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Die Beiträge in chronologischer Reihenfolge, jüngste zuerst:


7. April 2013
Name: Hans Hartung
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

ich hatte Ihnen vor einiger Zeit schon mal in Ihr Gästebuch geschrieben und möchte mich aber nochmal zu einigen Dingen zu Wort melden.

Was mir an Ihren Vorträgen gefällt ist, dass Sie praktisch alle Aussagen auch mit entsprechender Literatur belegen und somit jeder Zuhörer die Chance hat, zu recherchieren, ob das stimmt, was Sie berichten.

EnEV & Schimmelpilz: Die Wahrheit der Bauphysik - Schimmelpilzkonferenz Berlin 21.03.2103 Feuchte, Schimmel + Bankrott - die beliebtesten Fehler der energetischen Sanierung im Altbau Immobilientage Neustadt/Weinstraße 15.09.2012

Bei der Gegenseite dagegen sind viele Aussagen nicht belegt und man soll dem Glauben schenken, was da gesagt wird und es handelt sich da um die entscheidenden Stellen, auf denen die Gegenseite ihre Argumente aufbaut.

So zeigen Sie klar auf, dass es wissenschaftliche Untersuchungen gibt, die beweisen, dass Dämmstoff auf der Wand höhere Energieverbräuche verursacht und eben nichts spart, oder dass ein Einfach-Fensterglas energietechnisch die beste Lösung ist, weil ein Einfachglasfenster für Wärmestrahlung nicht durchlässig ist, aber das meiste Licht durchläßt und dann in Wärme umsetzt.

In Bezug auf Einbruchschutz ist ein Doppelglas etwas sicherer, weil man das mit dem 5-kg-Hammer nicht so leicht zerstört bekommt, wie ein Einfachglas. Auch beim Thema Schallschutz kann es Argumente für mehr als eine Scheibe geben. Ich denke da z.B.an Hotelzimmer in Bahnhofsnähe.

Ansonsten stimme ich Ihnen voll zu.

Die Argumentation der Befürworter für das hermetische Abdichten eines Gebäudes und dem Zupacken mit Dämmplatten basiert doch eigentlich auf der falschen Heiztechnik durch Konvektion und dem ungeeigneten Energieträger Luft.

Die ganze (Dämm-)Sache verpufft doch, wenn man das Prinzip der Strahlungsheizung umsetzt, wo man primär die Festkörper und nicht die Luft erwärmt. Dadurch benötigt man diese übertrieben Abdichtung nicht und hat eine kontinuierliche Lüftung und damit lebensfreundliche Umgebung, weil man die verbrauchte und mit Feuchte beladene Luft permanent ersetzt und so die Keimrate (Schimmel) niedrig hält.

Ich finde es sehr gut, wie Sie in Ihren Vorträgen das ganze Konstrukt, basierend auf den als endlich deklarierten Enegieträgern, der Klimawandeltheorie und den damit geforderten (Dämm-)Maßnahmen, die jeder bewährten Bauphysik widersprechen, ad absurdum führen. Es bleibt praktisch nichts übrig von der Gegenseite was noch haltbar wäre und Sie belegen Ihre Gegenargumente mit Fakten, die man nachvollziehen kann.

Mittlerweile merkt man auch in den Medien, dass die Kritik an dem Energiesparprogramm immer stärker wird. So wurde kürzlich bei uns in einem Radiosender berichtet, dass sich der Kostenaufwand für Dämmungen meistens nicht rechnet und auch die Strompreisentwicklung ist ja klar in den Medien vertreten.

Als Kritikpunkt zu Ihren Vorträgen möchte ich anmerken, dass Sie vielleicht bestimmte Aussagen etwas weniger scharf formulieren sollten, um so unentschlossene Zuhörer nicht vor dem Kopf zu stoßen.

Sie haben sicher damit recht, dass z.B. die Häufigkeit bestimmter Krankheiten (Asthma) aus bautechnischen Maßnahmen wie verdreckter Lüftungsanlage resultieren, aber der unbedarfte Zuhörer kann die Aussagen dazu als zu krass empfinden und distanziert sich wieder etwas von Ihrem ansonsten nachvollziehbaren Standpunkt.

Mein Eindruck bezüglich der Entwicklung in der Bau(stoff)industrie ist, dass man heute teilweise deutlich minderwertigere Werkstoffe zum Bauen verwendet als zu früheren Zeiten und dass der Kostendruck dazu führt, dass viel Pfusch passiert.

Ich selbst wohne in einem soliden Altbau mit massivem Ziegelmauerwerk und versuche über traditionelle bewährte Werkstoffe mehr zu lernen. In diesem Jahr möchte ich an einer Mauer ein paar Anwendungsversuche mit Kalk durchführen und habe mir dazu Weisskalkhydrat (CL90) und Sand besorgt.

Ich habe selbst die Möglichkeit Baustoffe auf ihre Zusammensetzung zu prüfen und dann nach altbewährtem Rezept zu verarbeiten. Sehr vielen Hinweise geben Sie ja auch auf Ihrer Seite. Das interessante Buch über Luftkalk und Luftmörtel von Herrn Burchartz hätte ich mir gerne noch beschafft.

Und genau wie Sie es propagieren werde ich vor Ort an Testflächen ausprobieren welche Variante haltbar ist und dann erst später die funktionierende Variante umsetzen.

Bitte machen Sie weiter so mit Ihrer Position zu den oben angesprochenen Themen!

Viele Grüße

Hans Hartung

#KF: Lieber Herr Hartung, ich bedanke mich für Ihren umfangreichen und konstruktiven Beitrag. Sie haben natürlich Recht: Ich bin für den diplomatischen Dienst nicht immer 100%ig geeignet. Als verletzlicher Mensch mit Emotionen, der von seinen herzallerliebsten Freunden vorzugsweise mit Schmäh und sonst nix erfreut wird, greife ich manchmal zu deutlichsten Worten, die nicht jeder gerne hört. Da geht mir halt der Gaul durch und gesagt ist eben gesagt. Ich könnte es dann rausschneiden und wegzensieren - doch ein authentischer und dann doch ehrlicher Eindruck und Menschen, die sich mehr am Inhalt als an der Form orientieren, sind mir letztlich lieber. Wenn sich einer daran allzusehr an meinen stilistischen "Mängeln" stört, muß ich das leider in Kauf nehmen. Andererseits sollten halt die wissenschaftlich belastbaren Belege für meine Aufklärereien für sich selber sprechen. Weil sie das offenbar sehr gut können, löst das bei den Genannten eben nur schmählichste Schmähungen aus - sonst nix. Das tut mir immer wieder sehr leid, denn sachliche Einwände wären mir viel lieber. Dann könnte ich nämlich wieder was dazulernen, wozu ich immer bereit bin. Aber so ...#

23. Februar 2013
Name: Familie Raps
Beitrag: Hallo Herr Fischer, ich bin ein langjähriger Fan von ihnen und habe mir deshalb den TV Bericht von Geld und Leben des BR angesehen.

BR 'Geld und Leben' 21.02.2013 Check: Dämmung - Hauswände dämmen - sinnvoll oder Unsinn

Sie haben wie so oft die Wahrheit über die Außenfassadendämmung dargestellt und danach kam diese Energieberaterinn, die völlig unverblümt das krasse Gegenteil- wahrscheinlich aus dem Abendkurs des Arbeitsamts - wiedergegeben hat. Einfach unglaublich dieser Bayerische Rundfunk. Trotzdem alles Gute und machen Sie so weiter.

#KF: Danke für Ihren Zuspruch. Ich finde den BR eigentlich ganz gut und erst durch Pro und Kontra wird der Zuschauer aufgeweckt, kommt zum Nachdenken und hat dann die Chance auf eine eigene Meinung. Die dann mit etwas Hirnschmalzerei sogar Spreu vom Weizen trennen wird. Ich bin mir übrigens absolut sicher, daß noch nicht alle total verblödet sind und merken, wo Bartel den Most holt ...#

23. Februar 2013
Name: Heiko Grasshoff
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

ich kann mich nur meinen Vorgängern anschließen. Ihre Seite und Ihr Einsatz für "vernünftiges" Bauen ist in dieser "höher, weiter, schneller" Welt gar nicht hoch genug einzuschätzen. Je länger ich Sie lese, umso mehr verstehe ich was ich meinen jüngst erworbenen 1937er Haus so alles antue. Ich hoffe nur das ich da noch einiges korrigieren kann und bin froh an einigen Stellen wohl auch auf die richtigen Leute gehört zu haben.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall noch viel Kraft und Mut in Ihrem Tun, wenn nur erst mehr Leute wie Sie denken, geht es unseren Häusern vielleicht bald wieder besser.

Vielen Dank und Beste Grüße

Heiko Grasshoff / Leipzig

#KF: Vielen Dank für Ihre guten Wünsche. Allerdings möchte ich gar nicht, daß die Leute unbedingt wie ich denken. Es wäre mir schon recht, wenn sie überhaupt mehr denken. Dann wird doch alles gut ...#

2. Februar 2013
Name: Dagmar M.
Beitrag: per Zufall habe ich eben einen Beitrag über Wärmedämmung im Internet gesehen und war hocherfreut, nicht mehr alleine mit meiner schlechten Einstellung zu den immer schärfer werdenden Wärmedämmvorschriften zu stehen.

Ich bin selbst von Hause aus Architektin, jedoch nicht mehr in der Baupraxis tätig. Jedoch werden mir immer wieder Fragen zum Thema Bauen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis gestellt. Dabei habe ich seit Jahren schon ein ungutes Gefühl für die für mich immer skurriler werdenden Wärmedämmmaßnahmen entwickelt, basierend auf der Frage, wie es sein kann, daß ein Haus nicht mehr winddicht, sondern zwischenzeitlich luftdicht sein muß - es geht doch um den Lebensraum von Menschen ...

Persönlich bin ich vor ein paar Jahren von einem 1996 erbauten, gut wärmegedämmten Haus in einen Altbau von 1925 gezogen. Einiges mußte saniert werden, dabei wurde mir natürlich von diversen Seiten "anständige" Wärmedämmung nahegelegt und von mir verworfen. Ich habe nur zwei Maßnahmen ergriffen: die originalen Fenster, die teilweise verzogen waren, wurden winddicht gemacht (eine natürliche Lüftung ist dennoch erhalten)und die Fassade erhielt einen neuen Anstrich. Das Raumklima ist perfekt, was will ich mehr.

Ein Gedanke in Hinblick auf Nachhaltigkeit geht mir auch nicht aus dem Kopf: Abreißen und neu bauen. Immer wieder stoße ich auf dieses Prinzip und wundere mich darüber, was daran denn "Nachhaltig" sein soll. Was spricht denn dagegen, das Vorhandene zu nutzen?

Viele Grüße
Dagmar M.

#KF: Wie gut, daß unser Baugefühl uns nie betrügt!#

4. Dezember 2012
Name: Stephan Drews
Beitrag: Hallo Herr Konrad,
ich bin vor ein paar Jahren gerade noch rechtzeitig auf Ihrer Seite gelandet, um ein paar Fehler am Bau zu vermeiden. Dafür Vielen Dank und ich hoffe, Sie lassen sich nicht entmutigen.

Mein jetziger Eintrag ist dadurch veranlasst, dass mir vor kurzem Ihr Tipp eingefallen ist, bei neuen Fenstern und Türen ggf. die Gummidichtung zu entfernen.

Meine Nachbarn hatten nach dem Einbau einer neuen Tür und damit verbundenen Dichtheit der Wohnung sofort nach Beginn der Heizperiode ein Feuchteproblem im unbeheizten Windfang an der nunmehr dichten Tür. Aufgrund der Menge der Feuchtigkeit ging mein Nachbar von aufsteigendem Wasser aus und wollte schon anfangen, eine Drainage zu legen. Ich habe ihn überzeugt, doch erstmal die Gummidichtung zu entfernen. Nach Entfernung der Dichtung war die Feuchtigkeit innerhalb weniger Tage verschwunden.

Danke für den Tipp!!!

Grüße aus Mecklenburg

#KF: Das freut mich, wenn einer meiner Tipps wieder mal helfen konnte. Dankeschön für die nette Bestätigung!#

19. November 2012
Name: RK
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,
wer findet aufsteigende Feuchte? Ich hatte heute Nachmittag das Vergnuegen die Kirche S.Clemente in Rom (naehe Koloseum) zu besuchen. Es befindet sich unter der jetzigen Kirche (ca 1200nC erbaut) eine weitere Kirche (ca. 400nC erbaut) und wieder unterhalb eine Villa eines roemischen Senators (ca. 100nC). Das alles wurde ca 10m unterhalb der aktuellen Kirche unterirdisch ausgegraben/freigelegt (+ in ein paar alten Aquaedukte laueft das Wasser immer noch) und die alten (roemischen) Ziegelwaende + Ziegelboeden + Putze sind trocken! Wo ist die aufsteigende Feuchte?

