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Gedanken zur Zeit
"Vater" Staat und die Würde seiner "Kinder"
Der Mensch begreift sich, fühlt sich als Mensch nur durch den Mitmenschen. Der Mensch ist ein von Natur aus auf Gemeinschaft angewiesenes Wesen. Er entspringt aus der Zweisamkeit von "Adam und Eva". Als Einzelwesen ist der Mensch weder fortpflanzung- noch überlebensfähig. Doch obgleich der Mensch auf den Mitmenschen, auf Gemeinschaft angewiesen ist, ist er ein eigenständiges und durchaus egoistisches Wesen mit eigenem Willen wie dem notwendigen Durchsetzungsvermögen. Er besitzt auch eigenständige Rechte, Naturrechte. Im christlich-abendländischen Verständnis ist jeder Mensch nicht nur ein Geschöpf, er ist ein "Kind Gottes". Hier liegt seine Gleichberechtigung mit allen anderen "Kindern", hieraus leitet sich die Würde seiner Person ab. Der Mensch hat ein Recht auf Würde. Sie zu schützen ist vorrangige Aufgabe von "Vater" Staat. Zu recht beginnt die Verfassung mit dem Auftrag: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Die Legitimation jedes Staates liegt aus menschenrechtlicher Sicht vornehmlich darin, die Würde seiner Bürger nicht nur zu achten und nicht anzutasten, sondern zu schützen und Verletzungen zu ahnden. Aus diesem Grunde hat das Volk dem Staat die notwendige Macht übertragen, die Freiheitsrechte des Bürgers zu sichern und für Frieden und Ordnung zu sorgen, wenn Rechte verletzt werden und es zu Streit kommt. Selbstjustiz ist untersagt, das Gewaltmonopol liegt bei "Vater" Staat. Er soll bei Zwistigkeiten die Rechtsgleichheit garantieren und Frieden stiften nach der Erkenntnis: Nur Gerechtigkeit schafft Frieden!
Das Gesetz darf daher keine Rangunterschiede kennen, vor ihm müssen alle Menschen gleichberechtigt sein. Dieses individuelle Gleichberechtigungsprinzip wird häufig zum "Gleichheitsprinzip" verkürzt. Die Rechtsgleichheit besagt einzig und allein, daß alle Menschen gleiche Rechte haben und vor Gericht gleichberechtigt sind, nicht diskriminiert werden dürfen. Die marxistische These von der "Gleichheit" aller Menschen ist ein utopischer Wunschtraum, der nie Realität wird, weil er einfach der Natur widerspricht. Die Natur lebt aus der Vielfalt und nicht der Einfalt! Wie jede Pflanze und jedes Tier, so ist auch der Mensch ein unverwechselbares Einzelwesen mit eigenen Charakter, eigenem Verstand, eigenem Willen. Er hat das ureigene Recht auf Selbstverwirklichung, freier Berufs-, Partner- und Wohnsitzwahl. Jeder Mensch hat auch das Recht auf Scheitern. Der Mensch ist von Natur aus kein "Gutmensch"; er ist egoistisch und fehlbar, ein sündhaftes Wesen. Der Mensch kann Täter werden und seinen Mitmenschen zum Opfer herabwürdigen.
Der Lebens- und Selbsterhaltungstrieb bedingt, das jeder Mensch von Natur aus auf "seinen" Vorteil aus ist. Das ist solange nicht anstößig, wie die Würde der Mitmenschen nicht über Gebühr beansprucht und verletzt wird. Den Rahmen, das tolerierbare Maß setzen die Gesetze. Werden diese verletzt, dann tritt "Vater" Staat als Schlichter und Friedensstifter auf den Plan. In einer "Gesellschaft" mit einer schier unendlichen Vielzahl ein Einzel- und Gruppeninteressen wird ständig gegaunert, gekungelt, gelogen, gemauschelt, gestohlen und betrogen. Der Staat als Hüter von Recht und Ordnung wie als neutraler Friedensstifter wird nie arbeitslos.
Doch der Staat muß sich strengstens davor hüten, selbst "Mensch" zu werden und eigene Egoismen zu entwickeln. Dem Staat steht kein Eigeninteresse zu, der Souverän ist das Volk. Demokratie heißt Volksherrschaft. Die Regierung hat einzig und allein das Mandat, das Wohl des Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Insbesondere darf der Staat sich nicht bereichern. Er darf keine überflüssigen und unnötigen Verwaltungen mit unanständig hohen Vergütungen unterhalten; er darf keinen "Wasserkopf" haben. Exakt dies ist zunehmend der Fall. Indem sich der Staat als "Glücksbringer" mißversteht, bläht er seinen Verwaltungsapparat immer weiter auf, produziert er immer neue Gesetze und Verordnungen, wird er zum bürokratischen Ungetüm, das den Freiheitsraum seiner Bürger immer mehr einengt. Die Regelungswut kennt keine Grenzen mehr.
So aufgebläht wird der Staat zum geldhungrigen Raubtier, das seine Bürger ausquetscht und immer neue Steuern und Abgaben erfindet, um sein "Eigenleben" zu finanzieren. Der "Vater" Staat hat sich zu einem unersättlichen Moloch entwickelt. So wie er es von seinen Bürgern verlangt, auch der Staat hat sparsam und haushälterisch zu wirtschaften. Das Hauhaltsrecht kennt eigentlich keine Verschuldung, Einnahmen und Ausgaben sollten ausgeglichen sein. Dennoch wird massiv dagegen verstoßen, über alle Parteien hinweg. Die exorbitante Staatsverschuldung schädigt nachhaltig, vor allem unsere Nachkommen, unsere Kinder und Kindeskinder! Ganze Behördenapparate sind nur noch damit beschäftigt zu überlegen, wo und wie man Steuern erhöhen und neue eintreiben kann. Der "vorletzte" Staatsstreich fand am 1. April 1999 statt, mit der "ökologischen Steuerreform". Unter dem Vorwand, das "Klima" schützen zu müssen, verteuerte er Strom, Gas und Öl! Dies führte 2003 zu Mehreinnahmen von etwa 17 Milliarden Euro, knapp 34 Milliarden DM. Könnte der Bürger für dieses "sein" Geld nicht besseres Wetter erwarten? Im Prinzip ja, denn "Klimaschutz" müsste beim Wetterschutz anfangen.
Diese ganze Schulden- und Steuererhöhungspolitik läuft unter dem Tarnnahmen "soziale Gerechtigkeit"! Doch ist es sozial gerecht, gerade dem "kleinen Mann" Geld aus der Tasche zu ziehen für ein Vorhaben, "Klimaschutz", das total utopisch ist? Dagegen war der Ablaßhandel im Mittelalter, als die Kirche den Reichen den Himmel verkaufte, mehr als "sozial". Keine "Ökosteuer", und das weiß auch der Staat, wird je etwas am Wetter ändern. Man kann also mit Fug und Recht den Staat als "Ausplünderer" der sozial Schwachen bezeichnen. Es wird Zeit, dass die Gewerkschaften dies endlich begreifen. Doch wir alle sind "Kinder der Zeit" und fallen auf flotte Werbe- und Propagandasprüche immer wieder hinein. Wir schauen geblendet auf die Worthülle und achten nicht auf den Inhalt.
Wir glauben uns informiert, werden jedoch permanent desinformiert, ja manipuliert und indoktriniert. Wir leben angeblich in einer "Wissensgesellschaft" und merken dabei nicht, daß wir immer unwissender, ja dümmer werden, denn kein Mensch kann mit dem Wissensfortschritt Schritt halten. Das gilt insbesondere für die "Gebildeten". Gerade sie bringen nicht mehr die Ehrlichkeit eines Sokrates auf zu bekennen: Ich weiß, daß ich nichts weiß! Das provoziert die Frage: Ist das Bürgertum noch freiheitsfähig?
Oppenheim, dem 4. Juli 2004
Dr. Wolfgang Thüne
Brisant:
Die
perverse Geschichte der GRÜNEN <> Bücher
gegen den Ökowahn
(Crichton, Thüne, Gold u.v.a.)
http://www.realclimate.org/
- Kritische Prüfung der Klimaschwindeleien
Bei mir gibts immer auch die Gegenseite,
damit
der Leser selbst entscheiden kann, woran er nun glauben will:
Die "Widerlegung"
der Klimaskepsis finden Sie z.B. hier:
Antworten
des Umweltbundesamts UBA auf häufig vorgebrachte Argumente
gegen den
anthropogenen Klimawandel (mit vielen Links auf
gleichgesonnene
Webeiten)
Klimaschutz-Propaganda des Solarservers mit Christoph Bals (Germanwatch
e.V): Sabotage
am Klimaschutz/Das Ende der Sensation vom Klimamärchen
Texte zur Rekonstruktion des Faschismus in Deutschland: Das Antidiskriminierungs-Bundessicherheitshauptamt <> Staat - Provinz - Kolonie?