
Auszüge aus dem Strafgesetzbuch
DIN - Normen - Kritik
Einschlägige Urteile des Bundesgerichtshofes

Materialien zur Wirtschaftlichkeit von Energiesparmaßnahmen - Rechenbeispiele und Tabellen (Download MS Word 6 Dokument, komprimiert mit WinZip, selbstentpackend)
Praxis Ratgeber der Deutschen Burgenvereinigung: Altbau und Wärmeschutz
Aus "Hrsg. PaX Holz-Fenster GmbH: Fenster im Baudenkmal, 1998, Tagungsbeiträge, Lukas Verlag für Kunst und Geistesgeschichte, ISBN 3-931836-39-8: Claus Meier, Das Fenster und die Wärmeschutzverordnung:

"Mehr Wärmedämmung hilft [gegen Kondensat- und Schimmelbildung] nicht weiter! Schimmelpilzbildung wird maßgebend gefördert durch hohe relative Feuchten, also durch "Nichtbelüften" des Raumes. Insofern wird Lüften notwendig, um hohe relative Feuchten zu vermeiden. Diese verursachen aber nicht nur Feuchteschäden, sondern verbrauchen auch Energie. Die Enthalpie feuchter Luft ist größer als die trockener Luft, deshalb muß auch rechtzeitig gelüftet werden, bevor hohe und damit energiereiche relative Feuchten ausgetauscht werden."


Sonstige kritische Beiträge zum besseren Bauen

Kontroverse Fachliteratur und nützliche Produkte rund ums Energiesparen, den Schimmelpilz und die Feuchteproblematik








Energiesparen im Altbau ohne Fassadendämmung, Dämmstoff, Dachdämmung, Wärmedämmung, Wärmedämmverbundsystem WDVS


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