Europäische Kommission Generaldirektion Umwelt (ENV)
Rue de la Loi 200
B - 1049 Brüssel
Referat „Klimaveränderung“ „Grünbuch“ vom 8. März 2000 (Programm zur Verringerung von Treibhausgasemissionen)
Sehr geehrter Herr Delbeke,
die Kommission hat zu einer öffentlichen Diskussion über den EU-intern beabsichtigten „Handel mit Treibhausgasemissionen“ aufgerufen und ausdrücklich um „Meinungen“ gebeten. Diesem Wunsch möchte ich als EU-Bürger und Demokrat hiermit nachkommen und Ihnen meine Bednken schildern.
Als Meteorologe erlaube ich mir die hundertprozentig sichere und fundamental richtige Prognose, dass der Handel mit Emissionsanteilen zwar formal die „Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll“ zu erfüllen vermag, er wird aber eines keinesfalls bewirken, den beabsichtigten und dem Bürger versprochenen „Klimaschutz“. Einzig und allein dieses Motiv, der „Schutz des Globalklimas“ durch die konkrete Beeinflussung der „Globaltemperatur“ mittels Reduktion der „Treibhausgasemissionen“, liegt der im Jahre 1992 in Rio de Janeiro verabschiedeten „Klimarahmenkonvention“ und damit dem 1997 verabschiedeten „Kyoto-Protokoll“ zugrunde. Entfällt dieses Motiv, dann entfällt die Notwendigkeit, die „Treibhausgase“ zu reduzieren und einen Handel mit „Emissionszertifikaten“ zu installieren.
Als Leiter des Referates „Klimaveränderungen“ müssen Sie wissen, dass das „Klima“ laut Definition der WMO ein rein statistisches Konstrukt namens „mittleres Wettergeschehen“ einer 30jährigen Periode ist. Das „Klima“ hat folglich keine physikalische Eigenexistenz wie das Wetter und ist damit per se weder beeinfluß- noch schützbar. Um den kleinsten Klima-Baustein, die Tagesmitteltemperatur eines Ortes, zu berechnen, benötigt man in „D“ 3 Beobachtungstermine (7, 14 und 21 Uhr). Um daraus nach WMO-Standard einen „Klimawert“ zu gewinnen, muss man 30 Jahre akribisch die Temperaturwerte aufzeichnen und erhält 32.871 Werte. Das arithmetische Mittel daraus wird als „Klimanormalwert“ bezeichnet. Dieses Procedere muss man an allen Wetterbeobachtungsstationen der Welt wiederholen. Der „Globaltemperatur“ für das Jahr 1994 lagen nach WMO-Angaben Beobachtungen von 1400 „Landstationen“ zugrunde. Die „Globaltemperatur 1994“ beinhaltet zwar insgesamt 46.019.400 einzelne stationär in „Englischen Hütten“ gemessene Temperaturwerte, doch wo bleiben die 70 Prozent der Erdoberfläche ausmachenden Meere mit ihren Lufttemperaturen?
Natürlich kann man so eine jährliche „Globaltemperatur“ in Relation stellen zur einer präfixierten „Ideal-Globaltemperatur“ oder „Weltmitteltemperatur“ von +15 °C und jede Abweichung von diesem „Normwert“ als „Störung“ eines „Klimagleichgewichtswertes“ deklarieren. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der mühsam berechnete „Globalwert“ invariant ist, weil nachträglich nicht mehr in das Wettergeschehen, wo auch immer auf dem Erdenrund, eingegriffen werden kann. Er spiegelt die Vergangenheit wider! Ebenso kann der zukünftige „Globalwert“ nicht beeinflußt werden, weil das Wetter nicht beeinflußbar ist. Er ist nicht einmal prognostizierbar, weil sich das Wetter schon nach wenigen Tagen selbst der numerischen Berechenbarkeit entzieht. Und Langfristprognosen des Klimas sind unmöglich, weil die Navier-Stokes-Gleichungen für die Berechnung des Verhaltens rein statistischer Luftdruckfeldverteilungen völlig unbrauchbar sind. Statistische Felder haben nur eine Scheinexistenz, aber keinerlei Eigendynamik wie die tatsächlich „lebenden“ Luftdruckfelder mit ihren Tiefs und Hochs. Die politische Maxime „Klimaschutz“ ist aus vielerlei Hoinsicht ganz offensichtlich unsinnig!
