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Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren Konrad Fischer
Konrad Fischers Altbau und Denkmalpflege Informationen - Startseite mit Impressum
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Altbauten kostengünstig sanieren - Heiße Tipps gegen Sanierpfusch im bestimmt frechsten Baubuch aller Zeiten (PDF eBook + Druckversion)





Bücher und Zeitschriften, Rezensionen, Aufsätze, Internetlinks, Verlagskontakte, Literaturrecherche- und bestellung, Quellensammlungen 4

(Vorsicht, nicht immer absolut zeitgeistig (oder doch schon?)!)
(aktualisiert 27.04.08)

Inhalt: 1.Bücher/Zeitschriften/Informationsreihen/Internetlinks
2. Denkmalpflege/Altbausanierung 1 2 3 4 5 6 7
3. Bauwesen allgemein
4. Burg/Schloß/Wehr- und Waffentechnik
5. Kirche/Kloster/Theologie/Schönes und Unbequemes 1 2 3 4 5
6. Geschichte/Gesellschaft/Korruption/Mafia/Geschichtsfälschung/Kultur/Wissenschaft allgemein 1 2 3 4 5 6 7
7. Umwelt/Klima/Energie 1 2
8. Literaturrecherche und -bestellung
9. Preiswerte Bücher/Modernes Antiquariat/Suche nach antiquarischen Büchern/Eigene Bücher verkaufen
10. Hungrig nach schönen Bildern?
11. Ausführliche Rezensionen von Konrad Fischer und Gastautoren
12. Aufsätze zur Denkmalpflege
13. Verlagskontakte
14. Quellen/Links zu historischen Themen / Altertumswissenschaft / Theologie / Philosophie / Mythologie



2. Denkmalpflege/Altbausanierung 4

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 2003, 96 S. mit vielen Farbfotos. Linz 2004, 10 EUR, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Sensationen der Denkmalpflege und Restauriertechnik: Manfred Koller: "Die Wiederentdeckung und Rettung der Barockaltarbilder aus den Pfarrkirchen von Steyr und Sierning". Weiters: Ingomar Engel: "Denkmalpflege und Stadtbildpflege in Braunau am Inn. Erfahrungen und Strategien zur Altstadterhaltung und Altstadterneuerung", Karl Weilhartner: "Denkmalpflege und Wirtschaft(lichkeit)" sowie Hermann Fuchsberger - Elisabeth Wahl: "Mittelalterliche Kirchendächer im ostalpinen Raum - ein Forschungsprojekt für die Praxis der Denkmalpflege".

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 2002, 96 S. mit vielen Farbfotos. Linz 2003, ISBN 3-85487-279-8, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Diesmal neben den bekannten Jahresberichten aus dem Denkmalpflegegeschehen und der Dokumentation der Denkmalpflegepreisträger ein lesenswerter Grundsatzbeitrag von Wilfried Lipp: "Kulturgüterschutz in Oberösterreich. Ein Anliegen der Bürger?".

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 2001, 96 S. mit vielen Farbfotos. Linz 2002, ISBN 3-85487-279-8, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Mit einem phänomenalen Restaurierungsbericht von Manfred Koller - Michael Vigl: "Die Spätgotische Stadtpfarrkirche in Braunau und der Braunauer Bäckeraltar". Hier geht es u.a. um die auch von der Marienburg, Ostpreußenbekannten Säulenkapitelle aus Gipsgussstein - eine historische Materialspezialität mit Hochbrandgips. Spannend auch: Roland Forster: "Ein Inschriftenfund der frühen Neuzeit im Haus Schlossergasse 4 in Eferding" und Wolfgang Huber: Die Sanierung des Hauses Hauptplatz 2 in Freistadt - ein denkmalpflegerisches Modellprojekt".

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 2000, 96 S. mit vielen Farbfotos. Linz 2001, ISBN 3-85487-279-8, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Wie immer gut gelungen. Mit interessanten Aufsätzen: Egon Greipl: Hat Denkmalpflege Zukunft?, Holzschuh/Koller/Nimmrichter/Plieger: Das Hochgrab von Wolfgang und Anna von Schaunberg in der Stadtpfarrkirche in Eferding - Bedeutung, Restaurierung und Anastylose, u.a. lesenswerte Berichte aktueller Restaurierungen. Bemerkenswert: Karl Neubarths Anmerkungen zum "Manuale der Baudenkmalpflege" - wie sichert man die stetige Instandhaltung? In der Rubrik "Verlorenes Oberösterreich" dann der Hammer: Abbruch eines barocken Hofkastnerhauses in Gmunden zugunsten eines "besonderen Niedrigenergiehauses". So deftig kann sich der vergebliche Energiesparwahnsinn äußern. Wie gut, daß nun endlich bewiesen ist, welch technischer Blödsinn sich hinter der "Niedrigenergie" verbirgt.

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 1999, 79 S. mit vielen Farbfotos. Linz 2000, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Viele neue Projekte und engagierte Fachaufsätze, darunter Manfred Koller: "Die Bildteppiche der Stiftskirche Kremsmünster und ihre Restaurierprobleme" und Herbert Bitter: Kirchenpfleger - mehr als ein Hobby?".

Verein Denkmalpflege in Oberösterreich (Hrsg.): Denkmalpflege in Oberösterreich mit Jahresbericht 1998, 104 S. mit vielen Farbfotos. Linz 1999, Bezug: Verein Denkmalpflege in Oberösterreich, Landstr. 31, A-4020 Linz
Zum aktuellen Stand der Denkmalpraxis in Oberösterreich. Opulent bebildert. Engagierte Beiträge zum "kulturellen Erbe", das über "Denkmalschutz und Denkmalpflege als unverzichtbare Bestandteile eines Bildungssystems [...], den ganzen Menschen als geistig-körperliche Einheit ansprechen soll" (Dr. Rudolf Wran). Tiefe Einblicke in den Widerstreit unterschiedlicher Restaurierungskonzepte: Während einerseits die Bestandszerstörung durch ungeeignete Baustoffkonzepte (Hydraulemörtel, überdichte kunstharzhaltige Anstriche) heftig beklagt wird, kommen andererseits ebensolche Materialien (traßhaltige Mörtel, Silikatdispersions- und Siliconharzfarben) durch die der Industriewerbung geneigten "Experten" im Einzelfall wieder zum Einsatz. Kein Wunder, wenn im Heft vom Baustoffhandel Sumpfkalk neben Traßmehl, zementhaltiger Sanierputz neben Vollwärmeschutz, Silikonkautschuk-Fensterdichtung, Kunstharz- und Silikatfarben unbefangen beworben werden. Erfreulich die dennoch zunehmende Einsatzbereitschaft für bestandsverträglichere Kalkmörtel und -färbelungen. Sehenswerte Restaurierungserfolge am historischen Fenster- und Ausstattungsbestand. Insgesamt ein erfreulicher, gerade im Widerspruch nachdenklich machender Tätigkeitsbericht.

Landesdenkmalamt Bozen (Hrsg.): Denkmalpflege in Südtirol 1998, 312 S., teils deutsch-italienisch, teils deutsch oder italienisch, mit vielen Abbildungen. Athesia, Bozen 2000
Aktuelle Beiträge aus Archäologie und Bauforschung, aus Restaurierung und Baudenkmalpflege. Die Südtiroler Burgen (Ruine Reichenberg, Jaufenburg) liefern zwei Kapitel. Ein Muß für echte Südtirol-Freunde!

Dr.-Ing. Gürhan Özoguz: Treppenbau für "Nichtprofis", Welche Treppe ist die Richtige für mich - Wie baue ich diese auf? Verlag m-haditec GmbH & Co. KG, 58 S. mit vielen technischen Details und erläuternden Zeichnungen von Marie-Luise Schmidt, Bremen 2006, ISBN 3-939416-07-X
Welche Treppe hätten's denn gern? Spätestens, wenn Sie der flotte Baumarkt-Angestellte ("Berater"???) so fragt, leistet dieser Treppenratgeber für Jedermann seine einmaligen Dienste. Spindeltreppe, Wendeltreppe, Sambatreppe, Raumspartreppe, Bodentreppe/Dachbodentreppe, Einholmtreppe, Mittelholmtreppe, gestemmte Wangentreppe, aufgesattelte Treppenstufen, Außentreppe, Haupttreppe, notwendige Treppe, Geschoßtreppe, Nebentreppe, mit und ohne Handlauf, Treppengeländer / Geländer, Kinderschutzleiste, Antrittstufe, Setzstufe, Treppenwechsel, Steigungshöhe, Deckenöffnung, Lichte Höhe, Treppenkürzung, nutzbarer Gehbereich, Fingerfreiheit, Versiegelung/versiegelt, Beizung/gebeizt ... da kann man schon ordentlich ins Grübeln kommen. Und genau hier setzt der treppenkundige Autor mit seinem handlichen, reich mit Beispielfotos, Detailzeichnungen und erläuternden Skizzen angereicherten Leitfaden an, erläutert in klarer, dem Laien verständlichen Sprache die Begriffe, klärt die unterschiedlichen Bauweisen, Vor- und Nachteile, Möglichkeiten und Einbaubedingungen. Schön der Begriffskatalog/Seitenindex am Ende des Büchleins. Prädikat: Für Selberbauer / Do-It-Yourself / Selbst ist der Mann (na ja, meinetwegen auch die Frau) äußerst wertvoll! Und für alle, die sich über die Grundlagen des Treppenbaus informieren wollen, weil sie ihre Treppe umbauen wollen, sie vielleicht auch rausreißen, um dann eine neue Stiege in das anschließende Geschoß zu führen, oder vielleicht sogar darüber nachdenken, für in der Mobilität etwas eingeschränkte Bewohner einen Treppenlift einbauen, mit denen die Geschoßhöhe im Sitzen überwunden werden kann - auf Knopfdruck. Um die vorhandene Treppe auf solche Möglichkeiten und Optionen zu prüfen und vorzubereiten, dient auch dieses Büchlein als nützlicher Ratgeber, denn er weckt das Verständnis für "die Treppe" an sich. Und darauf kommt es bei Neubau, Umbau oder Instandsetzung ja als erstes an. Und dann auf die Finanzierung.

R. Görlacher, V.C. Falk, H. Eckert u.a.: Historische Holztragwerke. Untersuchen, Berechnen, Instandsetzen; Erhalten historisch Bedeutsamer Bauwerke, Empfehlungen für die Praxis, Sonderforschungsbereich 315, Universität Karlsruhe, 1999, ISBN 3-934540-01-5

Wie immer lehrbuchartige Einführung in den Problemkreis. Hervorragende Klärung der Begriffe und Methoden. Teils etwas "untersuchungslastig" und zur Verwissenschaftlichung neigend.

Andererseits mit überzeugenden, soweit technisch/wirtschaftlich überzogen (ausgebaute, verstärkte, wieder eingebaute Tragglieder) trefflich kritisierten Praxisbeispielen und ausführlichem Stoff für den Rechensportler.

Insgesamt wieder mal ein unersetzliches Werk des SFB für die Tragwerksplanung im Bestand.

Mila Schrader: Plumpsklo, Abort, Stilles Örtchen, EDITION: anderweit 2003, ISBN 3-931824-25-X
Was Sie schon immer übers Klo wissen wollten - sich aber nie zu fragen trauten. Wer mehr zu diesem verfemten Thema wissen will, auch, warum wir bei der Betätigung einer Wasserspülung "gegen kosmische Gesetze verstoßen, denn in Wahrheit ist es eine gottlose Tat, eine frevelhafte Geste des Todes, bei der wir unsere Wiedergeburt verlieren" (Friedensreich Hundertwasser), in diesem reich bebilderten Büchlein steht es. Elias Canetti setzte in seinem Werk "Masse und Macht" das Koten gar in Zusammenhang mit seiner Machtpsychologie:

"...Aber auch abgesehen vom Machthaber, der soviel in seiner Hand zu konzentrieren versteht, gehört die Beziehung jedes Menschen zum eigenen Kot in die Sphäre der Macht. Nichts hat so sehr zu einem gehört, als was zu Kot geworden ist. Der konstante Druck, unter dem die Speise gewordene Beute steht, während der ganzen langen Weile, die sie durch den Leib wandert, ihre Auflösung und die innige Verbindung, die sie mit dem Verdauenden eingeht, das vollkommene und endgültige Verschwinden erst aller Funktionen, dann aller Formen, die einmal ihre eigene Existenz ausgemacht haben, die Angleichung oder Assimilation an das, was vom Verdauenden als Leib bereits vorhanden ist - all das lässt sich sehr wohl als der zentralste, wenn auch verborgenste Vorgang der Macht sehen.

Er ist so selbstverständlich, selbst tätig und jenseits allen Bewussten, dass man seine Bedeutung unterschätzt. Man neigt dazu, nur die tausendfachen Späße der Macht zu sehen, die sich oberirdisch abspielen; aber sie sind ihr kleinster Teil. Darunter wird tagaus, tagein verdaut und weiter verdaut. Etwas fremdes wird ergriffen, zerkleinert, einverleibt und einem selber von innen her angeglichen; durch diesen Vorgang allein lebt man. Setzt er aus, so ist man selbst bald am Ende; soviel davon weiß man immer.

Aber es ist klar, dass alle Phasen dieses Vorgangs, nicht nur die äußerlichen und halbbewussten, sich auch im Seelischen abzeichnen müssen. Ihre Entsprechungen hier zu finden, ist nicht ganz leicht; manche wichtigen Spuren werden sich im Lauf dieser Untersuchung wie von selber zur Verfolgung anbieten. Besonders aufschlussreich sind hier, wie sich zeigen wird, die Krankheitserscheinungen der Melancholie. (...)

Der Kot, der von allem Übrigbleibt, ist mit unserer ganzen Blutschuld beladen. An ihm lässt sich erkennen, was wir gemordet haben. Er ist die zusammengepresste Summe sämtlicher Indizien gegen uns. Als unsere tägliche, fortgesetzte, als unsere nie unterbrochene Sünde stinkt und schreit er zum Himmel. Es ist auffallend, wie man sich mit ihm isoliert. In eigenen, nur dazu dienenden Räumen entledigt man sich seiner; der privateste Augenblick ist jener der Absonderung; wirklich allein ist man nur mit seinem Kot. Es ist klar, dass man sich seiner schämt. Er ist das uralte Siegel jenes Machtprozesses der Verdauung, der sich im verborgenen abspielt und ohne dieses Siegel verborgen bliebe." [zitiert nach www.veganswines.de]

Dazu schreibt Mila Schrader eine kleine Geschichte der je nach Epoche und Kultur mehr oder weniger stillen oder heimlichen Örtlichkeit. Und zeichnet detailfreudig nach, wohin der Kaiser zu Fuß ging - wie der Rittersmann zum Erker, Goethe auf den Hof und der Bauer auf den Mist. Dazu viele volkstümliche Wortschöpfungen, ein Literaturverzeichnis und herrliche Klolinks wie www.klotest.de, www.bfgev.de. Nahezu unverzichtbar - ein witziges Geschenk für Jedermann!

W. Bender, M. Schrader: Dachziegel als historisches Baumaterial. Ein Materialleitfaden und Ratgeber, EDITION: anderweit1999, ISBN 3-931824-05-5
Was man zum echten Dachziegel wissen muß, um auf bauphysikalisch problembeladene "moderne" Ersatzbaustoffe auf dem Dach verzichten zu können. Baustoffwissen pur und aktuell - bis zur Neuentwicklung traditoneller Luftkalk-Dachdeckermörtel. Mit umfangreichem Herstellernachweis und vielen bebilderten Beispielen rund um die traditionelle Deckung mit Ziegeln. Viele regionaltypische und baugeschichtliche Hinweise auf Handwerkstechnik und Bauart. Kompendiumscharakter.

Aus der EDITION: anderweit, deren Programm sich um den Altbau und seine bewährten Baustoffe dreht. Uneingeschränkt empfehlenswert.anderweit-Pressetext zum Buch



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