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Claus Meier

DBV Praxis Ratgeber zur Denkmalpflege

Altbau und Wärmeschutz - 13 Fragen und Antworten [6]

Informationsschriften der Deutschen Burgenvereinigung e.V.

BEIRAT FÜR DENKMALERHALTUNG

Text leicht aktualisiert 19.12.2005 durch Redaktion K. Fischer

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8. Welchen Einfluß haben Wärmebrücken beim Altbau?

Eine Arbeit des Instituts für Bauphysik [11] besagt:

Eine Abschätzung der Transmissionswärmeverluste durch Wärmebrücken bei monolithischen und zusatzgedämmten Außenwänden führt zu Verlusten, die bei monolithischen, also auch bei den Altbauten, am geringsten sind. Bei Schichtkonstruktionen wie Wärmedämmverbundsystemen ergeben sich dagegen größere Energieverluste.

Hier wird also der "Vorteil" eines stationär gerechneten k-Wertes durch Wärmebrücken stark gemindert [5], [12].

Die gefährliche Kondensatbildung auf der Innenoberfläche der Außenwand infolge der Wärmebrücken ist beim Altbau also viel geringer. Auch die Speicherfähigkeit des Materials vermindert die Kondensatgefahr (s. Abbildung 2). Wärmebrückenprobleme beim Altbau sind selten.

In diesem Zusammenhang ist auf eine mögliche Fehldeutung bei der angewandten Thermografie hinzuweisen: Eine speicherfähige Außenwand (mit entsprechend höherem k-Wert) wird am Tage Solarenergie absorbieren. Diese hoch temperierte Wand wird dann jedoch auch stark abstrahlen, was sich auf dem thermografischen Bild als "rote Energieverlustfläche" abzeichnet.

Expertenhaft (?) wird dann aber argumentiert: "Deutlich sei der schlechte k-Wert zu erkennen, die Dämmung sei unzureichend, es müsse nachgedämmt werden".

Fälschlicherweise scheint das thermografische Bild die stationäre k-Wert-Berechnung sogar zu bestätigen. In Wirklichkeit zeigt das Bild jedoch die Wirksamkeit absorbierter Solarenergie bei Massivbauten.

9. Ist die gem. WSVO geforderte Abdichtung der Gebäudehülle am Altbau sinnvoll?

Die Luftdichtigkeit der Außenbauteile (Wand, Decke) wird schon seit jeher gefordert, um Kondensat infolge Abkühlung der nach außen strömenden warmen Innenraumluft im Außenwandbauteil zu vermeiden.

Bei Massivbauten ist die Luftdichtigkeit immer gewährleistet (verputzte Außenwand und Massivdecke). Für den Altbau erübrigt sich demzufolge die Forderung nach einer Abdichtung, da sie bautechnisch gegeben ist.

Bei Skelettbauten jedoch läßt sich eine vollkommene Luftdichtigkeit konstruktiv-handwerklich nur schwer herstellen. Deshalb waren bei der Leichtbauweise bisher belüftete Konstruktionen Stand der Technik. Eventuelles Kondensat konnte somit sicher ab- und weggelüftet werden (hinterlüftete Wand- bzw. belüftete Dachkonstruktionen).

Seit belüftete Konstruktion vom "Vollwärmeschutz" abgelöst werden, verursacht dessen baupraktisch nicht ausschließbare Luftundichtigkeit bei Leicht- und Skelettkonstruktionen Feuchteschäden durch Luftströmung.

Anstatt bei solchen "windigen" Lösungen zur belüfteten Konstruktion zurückzukehren, wird die Luftdichtigkeitsprüfung geboren (ein Fehler wird durch einen zweiten zu beheben versucht). Zur Begründung werden die damit zusammenhängenden großen (?) Energieverluste, nicht aber richtigerweise die zu erwartenden Feuchteschäden genannt. Die durch Luftundichtigkeit entstehenden Energieverluste sind jedoch vernachlässigbar gering.

Zur Vervollständigung des Durcheinanders werden nun "alle" Bauten mit der Luftdichtigkeitsprüfung konfrontiert, obgleich für Massivbauten, also auch für die Altbauten, die Gefahr einer Kondensatbildung im Außenwandgefüge nicht gegeben ist. Der Slogan "Luftdichtheit senkt den Energieverlust" für die "Blower-Door-Messung" ist also Irreführung des Kunden auf einem Markt, der bei Beachtung der "allgemein anerkannten Regeln der Technik" nicht entstehen könnte.


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Kontroverse Fachliteratur und nützliche Produkte rund ums Energiesparen, den Schimmelpilz und die Feuchteproblematik



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