Sie ist auch deswegen unsinnig, weil es auf der Erde keinen „natürlichen“ und damit auch keinen „anthropogen“ verstärkten „Treibhauseffekt“ gibt. Die von den „Klimaexperten“ als unstrittig hingestellte Hypothese besagt, dass die Erde im „Strahlungsgleichgewicht“ mit der Sonne „eiskalt“ wäre und nur eine Temperatur von -18° C hätte. Einzig den „Treibhausgasen“ sei es zu verdanken, dass die „Globalnormtemperatur“ +15 °C betrage. Die „Treibhausgase“ würden erst Leben auf der Erde durch den „natürlichen Treibhauseffekt“ von 33 Grad ermöglichen. Abstrahiert man von der völlig unnatürlichen Annnahme eines „Strahlungsgleichgewichts“ zwischen Sonne und Erde und berücksichtigt nur die der Spektralanalytik zugrunde liegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten, dann wird sofort evident, dass ein „Treibhauseffekt“ unmöglich ist und für das Leben katastrophal wäre. Er ist deshalb unmöglich, weil die kontinuierlich von einem „schwarzen Körper“ über ein breites Wellenlängenspektrum emittierte Strahlung, das Spektrum der Temperaturstrahlung der Erde reicht von etwa 5 bis 50 µm, nicht 100prozentig von einer nur selektiv Strahlung absorbierenden Gashülle absorbiert werden kann. Einzig aus diesem Grunde gilt das von Isaac Newton formulierte Abkühlungsgesetz (cooling law). Kein Körper kann sich in einer kälteren Umgebung mit emittierter, dann absorbierter und partiell re-emittierter Eigenenergie erwärmen.
Aus diesem Grunde gibt es auch keinerlei Zusammenhang zwischen den „Klimaveränderungen“ der Vergangenheit und den anhand von Eisbohrkernen rekonstruierten Verläufen des atmosphärischen CO2-Gehaltes. In dem Report Nr. 297 vom Februar 1999 des MPI für Meteorologie in Hamburg steht auf Seite 3-1: „Die Rekonstruktion aus in polaren Eiskernen eingeschlossener Luft zeigt, daß die atmosphärische CO2-Konzentration während des gesamten Holozäns, i. e. während der letzten 8000 Jahre ... ungefähr auf einem konstanten Niveau von ungefähr 280 ppmv verweilte“.
Als Leiter des Referates „Klimaveränderungen“ ist Ihnen sicher die MPI-Publikation bekannt. Ihnen ist auch bekannt, wie veränderlich das „Klima“ während der letzten 8000 Jahre war. Ein konstanter CO2-Wert kann also unmöglich Auslöser für die permanenten Klimavariationen gewesen sein. Eine Ursachenerklärung für das ständige Auf und Ab des „Klimas“ habe ich in der klimatologischen Fachliteratur bisher vergeblich gesucht. Die Wissenschaft wird über eine bloße Beschreibung wohl auch nie hinauskommen, weil die Ursache der „Klimavariabilität“ in der Wettervariabilität zu suchen ist.
Ich vertrete die bisher unwiderlegte Behauptung, dass die von dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) vertretene Hypothese jeglicher physikalischer Stichhaltigkeit entbehrt. Mag auch der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigen, eine „Klimakatastrophe“ durch „Erderwärmung“ wird er nie und nimmer auslösen. Dies liegt einfach daran, dass der Mensch das „stets offene atmosphärische Strahlungsfenster“ zwischen „7 und 13 µm“ nicht schließen kann, schon gar nicht mit der praktisch gesättigten CO2-Absorptionsbande bei 15 µm. Ich vertrete daher den Standpunkt, dass die Behauptung eines „Treibhauseffektes“ ein wissenschaftlicher „Schwindel“ ist.
Ich ersuche Sie als verantwortlichen Leiter des Fachreferates „Klimaveränderungen“, meinen Einwendungen mit der notwendigen wissenschaftlichen Sorgfalt nachzugehen und eine totale Revision der „Klimapolitik“ zu bewirken. Weder die Reduktion der „Treibhausgase“, weder der geplante Handel mit Emissionsanteilen, weder die staatliche Energieverteuerung durch „Ökosteuern“ werden am Wetterverhalten etwas ändern und damit auch nicht an dessen statistischem Folgekonstrukt „Klima“. Diese politischen Maßnahmen sind, was das vorgegebene Ziel „Klimaschutz“ betrifft, unzulässig, weil von vornherein erfolglos.
Ich beantrage die Berufung einer wirklich objektiven und unabhängigen, einzig ethischen Maßstäben verpflichteten Kommission von Wissenschaftlern, um das ganze Ausmaß des „Treibhaus-Schwindels“ in all seinen gesellschaftspolitischen Dimensionen und Implikationen offenzulegen. Darüber hinaus bitte ich Sie vorsorglich um Rechtsmittelbelehrung und Nennung einer gerichtlichen Instanz, die eine solche Prüfung des Sachverhaltes vornimmt.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfgang Thüne
Martin Durkin: The Great Global Warming Swindle, CD mit dem sensationellen Klimaschocker-Film, der die mediale Aufklärung rund um den Ökoterrorismus kräftig anfeuerte.
Empfohlene und weiterführende Literatur der Ökokritiker / Klimaleugner / Klimaschutzskeptiker: