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Konrad Fischer: Altbauten kostengünstig sanieren Konrad Fischer
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KLIMAFAKTEN UND KLIMALÜGEN 42
Texte gegen Ökoterrorismus durch Energiesparzwang und Klimaschutzerpressung

Inhalt

1 Einleitung: ein Mailwechsel mit einem anonymen Klimaterroristen
2 Geht es um Energiesparen? Umweltschutz?? CO2??? Welterlösung????
3-7 Medienmanipulation 1 2 3 4 5
8-10 Versiegende Energiequellen? 1 2 3
11-39 Vergebliche Liebesmüh besorgter Bürger aus dem Ökowiderstand 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29
40-51 Dipl.- Met. Dr. Wolfgang Thüne gegen den Treibhausschwindel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
52-54 Dämmtechnik - Ökologie und Ökonomie 1 2 3
55-59 Wer ist schuld am Klimawandel? 1 2 3 4 5
60-62 CO2-Emissions-Zertifikathandelsterror 1 2 3 (mit INFAS/FAQ-Bundestagsumfrage)
63 Das Klimaschutz-Quiz
64 Aus dem Brennstoffspiegel
65 Rückversicherung und Klimapropaganda
66-67 Ökos Pro Atomkraft 1 2
68-73 Ökoterrorismus - Die Grüne Bewegung 1 2 3 4 5 6

42 Ökoterrorismus - Dipl.-Met. Dr. Thüne gegen den Treibhausschwindel 3

Dem Glauben an das Versprechen „Klimaschutz“ geht der Glaube an die Macht zur „Klimaveränderung“ und zur „Herrschaft über das Wetter“ voraus – doch woher kommt dieser Glaube?

Lenin - Stalin - Putin und das „Kyoto-Protokoll“

Wolfgang Thüne

Nach langem Zögern und massivem Druck seitens der Europäischen Union, insbesondere auch der Bundesrepublik Deutschland, will Russland nun doch endlich das Kyoto-Protokoll ratifizieren. Wie die Vereinigten Staaten von Amerika so hatte auch Russland 1997 in Kyoto ein Protokoll unterzeichnet, das einige Industrieländer verpflichtet, Schritt für Schritt ihre Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, um die weitere Erderwärmung zu stoppen und die drohende Klimakatastrophe abzuwenden.

Während sich bis heute die USA strikt weigern, das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren, hat sich nun nach langem Zögern der russische Präsident Putin bereit erklärt, der Staatsduma die Ratifizierung zu empfehlen, um an dem lukrativen Zertifikathandel partizipieren zu können. Man rechnet mit jährlichen Einnahmen von 5 Milliarden Dollar. Russland könnte so den unrühmlichen Untergang der Sowjetunion „vergolden“. Dieses ganze gigantische Geschäft kann aber nur funktionieren, wenn man nicht nur an die wundersame Geldschöpfung, sondern auch an die Wirkung des Handels, den dadurch zu erzielenden „Schutz des Globalklimas“, glaubt.

Blickt man in die Entstehungsgeschichte der Sowjetunion zurück, dann wird verständlich, warum der russische Präsident und Schröder-Freund Wladimir Putin doch noch dem Drängen, sich dem „Klimaschutz“ nicht zu verwehren, nachgegeben hat. Hilfreich für dieses Verständnis ist ein Büchlein „Elektrizität rings um uns“ von A. P. Beljakow, das im Jahre 1954 in der „DDR“ im Kinderbuchverlag Berlin herausgegeben wurde.

In dem Büchlein, für Schüler ab 12 Jahre geschrieben, lesen wir: „Die sowjetische Gesellschaftsordnung, die fortschrittlichste der Welt, und die Elektrifizierung, welche die höchstentwickelte Form der industriellen Technik darstellt, bilden die Grundlage für den Aufbau des Kommunismus. Hierüber hat der große Lenin die folgenden denkwürdigen Worte gesprochen: “Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“. …Lenin und Stalin lehrten, daß es ohne reichliche Versorgung der Werktätigen mit allem zum Leben Notwendigen, ohne eine stürmische Entwicklung der Arbeitsleistung auf der Grundlage der Elektrifizierung des ganzen Landes unmöglich ist, das Glück der Menschheit – den Kommunismus – aufzubauen. …Um die Rückständigkeit und Zerrüttung der Volkswirtschaft eines riesigen Landes zu beseitigen, war ein genauer, wissenschaftlich begründeter Plan notwendig. Darum wurde nach einem Vorschlag Lenins zur Aufstellung eines solchen Planes die Staatliche Kommission zur Elektrifizierung Russlands, abgekürzt „Kommission GOERLO“, gegründet.“ Der Plan wurde erfüllt.

Doch, so heißt es weiter: „Lenin erlebte nicht mehr die volle Verwirklichung seiner herrlichen Idee, die Elektrifizierung des Landes. Diesen großen Plan verwirklichte das sowjetische Volk unter der Führung Stalins, des genialen Nachfolgers Lenins.“ Doch was wäre der Mensch, wenn er nicht gleich in Träume und Wunschvorstellungen verfallen würde und Utopien nachhinge?  Typisch für den sozialistischen Wirklichkeitsverlust ist folgende Vision:

„Jahrhunderte und Jahrtausende haben die Menschen davon geträumt, die Welt zu verändern, frei und freudig zu arbeiten und zu leben. Diese in den Märchen überlieferten Wunschträume sind in der Sowjetunion bereits in Erfüllung gegangen. Die unter der Leitung der Partei Lenins und Stalins vom großen sowjetischen Volke durch die Elektrifizierung geschaffene gewaltige Technik erlaubt es, die Natur umzugestalten, das Klima zu verändern, die Dürren abzuwenden, aus Wüsten blühende Gärten zu machen und ein schöneres Leben zu schaffen, als es in den Märchen dargestellt wird. Zur Entwicklung dieser Technik haben die Söhne des sowjetischen Volkes – ihre fortschrittlichsten Wissenschaftler, Ingenieure und Erfinder – nicht wenig beigetragen.“

Doch die Vision ist noch nicht am Ende, die Phantasie greift weiter aus: „Mit Hilfe der Elektrizität wird auch der alte Wunsch der Menschheit, das Wetter zu regieren, Wirklichkeit werden: Bei Trockenheit wird man durch starke elektrische Apparate – Konzentratoren – die Wolken verdichten und in Regenwolken umwandeln können. Oder man wird, was noch vorteilhafter ist, gigantische elektrische Regenmaschinen einsetzen. An trüben Tagen wird man den Wolkenvorhang beseitigen können, der die Sonne verdeckt; man wird Regenwolken ableiten und zerstreuen können; die Wissenschaft wird Wege finden, um an heißen Tagen die Schwüle zu vermindern und an kalten Tagen den starken Frost. Es werden einige Jahre vergehen, und durch eine mächtige Elektrotechnik und Elektrifizierung des ganzen Landes wird das Sowjetvolk unter der Leitung der Partei Lenins und Stalins eine nie dagewesene Arbeitsproduktivität erreichen. Damit wird für Millionen Menschen, für die Schöpfer der kommunistischen Gesellschaft, ein Überfluß an allen zu einem glücklichen Leben erforderlichen Gütern vorhanden sein.“

Diese utopischen Wunschträume sind zerplatzt wie eine Seifenblase. Das Sowjetvolk war des ewigen Wartens auf das „glückliche Leben“ überdrüssig. Die glorreiche Sowjetunion unter ihren genialen Führern Lenin und Stalin existiert nicht mehr. Doch Träume sind unzerstörbar, insbesondere derjenige, das „Wetter zu regieren“ und das „Klima zu verändern“ und leben in der neomarxistischen Idee der „Gesellschaftsveränderung“ weiter. Wenn Präsident Putin nach langem Zögern und Taktieren das Kyoto-Protokoll durch die Staatsduma ratifizieren läßt, dann mag das „Kassemachen“ im Vordergrund gestanden haben, doch sollte er stets daran denken, wie im vergangenen Jahr sein Versuch, anlässlich der 300-Jahr-Feier von der Stadt St. Petersburg von der Ostsee heranziehende Regenwolken zu zerstreuen, jämmerlich und kläglich scheiterte.