MfG
RK

#KF: Vielen Dank für Ihr Rätsel. Natürlich kenne ich diese antike Stätte in der Ewigen Stadt - und wie schön es dort rauscht. Als ketzerischer Evangele kann ich an das Wunder der Aufsteigenden Feuchte leider auch nicht glauben. Es sei denn, Moses hätte mit seinem Stab an das Mauerwerk geklopft ... ;-)#

1. November 2012
Name: A. Archimedeus
Beitrag: Hallo Herr Konrad,
vielen Dank für Ihre zahlreichen Hinweise. Ich habe auch Ihren Vortrag bei Youtube gesehen. Bei einen Thema möchte ich Ihnen aber dann doch widersprechen: Die abiotische Genese ist mittlererweile wissenschaftlich widerlegt, selbst jüngeren russischen Wissenschaftlern ist die Theorie inzwischen peinlich.

Im Erdöl sind zahlreiche komplexe organische Verbindungen, die nur biologisch entstehen können, z.B. Porphyrin, Steroide und nur eine Drehform von Molekülen, die chemisch in beiden Drehrichtungen gleichmäßig erzeugt werden, außer durch Enzyme. Eine Zusammenfassung gibts hier: DIE WELT: Der unwahrscheinliche Traum vom ewigen Erdöl

Was zu schön klingt um wahr zu sein, ist es meist auch nicht. Ein Planet der für Millarden Menschen immer von selber neues Erdöl aus dem Nichts herstellt, das wäre wirklich ein großartiges Wunder.

Gruß,
Archimedeus

#KF: Vielen Dank, Herr Pseudonymeus erstmal für Ihre konstruktiv gemeinte Kritik, die Sie mir - warum wohl - allerdings nicht unter Ihrem Klarnamen mailen. Aber, so schnell kann mich die Mainstream-Press nicht überzeugen, da zu viele Argumente für die abiotische Genese ausgeblendet werden.

Habe auf die Schnelle mal direkt beim Übersetzer des hier maßgeblichen Buches "Biosphäre der heißen Tiefe" von Thomas Gold, das ich - wohl im Unterschied zu Ihnen - gelesen habe, nachrecherchiert. Dr. Helmut Böttiger schrieb mir:

"Gold sagte, dass die Bio-Marker beim Aufstieg des Methan durch die Petrosphäre in das Öl gelangen, weil Lebewesen, Mikroben von der Reduktion des Wasserstoffs aus einfachen Kohlenwasserstoff-Ketten leben und dabei komplexere bilden.

Ansonsten lassen sich die Behauptungen nicht pauschal widerlegen. Natürlich sind sie gut zu gebrauchen angesichts der Verteuerung von Öl und der angestrebten Energiewende.

Andere Forscher haben direkt Kalkstein und Wasser mit einem Eisenerz-Katalysator in Kohlenwasserstoffe reduziert (ohne bio). Auf dem Titan gibt es (bei durchschnittl. -180 °C Methanseen, Astronomen wollen im Orion einen Alkohol-Nebel (wahrscheinlich nach einer himmlischen Party) entdeckt haben."


Mein Tipp: Forschen Sie weiter, bleiben Sie kritisch und lesen Sie die Vertreter der abiotischen Theorie mal selber. Und lassen Sie sich von Mainstreamlern nicht allzuleicht formatieren. Mehr Themeninfo: Thomas Gold und andere Vertreter der abiotischen Genese der angeblich "Fossilen" Energien#


29. Oktober 2012
Name: K.M.
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,
Durch puren Zufall bin ich bei ihnen gelandet. Vielen Dank für ihre wunderbare Seite!

Gerade noch rechtzeitig hat sie mich von meinem Irrglauben befreit, die Isolierung unserer Betonsteinwände wäre sinnvoll - wenn nicht gar unumgänglich! (Diese sind natürlich eiskalt im Winter und ich dachte immer da gehört halt Wärmedämmung drauf, dann ist das Problem gelöst und dann hat man sicher kein Kondenswasser mehr und keine eventuellen Stockflecken...)

Auf amüsante Art haben sich mich als Leserin gefesselt und ich habe unglaublich viel gelernt!

Im Moment ist mir ganz schlecht und ich befürchte schon, dass das mit unserer Eigentumswohnung (ein Anbau mit Flachdach) ein Fass ohne Boden ist...

In einer Woche starten wir mit einer Elektroneuinstallation (in unserer bewohnten Wohnung), weswegen wir jetzt gerade alles packen und ausräumen und im Zuge dessen dann auch gleich noch eine (jetzt trockene weil Dach dicht) Wand innen neu verputzen müssen und alles neu streichen. Am liebsten dann gleich mit Kalk.

Leider hat die Wohnung schon neue Fenster (schon als wir sie vor 6 Jahren gekauft haben) und wir haben immer Kondenswasser.

Was mich aufbaut: auf ihrer Homepage habe ich augenscheinlich viel schlimmere Bilder von Schimmel etc. gesehen. Bei uns beschränkt es sich immer mal auf kleinere Flecken, die sofort beseitigt werden. Ich denke ein Durchlüftungsproblem und Kondenswasser an der kalten Betonwand. Darum dachte ich ursprünglich an Dämmung, aber bin jetzt gott sei dank klüger!

Nachdem ich fast 5 Stunden durch ihre Seiten geklickt und gelesen habe werde ich von vorne anfangen unsere Situation zu Überdenken und ggf. auf Sie zurückkommen bezüglich eines Beratungsgespräches.

Also nochmals Danke für ihre tolle Seite! Ich wünsche ihnen weiterhin viel Kraft und gute Nerven um gegen den Strom zu schwimmen!

Mit freundlichen Grüßen



K.M.

#KF: Danke für die ungeschminkte Schilderung Ihrer Situation. Was das Kondensat und die kalten Wände betrifft, dürfte eine Telefonberatung wahrscheinlich gut (und billig) weiterhelfen ...#

10. Oktober 2012
Name: M.B.
Beitrag: Hallo Herr Fischer,
wenn das mal kein interssanter Ansatzpunkt für die Lobbyisten der möglichen "EnEV 2015" wäre:

WDVS als Sanierungsfall

Zitat: "... WDVS der ersten Produktgenerationen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und fallen bei umfangreicheren Fassadenarbeiten möglicherweise unter das Modernisierungsgebot der EnEV."

einfach nur Wahnsinn, ohne Worte.

M.B.

#KF: Unglaublich, aber wahr!#

21. September 2012
Name: R.H.
Beitrag: Hallo Herr Fischer,
wir renovieren derzeit eine DHH BJ 1973 und bei der Recherche bin ich wiederholt auf Ihrer Seite gelandet. Mit großem Interesse - und oftmals amüsiert vom satirischen Schreibstil - habe ich mich durch diverse Artikel gelesen und bin letztlich von einer KFW 115 Sanierung abgekommen. Grund waren die abschreckenden Ansichten zum Dämmpfusch an den Fassaden.

Dennoch habe ich mich getraut, die Fenster auszutauschen und das Dach innen zu dämmen und 'luftdicht' zu verpacken. In einigen Jahren werde ich wissen, ob es eine schlaue Idee war.

Was ich ein wenig vermisse, ist eine versöhnlichere Auseinandersetzung mit sinnvollen Maßnahmen zur Dämmung, die es zweifelsohne gibt. Man zieht sich selbst ja auch einen Pulli an, wenn's draußen kalt ist. Die 'Energieeinsparung' ist unbestritten fühlbar, ohne dass man zwangsläufig überall Pilze davon bekommt.

Ihre Seite war mir jedenfalls eine große Hilfe und Verunsicherung zugleich.

Bitte machen Sie weiter, aber geben Sie auch anderen Sichtweisen eine Chance.

Und: Bitte räumen Sie dringend Ihre Webseite auf, auch wenn dies anhand der unzähligen Artikel ein enormer Aufwand wird. Auch auf die Werbung würde ich verzichten, da sie großteils direkt auf 'feindliches' Terrain verlinkt und leicht als Seiten-Navigation missverstanden werden kann.

Mit besten Grüßen aus Passau - R.H.

#KF: Vielen Dank für den Zuspruch und die offene Kritik, zu der ich gerne Stellung nehme:

Neue Fenster: Es gibt keinen Beweis, was das energiemäßig bringen soll. Jede Scheibe zusätzlich filtert mehr Solarenergie weg, und dichte Fenster bringen feuchtere Raumluft, die dann teurer aufzuheizen ist, als trockene.

Dach luftdicht: Auf Dauer unmöglich, da Dach ein Leichtbau und Holz arbeitet.

Pulli und Dämmung: Äpfel und Birnen. Wirtschaftlich Dämmen geht nicht, so die nackte Wahrheit, und bei der bleibe ich. Meine Seiten detaillieren das Problem, hier spare ich's mir.

Sichtweisen: EIn bißchen schwanger nach dem Motto "Wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht naß" geht bei mir nicht. Bin ein Prinzipienreiter.

Seitenordnung: Mit ein bißchen Übung wird die Sache transparenter. Ok, Bauen ist komplex, viele Dinge hängen da zusammen, das bildet meine ganz und gar nicht einseitige Seite halt irgendwie ab. Auch wenn die 08/15-Lösung immer gern gewünscht wird, ich habe sie nicht. Und stecke meine überschüssige Energie, die die Webseite speist, lieber in neue Inhalte, mit Verlaub.

Werbung auf Feinde: Ich bin Dialektiker. Jede Seite hat ihre Freunde. Erst im Pro und Kontra wird Wahrheit transparent. Zensur liegt mir auch nicht. Ich finde es sinnvoll und schön, wenn meine geliebten Leser das volle Programm abkriegen und mehr oder weniger genießen können und dann - nach entsprechender Verunsicherung doch die Chance auf eine selbstgereifte Meinung bekommen. Und notfalls eben hier oder dort sich weiter beraten lassen.#


5. September 2012
Name: Petra Zontar
Beitrag: Hallo,
Als Laie fühle ich mich hier verstanden und in meinem Misstrauen bestaetigt. Ich fühle mich in meinem nicht Denkmalgeschützen Haus sehr wohl. Es ist trocken, hat ein gutes Raumklima und sieht schön aus. Nur die Fassade zeigt jetzt nach etwa 40 Jahren schon mal Risse und so.

Ich will das Haus, das seit etwa 1750 im Ort steht, nicht in Styrophor packen. Ist mir auch viel zu teuer, denn ich lebe alleine und verdiene nicht die Welt. Warum etwas ändern das so gut hält? Ich möchte eigentlich nur neuen Verputz für die Fassade.

Danke

Grüße,

Petra Zontar

#KF: Es freut mich, daß Sie nicht der Dämmwut huldigen. Viel Erfolg beim Verputzen. Sollten Sie dazu offene Fragen haben, dafür gibt es meine telefonische Bauberatung ...#

20.08.12 20:58
Name: N.N.
Beitrag: Hallo Hr. Fischer,
Mineralwolldämmung verpilzt im Bauträger-Neubau-Haus Betreff: Ihre Internetseite und unsere Erfahrungen mit Schimmel

mit großem Interesse habe ich Ihre Internetseite gelesen, und ich muss sagen, Sie sprechen mir aus dem Herzen.

Wir haben vor 15 Jahren einen Neubau vom Bauträger gekauft. Vor kurzem haben wir bei kleineren Umbaumaßnahmen entdeckt, dass die Dämmwolle im Dachgeschoss unseres Hauses völlig verschimmelt ist. Jetzt haben wir den dringenden Verdacht, dass die ständigen Krankheiten unserer Tochter (sie hatte im Schnitt alle 4 Wochen einen Infekt), die 10 Jahre unter dem Dach ihr Zimmer hatte, darauf zurückzuführen sind.

Nachdem der erste Schreck überwunden war, haben wir die schimmelige Glaswolle entfernt. Für mich ein unglaubliches Erlebnis, wenn man im eigenen Haus im Ganzkörper-Schutzanzug mit Gummihandschuhen, Schutzbrille und Atemfilter arbeitet und sich vorkommt wie ein Arbeiter im Atomkraftwerk. Wir haben jetzt 10 Säcke a 2 qm schimmelige Glaswolle im Garten liegen, die ich noch als Sondermüll entsorgen lassen muß.

Mineralwolle mit Schwarzschimmelpilz befallen und wegen Taupunktunterschreitung aufgenäßt hinter intelligenter Dampfbremse (gelb) im Bauträger-Neubau-Haus Seit Wochen beschäftige ich mich jetzt mit dem Thema. Wie konnte das passieren? Was lief falsch? Wie kann so was noch 15 Jahren in einem neuen Haus auftreten, gebaut von Profis?

Ich habe die beiden großen Hersteller von Dämmwolle angeschrieben. Der eine erzählt mir "alles unkritisch, das ist nur Hausstaub". Der andere behauptet "gesundheitsgefährdenter Schwarzschimmel, sofort raus".

Von einer weiteren Seite habe ich erfahren "das ist zwar Schimmel, aber man kann mit einer zweiten Folie neu abdecken - dann aber mit angebrachten Warnschildern: gesundheitsgefährdenter Schimmel unter der Folie".

Natürlich haben wir auch jede Menge "Experten", sprich Zimmermannsbetriebe bezüglich einer Sanierung angefragt. Da wirds dann ganz dubios. Der eine hat vorgeschlagen, gleich das komplette Dach neu einzudecken und mit den allerneusten Materialien Holzfaserdämmplatten und eingeblasener Zellulose zu sanieren. Die Kosten sollen so um die 30 T€ liegen. Ein anderer schlägt vor, nur noch eine 16 cm PU Dämmung unter den Sparren anzubringen. Der nächste wiederum schwört auf Mineralwolle und erzählt Horrorgeschichten über vom Marder gefresse Zellulose.

Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle im Bauträger-Neubau-Haus dank Kondensat nach wenigen Jahren voll mit Schimmelpilz befallen - trotz Dampfbremsfolie Und so gehts in einem weiter. Jeder erklärt einem, das was er gerade verkauft ist das absolut Beste. Klar, vor 15 Jahren war man einfach noch nicht so weit. Da haben wir leider Pech gehabt. Aber jetzt ist man viel schlauer.

Ganz dubios wirds dann, wenn sie einem von "intelligenten" Folien als Dampfbremse erzählen, deren absolute Luftdichtigkeit mit einem "Blower-Door-Test" überprüft wird. Wenn man dann nachfragt, wie lange diese Folien eigentlich "intelligent" seien und ob das auch noch in 30 Jahren funktioniert, hat keiner eine Antwort.

Wenn man dann im Internet nach Dämmverfahren sucht, wird man erschlagen von den grandiosten Angeboten. Da gibts hunderte von Dämmfolien mit den unglaublichsten Namen. Und jeder behauptet natürlich, dass sein Produkt das absolute Non-Plus-Ultra sei. Ganz besonders nett wirds dann bei den Superklebern für die Folien. Aber keiner gibt darauf eine Langzeitgarantie. Wie auch, wer hat diese Materialien denn schon über 30 oder mehr Jahre im Haus verbaut gehabt?

Richtig ärgerlich wird es dann, wenn man sich bei der KfW erkundigt, ob man denn dafür eine Förderung bekommen könnte? Klar geht das, aber dann bitteschön mit dem U-Wert von 0,14. Das erreicht man dann nur mit den allerneuesten Materialien, natürlich das Ganze schön luftdicht verpackt.

Der "Experte" rät dann wieder zur zusätzlichen elektrischen Zwangsbelüftung, sonst ist die Gefahr von Schimmelbildung gegeben. Das ist ja unfassbar. Da packe ich das Haus in luftdichte Plastikfolie und muss dann dauernd einen stromfressenden Lüfter laufen lassen?

Ich muss sagen, als Dipl.-Ing. der Elektrotechnik bin ich technisch nicht ganz unwissend. Es ist für mich unfassbar, wie hier sog. Fachleute mit einer Art Halbwissen horrend teure High-Tech Dämmungen verkaufen, ohne dass eine Langzeiterfahrung über die Materialien, deren Wirksamkeit und vor allem deren gesundheitliche Unbedenklichkeit vorliegt. Und vor allem wird dieser ganze Unfug auch noch von staatlicher Seite vorgeschrieben!

Anbei sende ich Ihnen ein paar Fotos zur Illustration.

Schönen Gruß
N.N.

Aus dem weiteren Schriftwechsel:

Date: Wed, 22 Aug 2012 23:00:46 +0200
Subject: Re: Ihre Internetseite und unsere Erfahrungen mit Schimmel

Hallo Hr. Fischer,
Sie können gerne meine Zuschrift auf Ihrer Webseite mit den Bildern bringen. Eine Namensnennung würde ich weniger bevorzugen.

... wo ich einen vertrauenswürdigen Zimmermann finde, der uns eine Sanierung anbieten kann? Zur Zeit stehe ich vor dem Problem, dass ich eigentlich keine Lösung habe, die ich für dauerfest halte. Was wäre aus Ihrer Sicht machbar?

Schönen Gruß
N.N.

Datum: 23.08.12 10:58
Betreff: Re: Ihre Internetseite und unsere Erfahrungen mit Schimmel

Sehr geehrter Herr N.N.,
vielen Dank für Ihre Publikationserlaubnis. Betr. Ihrer Sanierung empfehle ich die Ausführung .... Herr Zimmerermeister ... Tel: ..., aus ... kann Ihnen da bestimmt als fairer Partner weiterhelfen. Er hat auch schon mehreren meiner Beratungskunden aus der Dämmpatsche geholfen.

Besten Gruß und Viel Erfolg!
Konrad Fischer

Ach so, wenn auch Sie wissen wollen, wie sich der Dämmbetrug in Ihrem Dach ausbreitete?, einfach mal öffnen. Und wie man es besser macht, hier geht es dafür weiter: Bauberatung - 180 EUR/Stunde.


23. Mai 2012
Name: Sylvia und Johannes Haidn
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,
seit nun drei Jahren sind wir mit der Sanierung unseres Bauernhauses beschäftigt. Den Einzug in unsere vier Wände haben wir immer wieder verschoben, aber dieses Jahr packen wir das dann endlich.

Durch sehr viel Eigenleistung (jedes Wochenende, jeder Feiertag, jeder Urlaub) war es uns bisher möglich, die Kosten im Rahmen zu halten, doch war ihre grobe Schätzung keineswegs aus der Luft gegriffen und hätte unseren Rahmen deutlich gesprengt. Immer wieder holen wir uns aus ihrem Sanierungsleitfaden Rat und überdenken manche Arbeiten lieber ein zweites oder drittes mal. Auch so mancher Handwerker und auch mein Vater schüttelten bei verschiedenen Ausführungen den Kopf, doch je mehr das Haus fertig und das Ergebnis sichtbar wird, desto weniger bleibt von den Anfangszweifeln über. Mein Vater ist inzwischen ein wahrer Meister bei der Verarbeitung von Luftkalk.

Nochmals herzlichen Dank für Ihre Tipps! Nach unseren Einzug senden wir Ihnen gerne mal Bilder. Viele Grüße

Sylvia und Johannes Haidn

#KF: Danke für die Rückmeldung, ich freue mich schon auf die Bilder!#

17. April 2012
Name: Ernst Ulrich
Beitrag: Flensburg, die Stadt des Klimapakts, saniert auf Teufel komm' raus. Hier ist man überzeugt, so in Kürze das Weltklima zu retten. Der regionale Klimapapst Professor Hohmeyer bestätigt das fast täglich.

Über die Folgen im Inneren der Gebäude macht man sich nun auch Gedanken. Schritt für Schritt ...

www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//klimaschutz-macht-schlechte-luft.html

#KF: Krasser Link - Danke!#

17. April 2012
Name: Ernst Ulrich
Beitrag: Lieber Fischerman,

Ihr durch Nebensatzverschachtelung die zusammenhangverfolgende Fähigkeit des geneigten Lesers fordernder sowie feinste Verästelungen unserer wunderbaren deutschen Sprache herausmodellierender, ironisierender Schreibstil war mir - einem ratsuchenden Raumhüllenentfeuchtungsanfänger - ein heiterer Genuß und Information gleichermaßen...

Danke!

Ernst Ulrich

Donnerstag, 12. April 2012 21:09:37 +0200
Name: Ludmilla Winter
Ort: Südburgenland (Österreich)
Beitrag: Dankschreiben

Sehr geehrter Herr Dipl.-Ing. Fischer

Vorerst allerherzlichsten Dank für Ihre kostenlosen Veröffentlichungen im Internet, Sie haben uns dadurch vor einem großen Schaden bewahrt. Es ist nicht hoch genug zu schätzen dass Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung im Internet zur Verfügung stellen, vor allem auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen und die weltpolitischen (grausame und mafiose Machenschaften) Zusammenhänge derart offen ans Tageslicht zerren. Menschen wie Sie braucht die Welt um auch in Zukunft lebenswert zu sein.

Wir haben vor zehn Jahren ein in den 1920er Jahren errichtetes, im hügeligen Südburgenland auf der Höhe freistehendes, Bauernhaus gekauft und vorerst einmal geputzt und 120 qm bewohnbar gemacht. Die Bausubstanz ist gut, außer den ehemaligen Stallungen auch trocken, die Wände bestehen aus kleinen Vollziegeln, Wandstärke 55 cm.

Nachdem wir zwei Zimmer schön brav mit Zementmörtel, wir renovieren alles in Eigenregie, verputzt hatten und schon im darauffolgenden Winter mit plötzlich auftretender Feuchtigkeit und auch Schimmel "belohnt" wurden, begannen wir uns über Alternativen zu erkundigen.

Was wir von den diversen "Beratern" vorgesetzt bekommen haben brauchen wir Ihnen sicher nicht zu beschreiben, zum Glück fehlte uns das nötige Geld für eine vorgeschlagene "umfassende Generalsanierung mit Energiesparoptimierung". Wir wollten uns auch nicht hoch verschulden.

Vor zwei Jahren sind wir im Internet auf Ihre Homepage gestoßen und arbeiten seither nur noch mit Kalkmörtel (Sumpfkalk aus Ungarn), Sand haben wir auf dem eigenen Grundstück in guter Qualität.

Unschätzbar wertvoll für uns ist Ihre umfassende Darstellung aller das Bauen und Wohnen betreffenden Maßnahmen wie Installation, Heizung usw....., mit relativ einfachen Mitteln zeigen Sie einen Weg der günstigsten Bauausführung.

Wir erstellen derzeit eine bebilderte Chronik aller bisher durchgeführten Maßnahmen und wollen Ihnen diese nach Fertigstellung übersenden, erst seit dem Einsatz Ihrer Empfehlungen renovieren wir mit gutem Erfolg für die Erhaltung der Bausubstanz und die Schaffung eines guten Wohnklimas.

Mit herzlichsten Grüßen aus dem schönen Südburgenland

Familie Winter

#KF: Herzlichen Dank, liebe Familie Winter, für Ihren Gästebuchentrag. Genau solche Fälle habe ich im Sinn, wenn ich meine professionellen Herzensergüsse im Web ausströme ;-)#

Monday 03/05/2012 2:22:23pm
Name: Arndt Pohlmann
Ort: Dortmund
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

auch wenn ich nicht alle Meinungen bzgl. Klimawandel und die gewählte Polemik auf Ihren Seiten gut finde, die Informationen über Baumaterialien, Altbausanierung usw. haben mir nach meinem Kauf eines alten Hauses (von 1906) schon sehr weiter geholfen.

Dieses Jahr wird die Fassade renoviert, und jeder will mir Dämmung dranklatschen, man glaubt es nicht, wie vehement ich mich dagegen wehren muss!

Wir haben 45 - 55 cm (!!) dickes massives Ziegelmauerwerk, für mich reicht das als "Dämmung" aus ...

Aber für mich ist das leider ein ständiger Kampf gegen die Meinung aller "Experten" (= Profiteure), aber auch aller Nachbarn, Schwiegereltern etc...!

Ich spare das Geld lieber - das Dach muss irgendwann mal gemacht werden, die Heizung (von 1993) wird irgendwann mal kaputt gehen usw. - dann kann ich das nicht benutzte Dämmgeld gut gebrauchen!

Grüße,
Arndt Pohlmann

#KF: Ja, das ist schwer, im Mainstream nicht unterzugehen. Viel Spaß weiterhin!#

Sunday 02/05/2012 7:50:07pm
Name: Oliver Neese
Beitrag: Ich finde Ihre Ansichten gut,auch wenn es an manchen Stellen nicht immer nachvollziehbar ist.

Ich stimme Ihnen zu das, das Styropor auf der Fassade nicht die Endlösung sein kann!

Ich sehe ebenfalls veralgte WDV Fassaden...

Aber es gibt auch viele Positive Beispiele, wo Energie gespart wird, das WDV nicht veralgt ist und es sich irgendwann mal rechnet.

Was ich nicht finde ist Ihre Lösung der richtigen Fassadendämmung.

Eine rein massive Bauweise ist zwar sicher die beste aber wird irgendwann an der Wandstärke scheitern.

Ihre Kunden wollen sicher auch Energie sparen!

Vielleicht schreiben Sie in Ihrer Homepage mehr zu Ihren Lösungen und oder bevorzugten Systemen

Ansonsten weiter so, gerne lese ich mal wieder was neues

Ihr Oliver Neese

#KF: Danke für diesen Eintrag! Ja, die Frage nach der perfekten Fassadendämmung höre ich oft. Und immer wieder heißt meine Antwort: Speichern! Wobei ich bei den Beweisen für technisch und wirtschaftlich funktionierender Fassadendämmung bisher nicht so recht fündig geworden bin. Aber was nicht ist, kann vielleicht noch werden ;-)

Wobei, wenn wir mal an die von mir so herzlich geliebten oidn Riddersloit denken: so deppert, ihre Dämmteppiche und Holzlamberien draußen vor die Fassade zu nageln, waren die jedenfalls nicht ...#


Thursday 02/02/20129:48:32pm
Name: Gerald Schneider-Tourneau
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

meine Frau und ich möchten uns heute 2 Jahre nach dem Abschluss unseres Umbaus einer massiv erbauten Doppelhaushälfte von 1927 bei Ihnen für Ihre Volksaufklärung hinsichtlich gesunden Bauens und Ihre telefonische sowie E-Mail-Beratung in 2009 zum Bauvorhaben bedanken.

Unser junger Architekt, den wir vor Ort gefunden hatten, kooperierte gut mit uns als technischer Ratgeber und Statiker, derweil wir Ihre konzeptionellen Leitlinien ihm als Rahmen vorgegeben hatten und alle wesentlichen Entscheidungen selbst trafen.

Ergänzend zu den von Ihnen empfohlenen Baustoffen können wir noch die Kalkfarbe von Herrn Kenter vom Kalk-Laden.de empfehlen, die für uns besser als die der von Ihnen genannten Anbieter geeignet war.

Durch Ihre Konzepte informiert verzichteten wir auf eine Außendämmung und erneuerten stattdessen die Heizung durch eine Randleistenheizung auf allen Geschossen, einschließlich des Kellers und des ebenfalls neu ausgebauten Dachgeschosses.

Die Doppelkastenfenster mit ihren konstruktiven kleinen Undichtigkeiten behielten wir ebenso wie den vorhandenen Kalk-Zement-Außenputz von 1958.

Innen wurde der über die Jahrzehnte durch Falschbehandlung verschlossene Putz komplett erneuert und durch einen zementfreien Kalkputz ersetzt, anschließend mit Sumpfkalkfarbe gestrichen.

Die Böden wurden ebenfalls erneuert und mit einfachen Kieferndielen belegt, die geölt statt klarlackiert wurden, um die Offenporigkeit zu erhalten. Eine Entscheidung, die uns immer wieder gut gefällt.

Im Dachgeschoss haben wir auf eine Dampfsperre verzichtet und stattdessen vor eine bestehende ca. 8 cm starke Aufsparrendämmung aus den 1980er Jahren eine von innen mit 5 cm Fuge hinterbelüftete Trockenbauplatte zwischen die sichtbaren Sparren gesetzt.

Die gesamte Gebäudehülle ist jetzt offenporig und durch die Randleistenheizung warm und trocken.
Das Innenraumklima ist äußerst angenehm, was uns auch Besucher immer wieder mitgeteilt haben.

Wir bedanken uns für alle Richtungsweisungen und wünschen Ihrer Gegenaufklärung gegen den pseudoaufklärerischen Zeitgeist in Bauwissenschaft, Baupraxis und Baupolitik den größtmöglichen Erfolg.

Mit herzlichem Gruß
Dr. G. Schneider-Tourneau & Susanne Tourneau

#KF: Danke, Gratulation und schöneres Wohnen!#

Thursday 02/02/20127:30:38am
Name: Daniel Oelgardt
Beitrag: Hallo Herr Fischer,

seit einigen Tagen beschäftige ich mich mit Ihrer Webseite und möchte Ihnen einfach einmal ein Wort sagen: Danke. Danke für die vielen Informationen, wie man Altbauten erhalten, kostengerecht sanieren und weiterhin selbst darin leben kann. Auch finde ich Ihren Bereich der falschen Baukostenplanung für die interessierte Allgemeinheit sehr aufschlussreich - seit Jahren arbeite ich nun in der Kreditsachbearbeitung und kann Ihre Argumentationskette vollauf bestätigen.

Ihre Internetseiten mögen zuweilen chaotisch sein. Das aber gibt dem Informationsgehalt keinen Abbruch. Die ehrliche Art, wie Sie Ihre Texte schreiben ist sehr erfrischend, die Verweise und Inhalte zuweilen amüsant. (Wenn es nicht um solche ernsten Themen ginge könnte man meinen Sie wären Kabarettist.)

Lieber Herr Fischer, Ihre Internetseite ist genau richtig. Ihr Ton die Sachlage offenzulegen ist mehr als höflich - passend. Wie hieß es bei uns in der Zone doch immer so schön? "Wehret den Anfängen!" Es bleibt nur zu hoffen, daß es noch viele, sehr, sehr viele Architekten gibt, die die selben Ansichten wie Sie vertreten.

Lieben Gruß nach Höchstadt
Daniel Oelgardt

P.S.: "Tag der deutschen Dummheit"? Ich habe es mir nicht aussuchen können Bürger der BRD zu werden. Und ja: Ich fand die Pionier-Nachmittage immer klasse - aber ich war 89 auch erst zehn. ;)

#KF: Herzlichen Dank aus HOCHSTADT! Und ja, Sie haben es in den richtigen Hals bekommen, ich liebe die Ossis (mein Büro ist voll davon) und bin manchmal Kabarettist. Wenn auch nur ein gaaanz kleiner ... ;-) #

Wednesday 01/25/20127:35:24pm
Name: Simionoff
Ort: Sondershausen
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

ich bin nun seit ca. 2 Jahren Ihrer Hompage verfallen.

Die häufigeren TV Auftritte und YouTube Beiträge werden zur schnelleren Verbreitung der Seite führen.

Der folgende Leserbrief passt gerade zum Beitrag "Schimmel in der Schule"
Leider wurde er nie veröffentlicht.
Leserbrief zum Artikel, TA vom 20.12.2011: „Landratsamt senkt Heizkosten“

Auszug:

„Sollten die Heizkosten im Jahr 2016 noch auf dem Niveau von diesem Jahr liegen, müsse man die Raumtemperatur der Büros auf 16 Grad Celsius absenken, rechnen Experten.“

Bei Absenkung auf z.B. 16°C, steigt folglich die Relative Luftfeuchtigkeit. Die Büroblumen zu verbannen, hilft dann auch nichts mehr.

Durch Nachtabsenkung, wird Schimmelwachstum zusätzlich gefördert.

Schimmel entwickelt sich z.B. hinter Außenwandverkleidungen, Wand / Bodenbereichen, weit vor einer Taupunktunterschreitung! Die Zeitdauer der günstigen Wachstumsbedingungen ist entscheidend.

Um „Experten“ von solch riskanten Selbstversuchen abzuhalten, hat man z.B. Werke wie die „Thüringer Arbeitsstättenverordnung“ ersonnen, durch deren Einhaltung der Bautenschutz kostenlos gleich mit erledigt wird.

Laut dieser Verordnung soll deshalb die Raumtemperatur bei leichten Tätigkeiten im Sitzen bei 20°C liegen.

Für schwere Tätigkeiten im Stehen sind sogar 12°C zulässig.

Für schwere sitzende Tätigkeiten dagegen, gibt es keine Vorgaben.

Zum Glück für die Mitarbeiter und die Besucher der Sprechstunden, hat der Gesetzgeber einen Notausgang bei der EnEV in Form des § 25 gelassen.

Wie sagt Konrad Fischer immer: „Eigentlich muss man unsere Gesetze nur lesen!“

Mit Sicherheit werden mit solchen Maßnahmen neue Marktlücken erschlossen.

So könnte man kostengünstig, Tierheimhunde zu Schimmelspürhunden ausbilden.

Aber bitte schnell, sonst werden nicht die Energieträger, sondern die schimmelfreien Lebensräume knapp.

Für Interessenten der Problematik folgender weiterführende Link: http://www.konrad-fischer-info.de/

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Simionoff, Sondershausen

Monday 01/16/2012 11:17:31am
Name: Raimund Braun
E-Mail: info@rechtsanwalt-braun.eu
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer, ich bin vor einiger Zeit auf Ihre hompage gestoßen anlässlich der Sanierung meines eigenen Hauses aus den 70er Jahren. Ich muss sagen, ich bin heilfroh darüber :-)

Auf eine Styropor"dämmung" habe ich daraufhin zum Glück komplett verzichtet. Lediglich die Heizkörpernischen wurden innen 20cm zugemauert (da war die Außenwand doch sehr dünn) und die Heizkörper in den Raum geholt. Die Heizkosten haben sich damit sehr spürbar gesenkt. Meine Nachbarn (Reihenhaus) haben da wesentlich mehr gemacht/ausgegeben, aber nur vergleichbare Heizkosten :-)

Außerdem war das Dach bei mir komplett verschimmelt (Glasfaser schick verpackt zwischen 2x Plastik).

Das habe ich vor zwei Jahren erneuert mit 2x25mm Holzplatte innen und 16cm Hanf außen, komplett ohne Unterspannbahn mit einer schönen Hinterlüftungsebene (be- und entlüftet). Der Dachdecker wollte zwar nicht, aber nach 2 Jahren kann ich nach Kontrolle einiger Stellen von außen nur sagen: Alles wunderbar schimmelfrei und staubtrocken dank plastikfrei und atmungsaktiv. Danke!

Beste Grüße!!!

#KF: Gratulation, die Vernunft hat doch noch eine Chance! Spenden zur weiteren Aufrechterhaltung meines Fortbildungsangebots werden gerne entgegengenommen ... ;-) #

Monday 01/09/20129:34:05pm
Name: H.Hinrichs
Ort: Hamburg u.U.
Beitrag: Hallo und ein schönes Jahr 2012.

Irgendwo in den umfangreichen Informationen laß ich von Verbrauchswerten zwischen 13-15 ltr./m2a Heizöl Ihres Hauses (Heizjahr unbekannt, Irrtum möglich). Dazu fand ich diesen Hinweise für den langen Winter 2010-2011 mit dem angeblich kältesten Dezember seit 40 Jahren, Auszug aus einer techem-Studie:
baufuesick.wordpress.com/2011/02/24/heizenergieverbrauch-fahrt-achterbahn/

Unser Haus lag in Okt.2010-Sept.2011 Ganzjahresbetrieb im nördlichen Durchschnitt, Höhe Hamburg: 23,8 (mit WW) bzw. 21,6 (ohne WW) cbm / m2a Gasverbrauch. Sind 238kWh / m2a ohne WW.
Und das mit dem angeblich kältesten Dezember seit 40 Jahren.

Vielleicht nützlich für einige Leser..., ich bspw. habe immer wieder eine Zahl zum regionalen Vergleich gesucht mit der ich meiner Frau "zeigen" kann, dass unsere klapprige ungedämmte Hütte nicht die schlechteste ist mit 24cm Hohlwand und Kaltdach ohne Unterdach. Ich zeige immer wieder Ihre Bilder von Dämmschäden und erinnere sie über das nicht nur finanzielle Risiko einer Dämmung und dem Mehrkostenverhältnis und und und. Nun ist sie überzeugt; wir gestalten Umbaumaßnahmen entsprechend. Vielen Dank an dieser Stelle.

Haben Sie für Ihre Leser einen Anhaltswert zu Heizverbrauch des Winters 2010-2011 (des Eigenheims?) aus Ihrer Region?

Gruß und weiter so, ich empfehl Sie weiter.

#KF: Danke für die Info. Ich denke aber, daß eine reine Quadratmeterverbrauchsolympidae wenig Aufschluß bringt, insofern verzichte ich auf die Publikation weiterer solcher Werte. Wenn es über 20 Liter Heizöl bzw. Kubikmeter Gas per Quadratmeter und Jahr sind, denke ich, daß noch etwas Potential nach unten ist, wenn man die Heizung in Bauart und Betriebsweise mal näher betrachten würde. Oft gibt es da einige unvermutete Mängel ...#

Friday 01/06/20121:12:19am
Name: Reumütiger Sünder
Beitrag: Schönes neues Jahr

Kennen Sie den Link?
www.welt.de/finanzen/immobilien/article13499987/Schimmel-Daemmplatten-koennen-krank-machen.html

Der ist aber auch nicht schlecht!
http://www.amazon.de/Bew%C3%A4hrung-w%C3%A4rmeged%C3%A4mmter-Fachwerkbauten-Reinhard-Lamers/dp/381674253X/

Thursday 01/05/20127:50:21pm
Name: Thomas Fischer
Beitrag: Sehr geehrter Herr Fischer,

zuerst einmal vielen Dank dafür, dass Sie sich die Mühe machen und diesen wichtigen Themen so viel Zeit und Platz widmen.

Für den Laien sind es zu viele und teilweise verwirrende Informationen.

Sicher ist die etwas provokante Darstellung Ihrer langjährigen Erfahrung geschuldet. Als eher nüchtern denkender Mensch habe ich damit ein paar Fragezeichen mehr nach dem Lesen, da "marktschreierische" - bitte werten Sie dies nicht als persönlichen Angriff - Darstellungen von Sachverhalten die Frage nach dem Zwecke hervorbringen.

Vielleicht nehmen Sie sich den ab und zu geäußerten Hinweis auf eine bessere Struktur der Homepage zu Herzen und erleichtern damit auch den fachfremden Lesern die Suche nach wertvollen und helfenden Informationen.

Ich selbst werde mich noch weiter durch Ihre Informationen hindurcharbeiten, vielleicht finde ich doch noch einen helfenden Ansatz für meine Ausprägung der Problematik.

Bei meinem Keller-Wand-Problem handelt es sich nicht um einen Altbau, das Haus ist 12 Jahre alt (vor 3 Jahren gekauft, Bauherr leider verstorben), in einen Hang hinein gebaut und zeigt nun dummerweise auch Salzausblühungen und teilweise abbröckelnden Putz in einigen, aber nicht allen (kommt vielleicht noch -oh Gott!) Kellerräumen. Mit der Laienhand fühlt sich der Putz trocken an und die Einrichtung ist weder klamm noch stockig.

Allerdings bin ich jetzt noch ratloser, ob ich mir einen Bausachverständigen ins Haus holen soll, da laut Ihrer Beschreibung man zu 80% davon ausgehen muß, an einen Betrüger respektive Fachiditioten zu geraten.

Na mal sehen, was Ihre Homepage noch so alles hergibt.

freundliche Grüße
Thomas Fischer

#KF: Dankeschön für den freundlichen Zuspruch, das motiviert. Und mit einer Stunde Bauberatung kommen auch Sie wahrscheinlich besser ans Ziel, als meine vielen Themenseiten durchzugrübeln...#

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