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Konrad Fischer Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren
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2.3.08: WELT am Sonntag/WAMS: "Der Schimmel breitet sich wieder aus. - Starke Dämmung in Neubauten und falsches Lüften führen schnell zu Parasitenbefall" - Mit Aggen, Meier + Fischer!
27.10.06: DER SPIEGEL: Energiepass: Zu Tode gedämmte Häuser (m. K. Fischer)
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Energiesparen im Altbau ohne Schimmel, Schimmelbilz, Schimmelbefall, Schimmelpilzbefall

Vorsicht! KEIN Ratgeber!

HanffaserdämmungDas ökologische Bauen und die Baubiologie - eine kritischsatirische Abrechnung 1

(aktualisiert 29.07.09)


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Die Wände

Jetzt kommt's dicke: Porosierte Ziegelluft, dünnverklebt mit nachfolgender Rißbildung und Putzabwurf nach dem Motto "Mach's schief mein Haus" oder Steckerleswald aus Importware von Lappland bis Sibirien, vom Tropenwald bis zur Wüste Gobi, dazwischen borsalzvergiftet wassersaugende Bioware aus Fasern, Wollen, Flocken, Roggenschrot, Brotgetreide,  Schnipseln, Hohlraumschüttung, Stopfung, Pressung, Watten, Altpapier, heute Thermo-Stampf aus Pflanzenfaser und Spreißeln, demnächst auch polnisches Eulengewöll und transsylvanische Fledermausmumien, etwas weniger bioöko auch Polystyrol- oder Polyurethanschaum, Mineral-, Stein- oder Glaswolle, auf jeden Fall kondensatziehend absaufende Luftiküsschen, U-Wert und WLG optimiert bis jeweils mindestens 0,0? Aber feste beplankt mit Lärche, vielleicht auch kunstverharzte Abfallholzhäckselplatten, hie und da zusätzlich ne kondesatfangende Plastefolie reingeklebt oder getackert oder preßvernagelt. Es soll ja Dein Dampf gebremst werden. Alles nach Norm und staatlich bezuschußt, denn möglichst intellgent muß es sein. Das ist Vorschrift.

Und wie verhält sich eigentlich die Gesamtwirtschaftlichkeit der ach so nachhaltigen Ökofassade? Dirk Fanslau-Görlitz, Martin Pfeiffer, Janet Simon und Yasemin Wildebrand stellten sich diese drängende Frage auch und geben in ihrem "Atlas - Bauen im Bestand", Verlagsges. Müller, 2008, im Kapitel I.3: "Nachhaltige Modernisierung" auf Seite 59 in einer schnöden Tabelle Antwort.

Und wenn der schlaumeiernde Ökolatscher denkt, daß man ja die hier angegebenen Instandhaltungszyklen fast nach Belieben dehnen kann, nur das: Dann steigen halt die jeweils anfallenden Instandhaltungskosten entsprechend. Vielleicht sogar exponentiell.


Hier nun ein wohl mehr als aufschlußreicher Auszug aus der aufschlußreichen Tabelle, die auf einer entsprechende Untersuchung des Instituts für Bauforschung e.V. IFB in Hannover (Erklärte Ziele u.a.: Kostengünstiges Planen, Bauen und Betreiben) aus dem Jahre 2001 aufbaut:

Tabelle I.45:
Instandsetzungsintervalle und Instandsetzungskosten ausgewählter Bauteile im Wohnungsbau [Auszug]
Bauteil, Art der Leistung Instand-
setzungs-
intervall
Kosten Jahre Kosten nach 80 Jahren
[inkl. Neben-
kosten + Ust
Inflation 2%)
Kosten im
Jahresdurch-
schnitt
Außenwände [Jahre] [EUR/m²] 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 [EUR/m²] [EUR/m²]
Außenwand mit Verblendmauerwerk 284,73 3,56
Verfugung ausbessern 20 7,67 . . . x . . . x . . . x . . . x 89,10 1,11
Gerüstvorhaltung 20 7,67 . . . x . . . x . . . x . . . x 89,10 1,11
Mauerwerk säubern 40 15,34 . . . . . . . x . . . . . . . x 106,53 1,33
Außenwand mit Standardputz (mit Anstrich) 566,36 7,08
Neuer Anstrich 15 25,56 . . x . . x . . x . . x . . x . 333,09 4,16
Putzausbesserung 15 10,23 . . x . . x . . x . . x . . x . 133,32 1,67
Gerüstvorhaltung 15 7,67 . . x . . x . . x . . x . . x . 99,95 1,25
Außenwand aus Holzständerwerk mit Holzschalung 650,47 8,13
Streichen 5 5,11 x x x x x x x x x x x x x x x x 205,92 2,57
Gerüstvorhaltung 5 7,67 x x x x x x x x x x x x x x x x 309,63 3,87
neue Holzschalung 50 51,13 . . . . . . . . . x . . . . . . 134,92 1,69
Außenwand mit Wärmedämm-Verbundsystem 1.314,05 16,43
Reinigung und Pflege 5 7,67 x x x x x x x x x x x x x x x x 309,63 3,87
Gerüstvorhaltung 5 7,67 x x x x x x x x x x x x x x x x 309,63 3,87
Putzausbesserung 10 7,67 . x . x . x . x . x . x . x . x 162,21 2,03
Neues WDVS 40 76,69 . . . . . . . x . . . . . . . x 532,58 6,66


Nun soll mir mal ein Ökoarchitekt oder Ökoingenieur oder sonstiger Öko-Planer oder Energieberater erklären, wie sich die grottigen WDVS- und Holzhäusl-Ergebnisse in der oberen Tabelle mit dem Umweltschutz, dem Klimaschutz, der Energieeinsparung und vor allem der Wirtschaftlichkeit verträgt? Ist es angesichts dieser wissenschaftlich erhobenen Daten nicht geradezu ein abscheulicher Betrug, unkundigen und vertrauensseligen Ökosimpeln weiszumachen, daß WDVS / Holzsteckerlesbauweise zu großen Vorteilen führe? Und selbst der dickste KfW-Zuschuß - von den mickrigen Zinsvorteilen gar nicht zu reden - kann die hier wohl auf den ersten Blick sichtbare Unwirtschaftlichkeit der Energiespar-Bauweisen jemals heilen. Geschweige denn die selbst gemäß DIN und EnEV "regelrechte" Ermittlung der Heizkostenersparnis. Und aufgepaßt: Ein Bauherr kann wohl mit Fug und Recht erwarten, daß sein studierter Planer und auch sein zertifizierter Energieberater die einschlägige Fachliteratur zum Thema beherrscht und seinen Bauherrn deswegen auf Basis gesicherter Erkenntnis vollumfänglich auch wirtschaftlich korrekt berät! Wenn nicht? Das ist dann eine Frage für die Gerichte ...

Man sieht freilich auch weiße Steine, teils aufgegaster Porenbeton, gerne auch wärmedummverbundsystematisiert mit abschließender Kunstharzschwarte. Alles gute und beste Substrate für unausweichliche Beschimmelung und Bealgung. Na, wer die Ökowahl hat, hat auch die Ökoqual. Und nicht unter 45 cm, oder doch nur zweikommafünf? Schurwolle, Alpaka, Bisonfell, Juchtenleder, Schlangenhaut, Sägemehl und Hobelspäne, Getreidespelzen, Getreidegranulat und bißfeste Baumwolle, Kaschmir, Flockati, Kokos, Kork und Sisal, Hanf, Opium, Haferkleie, Seegraswiesen, Schilfrohrstängel, Tang, Leichtlehmplatte, Strohlehm, Pisé mit Krebskrusten, was hätten Sie denn gern? Aber bittschön mit firstclassigem U-Wert vom Bioökologeninstitut Freiburg/Darmstadt/San Francisco, derfs a bisserl mehr sein? Wie war das übrigens mit der wärmedämmenden ADAC-Rettungsdecke aus Voll-Alu? Spinnen die? Und kennt jemand den U-Wert meines hochgebirgstauglichen Daunenschlafsacks mit wenigsten Zentimeters? Nach Bedarfsberechnung wäre ich da aber schnell erfrostet.

Im Altbau wird es dann echt tragisch. Da gibt es ja schon was: Historische Substanz Könnte vielleicht echt ökologisch sein, wenn es grad kein ökologisch optimiertes Fertighaus der 1960er ff. ist. Was soll da nur zur weiteren Verbesserung der Ökobilanz davor- und/oder dahinter oder dazwischengenudelt werden. Besonders spannend beim Fachwerkbau! Ein geradezu irrsinniges Angebot verführt die Biobauherrschaft zum Wahnsinn. Wenn nicht schon vorher der Kopf zerbricht. Doch lieber läßt man denken, wofür gibt es denn so nette kompetente Berater, ja geradezu Ökoexperten? Auf keinen Fall also den Bestand substanzgerecht reparieren. Vielleicht nur ausbessern, oder nur einen Rohrmattenluftkalkputz innen drüber? Kommt ja nicht in Frage!!! Also drauf mit der nassen Leichtlehmschwarte, rein mit nasslehmvermörtelten Grünlingen, drüber mit methylzellulosebereicherter Kalktünche oder Silikatdispersion oder gar Silikonharzfarbe. Jeder echte Öko weiß doch ganz genau, daß Lehm so gut feuchteregulierend ist, gar luftreinigend, rauchverzehrend und in jeder Hinsicht heilsam (HEIL-ERDE!)wirkt, geradezu ideales Raumklima garantiert.

Wie das tatsächlich funktionieren soll bei einem Baustoff, der eine unheimliche Wasserrückhaltung und praktische Ausgleichsfeuchte aufweist, daß er nur sehr zäh und gar nie so gut wie ein gebrannter Ziegel oder gar Luftkalkmörtel austrocknet, ein ideales Schimmelpilzsubstrat und eben ein perfekter Dichtstoff, mit dem man Teiche, Deiche, Schadstoffdeponien und Fundamente sehr erfolgreich gegen drückendes Wasser und sickerfähige Giftstoffe dichtet, darf ein ewig offenes Rätsel bleiben. (Lehmmärchen, Lehmrätsel und Lehmwahrheit) Und wieso der Lehm - als Leichtlehm mit Biomasse aufgebeppt - besser die Durchdringung von Wärme dämmen soll als echt massive Baustoffe (siehe Lichtenfelser Experiment), weiß so recht niemand. Wer muß schon alles wissen, wenn man so gern an U-Wert-Getrommel und Ökowerbung glaubt? Und draußen unbedingt irgendeine wasserabweisende Suppe drüberpinseln. Damit alles möglichst schnell auffeuchtet und runterfriert. Auch beim Fensteranstrich unbedingt aufpassen: Da muß schon mindestens Naturharz oder Naturharzester rein, damit der Lack besser abblättert. Nicht ohne dabei ordentlich Holz zu vermorschen. Das ist eben der Kreislauf der Natur, dabei helfen intelligente Baustoffe aus dem Industrielabor gerne mit. Artifical Ageing auf Newdeutsch.

Weiter: Das Fenster

Bitte gar nix davon lesen, wenn Du ökobiologisch und bestimmt nicht energiesparend verrotten willst:
Einführung zum Problemkreis "Modernes Bauen"
Die Produktvermarktung - Methoden und Tricks
Baustoff-Kapitel:
1. Gibt es "aufsteigende Feuchte"?
2. Erneuerung oder Erhalt von Altputzen, Fassadenanstrichprobleme
3. Erneuerung oder Erhalt von Altfenstern
4. Geeignete und ungeeignete Farbsysteme auf Holzuntergründen im Innen- und Außenbereich
5. Holzschutz ohne Gift
6. Luftkalkmörtel für alle Zwecke?
7. Mineralische untergrundverträgliche Anstrichsysteme
8. Ertüchtigung historischer Gründungen
9. Natursteinrestaurierung/Naturstein
9a. Steinboden
9b. Reinigungsverfahren für verschmutzte Altoberflächen
10. Wandbildner im Altbau
10a. Fachwerkbau + Fußbodenaufbau
11. Der Stahlbeton und Zement
12. Dachdeckung und -konstruktion
13. Wärmedämmung
14. Brandschutz im Altbau
Extra: Vom richtigen und falschen Heizen - die Hüllflächentemperierung
Extradry: Geheimnisse der Ökoreligion, ihre Ursprünge und ihre Folgen








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Antrag auf Ausnahme/Befreiung von den Anforderungen der EnEV
(zum Ankreuzen, bei Baugenehmigungsbehörde mit Sachverständigenbescheinigung einreichen)
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