Der alte Wunsch der Menschheit, das Wetter zu regieren, wird ein Wunsch bleiben, ob mit oder ohne Kyoto. Geld mag zwar die Welt regieren, aber nicht das Wetter! Das Wetter ist unbestechlich und für menschliche Wünsche unempfänglich

Was besagt in diesem Zusammenhang die grün-sozialistische Parole „von der Natur lernen“? Was sollen wir von der Natur, ganz speziell vom Wetter, lernen? Die Beständigkeit des Wetters liegt in seiner Unbeständigkeit. Außerdem macht das Wetter, man denke an den begriff „Aprilwetter“, das, was es will – ohne jegliche Rücksicht auf menschliche Wünsche. Wollen wir das lernen – Rücksichtslosigkeit? Der Begriff „Ellenbogengesellschaft“ deutet darauf hin! Doch ist dies das Idealmodell für ein freiheitlich-friedliches und solidarisches Gemeinschaftsleben?

Oppenheim, dem 17. Oktober 2004
s.a. Wolfgang Thüne, Freispruch für CO2, Wiesbaden 2002, ISBN 3-9807378-1-0

Die "Klimakatastrophe" -ein "Hohlraum"-Phänomen"

Wolfgang Thüne, Oppenheim

Welcher vernünftige, verantwortungsbewußte und nach ethischen Maßstäben handelnde Mensch versinkt den heutigen apokalyptisclien Klima-,,Prognosen" nicht in schuldhafte Betroffenheit, zumal meist betont wird, dass die Klimaänderungen überwiegend von den Industrieländern verursacht werden. Wenn auch diese politischen Schlußfolgerungen ob ihres apodiktischen Charakters keine kritische Hinterfragung mehr zu tolerieren scheinen und zudem das eingängige Bild "Treibhaus" jegliche investigative Lust aufs Nachprüfen ruhigstellt, so sind und bleiben es Schlußfolgerungen, die auf "Modell"vorstellungen beruhen. ,,Modelle" sind aber automatisch variable Hilfskonstruktionen des menschlichen Geistes, der die Wirklichkeit in ihrer synthetischen Komplexität nicht erfassen kann, ohne sie vorher analytisch in Teilaspekle zerlegt zu haben.

Einem Wissenschaftler muß stets und immer die Frage erlaubt sein, wie die "Modelle" beschaffen sind und auf welchen konkret nachprüfbaren und nachvollziehbaren Approximationen und Prämissen somit die Schlußvolgerung von der sich abzeichnenden ,,Klimakatastrophe" beruht. Da sind 1. die seit 1958 erfolgenden C02-Messungen von Keeling auf dem Mauna Loa in Hawaii. Da ist 2. die schon 1972 vom Club of Rome aufgestellte Behauptung, der C02-Anstieg unterliege einem exponentiellen Wachstum, prognostisch und retrospektiv. Da sind 3. die Eisenbohrkernuntersuchungen von Oeschger (1978) und Barnola (1988) mit der Rekonstruktion von C02-Konzentration und relativer Temperaturänderung. Da ist 4. die Definition "Globaltemperatur" und deren Rekonstruktion nach Jones (1982) und Hansen (1987) mit dem "Anstieg" nach 1860, mit dem "Rückgang" nach 1940 und dem "Anstieg" nach 1975.

Was verbindet diese diversen ursächlich zusammenhanglosen Befunde? Was verbindet den in 3000 m Höhe auf dem Vulkankegel Mauna Loa gemessenen C02-Wert mit der irgendwie berechneten "Globaltemperatur"? Eine "Kausalbeziehung" kann es offensichtlich nicht geben, wenn man sich die jahreszeitliche Variabilität und die interannuelle Irregularität des Wetters in den diversen Klimazonen der Erde anschaut. Wie soll ein Einzelwert, auch wenn man ihn für ubiquitär und global repräsentativ erklärt, einerseits ein absolutes "Chaos" an Wetter erlauben, aber dies andererseits wieder so disziplinieren und koordinieren, dass ihm am Jahresende die "Globaltemperatur" auf wenige Hundertstel Grad folgt? Nach Meinung der "Klimaexperten" müßte man sich den Mauna-Loa-Wert bildhaft als "Thermostat" vorstellen, der die unterschiedlichsten Temperaturen in den Räumen des Hauses Erde erlaubt, aber dennoch die "strahlende" Außentemperatur als "Globaltemperatur" exakt regelt. Nur so ist die These zu verstehen, dass ein Anstieg der "Globaltemperatur" dann und nur dann gestoppt und die sich abzeichnende "Klimakatastrophe" nur verhindert werden kann, wenn die Industrienationen ihre CO2-Emissionen drastisch reduzieren.

"Eiszeithypothese"

Zur Absicherung der behaupteten "Kausalität" wird amtlich auf Svante Arrhenius und seine 1896 aufgestellte "Eiszeithypothese" [1] verwiesen. Diese besagt schlicht, dass eine in etwa 6 km Erdnähe gedachte, alles Kohlendioxid der Atmosphäre enthaltende und die Erde umhüllende "Kohlensäureschicht" mit einer Temperatur von etwa -16oC je nach Kohlensäuregehalt die mit einer "Weltmitteltemperatur" von einheitlich +15 oC versehene Erdkugel veranlassen könnte, sich abweichend von diesem "Grundwert" eiszeitlich abzukühlen oder warmzeitlich zu erwärmen.

Das von Arrhenius erfundene und 1901 [2] gegen Kritik vehement verteidigte "neue Princip", dass "je niedrigere Temperatur also die strahlenden Kohlesäureschichten besitzen, desto kräftiger ist ihr Wärmeschutz für die Erde", widerspricht allen damaligen und heutigen Erkenntnissen der Physik, angefangen mit dem von Fourier (1768-1830) im Jahre 1811 formulierten Grundgesetz des molekularen Wärmetransports, das den Zusammenhang zwischen der Ursache eines Wärmetransports, einem räumlichen Temperaturgradienten in einer Raumrichtung und der in einer Zeitspanne durch eine Grenzfläche transportierten Wärme beschreibt [3]. Auf Fourier geht auch die Definition der Wärmeleitfähigkeit zurück. Gilt in elektrisch gut leitenden Metallen das Wiedemann-Franzsche Gesetz, so sind nichtmetallische Baustoffe schlechte Wärmeleiter. Ruhende Gasschichten in Poren oder zwischen Mineral-, Glas-, Holz- oder Korkfasern vermindern die Wärmeleitfähigkeit weiter. Bei einer Wärmeleitfähigkeit unter 0,1 W/mK werden letztere als Wärmedämmstoffe bezeichnet.

Auch wenn Arrhenius bei seinem "Modell" den analytischen Reduktionismus auf die Spitze treibt, indem er die Luftschicht zwischen Erdoberfläche und seiner hypothetischen "Kohlensäureschicht" für absolut kohlensäure- und wasserdampffrei, homogen, isotrop, unbeweglich und diatherm deklariert -alles von der Wirklichkeit wegführende idealisierende und simplifizierende Modellannahmen - und praktisch unausgesprochen die Atmosphäre zu einem Vakuum reduziert, so entrinnt er dennoch nicht den Gesetzen der Physik, wie es Max Planck (1858 1917) unmißverständlich aufzeigte: "Ein Körper A von l00 oC emittiert gegen einen ihm gegenüber befindlichen Körper B von 0 oC genau die Wärmestrahlung, wie gegen einen gleich großen und gleich gelegenen Körper B' von 1000 oC, und wenn der Körper A von dem Körper B abkühlt, von dem Körper B' aber erwärmt wird, so ist dies nur eine Folge des Umstandes, dass B schwächer, B' aber stärker emittiert als A" [4]. Man kann das Modell Arrhenius mit einer Thermosflasche vergleichen. Wenn man diese in ein Eisbad legt, müßte der Kaffee im Vergleich zur Zimmertemperatur nicht nur langsamer kalt, sondern sogar "wärmer" werden. Ein paradigmatisches Paradoxon!

Was ist Wärme?

Der Mensch kann sich bei seinen Gedankenexperimenten zwar hypothetisch-idealisierend der Natur "entfremden" und fiktive "Treibhauseffekte" [5] erfinden, doch entrinnen kann er den Naturgesetzlichkeiten nicht, wie dies das Wetter tagtäglich vormacht. Man braucht nur ein x-beliebiges Physikbuch aufzuschlagen, um Arrhenius ad absurdum zu führen. Gerthsen und Vogel antworten auf die Frage: ,,Was ist Wärme?" - Die ganze Wärmelehre läßt sich in einem Satz zusammenfassen: "Wärme ist ungeordnete Molekülbewegung" [6]. Von dieser Definition leitet sich der Begriff der Temperatur als Maß für die mittlere kinetische Energie der Moleküle, das 1842 von Mayer formulierte ,,mechanische Wärmeäquivalent", die Kalorimetrie, die kinetische Gastheorie, die Brownsche Molekularbewegung, die Boltzmann-Verteilung, die Maxwell-Verteilung, die Wärmekraft- und Kraftwärmemaschine, die Gesetze der Wärmeleitung und Diffusion, die Hauptsätze der Thermodynamik etc. ab. Kann ,,Energie" auch per elektromagnetischer Strahlung in einem Vakuum transportiert werden wie beispielsweise das Licht von der Sonne durch den Weltraum zur Erde, so ist ,,Wärme" notwendigerweise und unverzichtbar an die Existenz von Materie in Form von Atomen und Molekülen gebunden. Im Vakuum gibt es zwar elektromagnetische Strahlung jedweder Wellenlänge aber keine Wärme und damit kein Leben, kein Wetter und auch nicht das davon abgeleitete menschliche Konstrukt ,,Klima". Im Vakuum könnten wir uns zwar noch optisch wahrnehmen, aber nicht mehr akustisch verständigen.

Der von Planck geprägte Begriff "Wärmestrahlung" bedeutet nicht den tatsächlichen Transport eines "Wärmestoffes", der Begriff beschreibt die erzeugte Wirkung "Wärme" nach Absorption der elektromagnetischen Strahlung. Energie muß zuerst von einem Körper "absorbiert" und in "Wärme" transportiert werden, bevor sie unter Verlust als Strahlung größerer Wellenlänge wieder "emittiert" wird. Absorbtion und Emission erfolgen immer "auf Kosten von", wie Max Planck schreibt.

"Idealer schwarzer Körper"

Einzig bei dem Modell ,,idealer schwarzer Körper" soll nach Definition von Kirchhoff (1824-1887) die abgegebene Strahlung identisch mit der aufgenommenen sein. Diese Idealbedingung erfüllen nicht einmal schwarz berußte rauhe Flächen, so dass man zwecks Simulation zu dem Modell ,,Hohlraum" [6] als ,,schwarzem Körper" gegriffen hat. Die Strahlung aus dem ,,Loch" eines beheizten Hohlraumes, der mit mehreren Luftmänteln zur Wärmeisolation umgeben ist, also ein isoliertes und abgeschlossenes System darstellt, soll also identisch sein mit der Strahlung einer schwarzen Fläche gleicher Temperatur. Bei Heiztemperaturen von etwa 600 oC wird Rotglut als Glühfarbe, bei 1000 oC wird gelb und bei 1300 oC weiß erreicht. Erst dann wird die elektromagnetische Strahlung für das Auge sichtbar.

Nach der spektralen Intensitätsverteilung der ,,schwarzen Strahlung" steigt die Gesamtemission nach dem Planckschen Strahlungsgesetz sehr schnell mit wachsender Temperatur. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, das Spektrum der ,,schwarzen Strahlung" aus den herkömmlichen thermo- und elektrodynamischen Gesetzen zu erklären, führte Max Planck 1900 eine der klassischen Physik grundsätzlich fremde Annahme ein, nämlich die Quantenhypothese.

Sie beinhaltet als Grenzfall auch das vorher von Wien (1864-1928) aufgestellte Strahlungsgesetz, welches die Existenz des Wellenlängenmaximus beschreibt. Die Gesamtenergiedichte, welche der Fläche unter der Planck-Kurve entspricht, wird mit Hilfe des Stefan Boltzmannschen Gesetzes berechnet.

Mit diesem physikalischen Gesetzesinstrumentarium, das für den Idealfall "schwarzer Körper" konzipiert ist, operiert man in der "Klimaforschung". Der Modellvorstellung nach muß man sich die ,,Klimaerde" als einnen ,,schwarzen Körper" in einem perfekt isolierten und abgeschlossenen "Hohlraum" vorstellen, der von der Sonne beheizt wird, und innen mit einem diathermanen und unbeweglichen Medium ausgefüllt ist und in welchem zudem "thermodynamisches Gleichgewicht" herrscht. Diese Modellannahmen sind so fern jeglicher Realität - das Ökosystem Erde ist offen (!) -, dass sie völlig ungeeignet erscheinen, um daraus irgendwelche klimatischen Idealzustände abzuleiten wie den ,,natürlichen Treibhauseffekt". Allein die Bildung der Differenz zwischen der mittels des Stefan Boltzmannschen Gesetzes berechneten ,,Strahlungstemperatur" von -18 oC bei einer solaren Heizleistung von 240 W/m3 mit der zusammengemittelten ,,Globaltemperatur" von +15 oC und die Deklaration dieser Differenz von +33 oC zum natürlicher ,,Treibhauseffekt" ist nicht statthaft. Beide Temperaturen sind nicht kompatibel, wie ein Blick auf die Definition der Lufttemperatur als Maß der ungeordneten Molekülbewegung zeigt und bei Max Planck nachzulesen ist.

Die Stefan-Boltzmann-Temperatur ist nicht mit der Wien-Temperatur und beide sind nicht mit der Lufttemperatur vergleichbar. Diese in 2 m Höhe in einer Englischen Hütte gemessene Temperatur darf wiederum nicht mit der Oberflächentemperatur der Erde gleichgesetzt werden.

Die wichtigste und praktisch alleinige Energiequelle für die Erde ist die Sonne. Deren elektromagnetische Strahlung - Lichtstrahlen und Wärmestrahlen unterscheiden sich einzig durch ihre unterschiedlichen Wellenlängen -, bedingt direkt und indirekt die Lufttemperatur und beeinflußt damit den Luftdruck, die Stärke und Richtung der Winde, die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit und die Niederschläge. In das ,,Chaos" unterschiedlicher Luftdruck-und Temperaturwerte bringt die Natur ,,Ordnung" als Tief- und Hochdruckgebiete, welche nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik die Aufgabe haben, zwischen verschieden temperierten Raumpunkten einen Temperaturausgleich herzustellen. Dies macht die Natur nicht rechnerisch, indem sie Temperaturen als Qualitätsgrößen zu ,,Globaltemperaturen" mittelt, sondern "Wärmequantitäten" in Form von Luftmassen verfrachtet und durchmischt. In der horizontalen wie vertikalen Verfrachtung von Luftmassen und deren Tendenz zur Verwirbelung sind Ursprung und Ablauf des Wettergeschehens zu sehen. Ohne Konvention gäbe es weder Schönwettercumuli noch die majestätischen Gewitterwolken.

Das Wesen der "Wärme" war zur Zeit von Arrhenius 1896 schon bestens erforscht. In einer "Denkschrift über die Wärme" schrieben im Jahre 1783 Lavoisier und Laplace an der Pariser Akademie, dass die Physiker nicht einer Meinung über die Wärme seien. "Mehrere unter ihnen betrachteten sie als eine Flüssigkeit", andere glauben, sie sei "die lebendige Kraft, welche sich aus den unmerklichen Bewegungen eines Körpers ergibt. Sie ist die Summe der Produkte aus der Masse eines Moleküls und dem Quadrat der Geschwindigkeit [7]. Dies erinnert an Einsteins berühmte Formel E = m . c2. Und Rudolf Clausius (1822-1888) formulierte bereits 1850: "Energie kann spontan längs eines Temperaturgefälles von Warm nach Kalt fließen, aber nicht umgekehrt".

Ideologische Falle und ,,Suffizienzrevolution"

Durch die Idealisierung ,,diatherman" reduzierte Arrhenius die Atmosphäre zu einem Vakuum, durch die Idealisierung ,,unbeweglich" unterband er jegliches Wetter und durch die Idealisierung ,,wasserdampffrei" entzog er jeglichem Leben die Existenzgrundlage. Arrhenius abstrahierte solange vom Konkreten, bis er seinen ,,Beweis" hatte, der Kolensäurehehalt ist für Eis- und Warmzeiten verantwortlich. Es wird allerlhöchste Zeit, dass die ,,Experten", welche vor gut zehn Jahren als wetterunerfahrene ,,Zauberlehrlinge" die unsinnige Gefahr der treibhausbedingten, CO2- induzierten "Klimakatastrophe", den globalen Klima-GAU, heraufbeschworen und sich auf Arrhenius beriefen, ihre eigentlichen Motive offenlegen, bevor die ideologische Falle ,,Suffizienzrevolution" zuschlägt und die Industrienationen zu ,,grünen Paradiesen " reduziert werden. Diese ,,Ökogeister" wollten sie sicher nicht heraufbeschwören.

Anmerkungen

[1] Arrhenius, S.: On the Influence of Carbonic Acid in the Air upon the Temperature of the Ground. Phil. Mag. S. 5. Vol. 41. No. 251. April 1896.
[2] Arrhenius, S.: Ueber die Wärmeabsorption durch Kohlensäure und ihren Einfluss auf die Temperatur der Erdoberfläche, Olversight of Kongl. Vetenskaps-Akademiens Förhandlingar 1901. No. 1. Stockholm, S. 25-58.
[3] Hering, H.: Martin, R.; Stohrer, M.: Physik für Ingenieure, Düsseldorf 1992, S. 204.
[4] Planck, M.: Wärmestrahlung, 5. Aufl., Leipzig 1993, S. 7.
[5] Gerlich, G.: Die physikalischen Grundlagen der Treibhauseffekte, in: Europäische Akademie für Umweltfragen e.V. (Hrsg.I: Treibhaus-Kontroverse und Ozon-Problem, Tübingen 1996, S. 115-148.
[6] Gerthsen, Ch.; Vogel, H.: Physik, 17. Aufl.; Berlin 1993, S. 193-272.
[7] Verband Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Robert Mayer und das Energieprinzip 1842-1942. Gedenkschrift zur 100. Wiederkehr der Entdeckung des Energieprinzips. Berlin 1942, S. 140.


Weiter: Thüne 4


Martin Durkin: The Great Global Warming Swindle, CD mit dem sensationellen Klimaschocker-Film, der die mediale Aufklärung rund um den Ökoterrorismus kräftig anfeuerte.

Empfohlene und weiterführende Literatur der Ökokritiker / Klimaleugner / Klimaschutzskeptiker:





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